Business Development und Nachhaltigkeit

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Wirtschaft & Management
Business Development & Management

Mit dem berufsfreundlichen Masterstudiengang Business Development & Management erwerben Studierende die Fähigkeiten und Kompetenzen, um unternehmerische Entwicklungs- und- Wachstumsstrategien konzipieren, koordinieren und umsetzen zu können.

Bei jeglicher unternehmerischen Weiterentwicklung ist es auch von besonderer Bedeutung, sich bereits innerhalb des strategischen Planungsprozesses mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Dieser Anspruch wurde bereits in der Entwicklungsphase des 2015 erstmals gestarteten Masterstudienganges erkannt und auch durch ein verpflichtendes Nachhaltigkeitsmodul im Curriculum verankert.

Das Nachhaltigkeitspflichtmodul umfasst insgesamt 3 Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 9 ECTS. Im ersten Semester spannt sich der inhaltliche Bogen von nachhaltigem Wirtschaften über die Klimadebatte bis hin zu Fokusthemen des Corporate Social Responsibility Bereiches und den Handlungsfeldern unternehmerischer Verantwortung. In der darauf aufbauenden Lehrveranstaltung „Qualitatives Unternehmenswachstum“ stehen Strategien im Mittelpunkt, mit denen Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit abseits eines Größenwachstums stärken können. Im abschließenden „Vertiefungs- und Praxisseminar Nachhaltigkeit“ werden Spezialthemen nachhaltiger Unternehmensführung wie beispielsweise die organisatorische Einbettung von CSR-Maßnahmen und CSR-Kommunikation und Berichterstattung behandelt. Einen weiteren Schwerpunkt stellen unterschiedliche Problembewältigungsansätze wie die globalen Rahmenvorgaben für Nachhaltigkeit (Sustainability Development Goals), der Global Compact der Vereinten Nationen (UN) oder die OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen dar.

Nachdem die Bedeutung des Themenbereiches und das Interesse der Studierenden in jüngster Vergangenheit immer stärker zugenommen haben, wurde der nächste logische Schritt eingeleitet und Nachhaltigkeit als Themenbereich auch im Rahmen des Master Thesis Seminars integriert. Dass dieser Schritt positiv aufgenommen wurde zeigt nicht zuletzt die Anzahl an Masterarbeiten mit Nachhaltigkeits- Fokus bzw. Nachhaltigkeitsbezug. Als Beispiele wären hier Themen wie folgende zu nennen: „Trends und nachhaltige Verpackungskonzepte im Konsumgütermarkt“, „Aufbau digitaler Kommunikationskonzepte am Beispiel der Nachhaltigkeitswirtschaft“, „Kooperationen als Möglichkeit zur nachhaltigen Vermarktung von biologisch hergestellten Lebensmitteln“, „Soziale Nachhaltigkeit im Kontext der mobilen Hauskrankenpflege - alternative Organisationsmodelle zur Stärkung der sozialen Nachhaltigkeit“, „CSR-Berichterstattungspflicht in der EU und Auswirkungen auf österreichische Unternehmen“ oder „Nutzeneffekte des Umweltmanagementsystems und CSR-Berichterstattung in österreichischen Krankenanstalten“.

Die Zusammenführung von unternehmerischen und gesellschaftspolitischen Überlegungen, praktischen Anwendungsbeispielen und der Möglichkeit einer weiteren Vertiefung im Rahmen der Master Thesis zeigt zwei relevante Resultate: bei Studierenden lässt sich ein steigendes Interesse am Thema Nachhaltigkeit feststellen, in weiterer Folge wächst ihr Verständnis für die unterschiedlichen Facetten nachhaltiger Unternehmensentwicklung und der sich daraus ergebenden Chancen für Unternehmen.

Durch die Verankerung des Nachhaltigkeitsmodules im Curriculum lernen zukünftige Führungskräfte bereits im Rahmen ihrer Ausbildung den schonenden Umgang mit Ressourcen und entwickeln sich zu Absolventen die sich der Verantwortung hinsichtlich ihres biologischen Fußabdruckes bewusst sind.

Detaillierte Infos zum Studiengang finden Sie hier.