Es sind noch Studienplätze frei!
Keine technischen Vorkenntnisse erforderlich.

Sozialwissenschaft trifft Technik | MASTER | INTERVIEW

Disability, Diversity & Digitalisierung - Masterstudium

Mit dem Master Disability, Diversity & Digitalisierung die Zukunft gestalten

Die Zukunft ist inklusiv und digital! Wollen Sie diese Zukunft aktiv mitgestalten? Der Master „Disability, Diversity & Digitalisierung“ (DDD) an der FH Kärnten vermittelt Ihnen das Wissen und die Kompetenzen, um die Vielfalt in unserer Gesellschaft zu fördern und die Digitalisierung für alle zugänglich zu machen sowie ethisch zu reflektieren.

Der Studiengang DDD an der FH Kärnten ist darauf ausgerichtet, Expert*innen für geeignete Handlungsstrategien im Umgang mit der Digitalisierung auszubilden. Der Schwerpunkt des Masterstudiums DDD liegt in der Verschränkung von digitalen Kompetenzen mit sozialwissenschaftlich-reflexiver und ethischer Expertise. Daraus ergeben sich beispielsweise Studieninhalte wie „Ethik und Menschenrechte im Zeitalter der Digitalisierung“, „Entwicklung und Einsatz digitaler Assistenzsysteme“ und „unterstützte Kommunikation“. Die Lehrinhalte sind praxisnah und interdisziplinär und verbinden theoretische Grundlagen mit anwendungsorientierten Projekten. Studierende erlangen fundiertes Wissen über Inklusion, Barrierefreiheit und Diversity-Management und lernen, soziale und technische Perspektiven miteinander zu verbinden. Diese werden in die Entwicklung und den Einsatz von Assistiven Technologien integriert.

Ein Highlight des Masterstudiums DDD ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Studierende arbeiten in konkreten Projekten mit Kooperationspartner*innen aus verschiedenen Branchen und lernen so, ihre theoretischen Kenntnisse praxisnah anzuwenden. Dadurch erwerben sie nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch soziale und kommunikative Fähigkeiten, die in der Berufspraxis entscheidend sind.

Innovative digitale Lösungen und Assistenzsysteme kommen verstärkt im Sozial- und Gesundheitsbereich, im privaten Umfeld und in der Arbeitswelt zum Einsatz. Die Entwicklung dieser Systeme erfordert interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsarbeit durch fachlich umfassend ausgebildete Spezialist*innen. Diese verfügen sowohl über digitale Kompetenzen, wie bspw. Basiswissen über technische Assistenzsysteme und ihre Programmierung, als auch über umfangreiches Wissen und Können im sozial- und kulturwissenschaftlichen sowie Management-Bereich. Die Studierenden gewinnen einen Überblick über das Einsatzspektrum digitaler Assistenzsysteme und gestalten deren nutzer*innenzentrierte Entwicklung mit. Zugleich stehen die Disability und Diversity Studies im fachlichen Mittelpunkt des Masterstudiums DDD.

 

Der Master DDD hat zum Ziel, Expert*innen auszubilden, die soziale Perspektiven in die technische Kultur und Praxis „übersetzen“ und in die Entwicklung und den Einsatz von Assistiven Technologien einfließen lassen, wie bspw. in das Feld der Sozialen Robotik. Ansätze der Sozio-Technik und Technikfolgenabschätzung spielen hier eine große Rolle. Das Modul „Digitale Grundlagen und Kompetenzen“ widmet sich diesem Schwerpunkt und beinhaltet zudem eine Laborveranstaltung, „Disability & Diversity Skills Lab“, die sich über zwei Semester erstreckt. Das Modul „Forschung und Entwicklung“ zieht sich durch das gesamte Studium und vertieft dessen Analyse- und Anwendungsbezug, indem eigene Projekt- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt werden. Diese basieren auf den erlernten inklusiven, partizipativen Wissenschafts- und Forschungsansätzen. Die Module „Critical Disability & Diversity Studies“ und „Ethik und Menschenrechte im Zeitalter der Digitalisierung“ vermitteln die maßgeblichen sozial- und kulturwissenschaftlichen Theoriebildungen des Masterstudiums DDD.

Partizipative Wissenschafts- und Forschungsansätze stehen durchgehend im Zentrum der Lehre. In der Definition ethischer Standards für digitale Geschäftsmodelle, beim Entwurf einer Assistenztechnologie für ein bestimmtes Einsatzfeld oder bei der Berücksichtigung genderspezifischer Perspektiven, wie dem „Digital Gender Gap“, kommen fortlaufend dialogische und sozialwissenschaftliche Aspekte zur Geltung. Die Studierenden überprüfen ihre wissenschaftlichen Ansätze und digitalen Lösungen in vielfältigen Praxiskontexten auf ihre Einsatzfähigkeit. Eine interdisziplinäre Problemlösung in Form einer Disability-Management-Strategie oder digitalen Beteiligung von Meschen im Alter kann Gegenstand der Masterarbeit sein und in Kooperation mit Unternehmen aus der (Sozial)Wirtschaft erstellt werden.

Mit dem Master DDD sind Absolvent*innen aus dem sozial-, gesundheits- und wirtschaftswissenschaftlichen Bereich angesprochen, die sich vor dem Hintergrund der Agenden Disability und Diversity mit digitalen Technologien befassen möchten. Zugleich werden Absolvent*innen technischer Studiengänge adressiert, die ihr Portfolio über Kenntnisse im sozial- und kulturwissenschaftlichen Bereich ergänzen möchten. Die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der neuen Technologien sowie ihren etwaigen Exklusionsgefahren, ethischen Fragestellungen und Menschenrechten im Kontext der umfassenden Digitalisierung bilden dabei die Leitlinien.

Die berufsbegleitende Organisationsform beinhaltet einen 80% Anteil an Online-Lehre, Phasen des Selbststudiums und bietet viel Flexibilität.

Durch die Verbindung von sozial- und kulturwissenschaftlichen Kenntnissen und Kompetenzen, die 75% des Studiums ausmachen, mit technischem Know-how, hat das Masterstudium DDD einen Technikanteil von 25%. Der interdisziplinare Austausch zwischen sozial-, kulturwissenschaftlichen und technischen Fächerkulturen sowie die Internationalisierung durch ein englischsprachiges Semester sind weitere Besonderheiten des Studiums.

Mit einem Masterabschluss in Disability, Diversity und Digitalisierung eröffnen sich Ihnen vielseitige berufliche Perspektiven in zukunftsweisenden und gesellschaftlich relevanten Bereichen:

  • Inklusions- und Diversity-Beratung: Begleiten Sie Unternehmen und Institutionen bei der Entwicklung inklusiver und diversitätssensibler Strategien und Schulungen.
  • Beratung zu assistiven Technologien: Beraten Sie zu Einsatzmöglichkeiten und Anpassungen digitaler Hilfsmittel für eine barrierefreie Teilhabe.
  • Bewertung digitaler Technologien aus der Sicht der Ethik und der Technikfolgenabschätzung: Arbeiten Sie in Projekten und Gremien, die sich mit ethischen Fragen und den Auswirkungen digitaler Innovationen auf die Gesellschaft auseinandersetzen.
  • Entwicklung barrierefreier digitaler Lösungen: Konzipieren und implementieren Sie digitale Produkte und Anwendungen, die in den Bereichen Behinderung, chronische Erkrankung, Sprachbarrieren, Neurodiversität etc. einen barrierefreien Zugang ermöglichen.
  • Projektleitung in sozialer Innovation und inklusiver Digitalisierung: Gestalten Sie Projekte, die gesellschaftliche Veränderungen durch digitale Inklusion fördern.

Diese Aufgabenfelder bieten sich in unterschiedlichen Berufsfeldern an, beispielsweise:

  • Einrichtungen der Behindertenhilfe und Sozialwirtschaft
  • Unternehmen und Organisationen aller Branchen, die auf Diversität und Inklusion setzen
  • Forschung und Lehre, um Erkenntnisse weiterzuentwickeln und Wissen zu vermitteln
  • Selbstständige Tätigkeit, etwa als Berater:in oder Entwickler:in inklusiver Technologien

  • Disability und Diversity Studies als fachlicher Schwerpunkt des Studiums
  • Fundierte Kenntnisse über die Zusammenhänge von Behinderung, Diversität und Digitalisierung
  • Expertise in der Gestaltung und Umsetzung von inklusiven Konzepten
  • Vermittlung von technischem Basiswissen im Bereich Assistiver Technologien
  • Ethik und Technikfolgenabschätzung: Dies bedeutet, die Entwicklung und den Einsatz digitaler Technologien kritisch-konstruktiv zu begleiten im Hinblick auf ihre Chancen und Risiken für Menschen mit Behinderungen und weitere marginalisierte Gruppen.
  • Individuelle Schwerpunktsetzungen in vier Wahlpflichtmodulen: Disability, Diversity & Digitalisierung in „Kunst und Kultur“, im „Sozial- und Bildungswesen“, im „Alter“ und in der „Arbeitswelt“.
  • Praxisbezogene Lehre
  • Flexibles und berufsbegleitendes Studienmodell: Der Master DDD bietet Ihnen ein Studienmodell, das sich optimal an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen lässt.
    • Präsenz-Lehre (20-25%): Pro Semester findet eine intensive Blockwoche in Präsenz am FH Kärnten Campus Klagenfurt (Primoschgasse) statt. Hier treffen Sie Ihre Kommiliton*innen und Lehrenden persönlich, knüpfen Kontakte und vertiefen Ihre Kenntnisse in interaktiven Workshops und Seminaren.
    • Online-Lehre (75-80%): Ergänzend zur Präsenzlehre in der Blockwoche findet die Online-Lehre geblockt zweimal pro Monat statt und verteilen sich auf folgende Tage und Zeitfenster:
      Donnerstag: 16:30-21:30 Uhr
      Freitag: 14:30-21:30 Uhr
      Samstag: 08:30-16:00 Uhr
    • Selbst-Studium: Darüber hinaus nimmt das Selbst-Studium einen großen Stellenwert im Master DDD ein und dient dem selbständigen Vertiefen der in der Lehre vermittelten Inhalte.

Sie möchten in Ihrer Organisation eine Arbeitswelt schaffen, die die Vielfalt aller Mitarbeiter*innen wertschätzt und fördert? Der Hochschullehrgang Diversity & Inclusion Management (DIM) an der FH Kärnten macht Sie zu Expert*innen für gelebte Inklusion! Erfahren Sie, wie Sie  unterschiedliche Perspektiven und  Bedürfnisse  erkennen und  integrieren,  um  das volle Potenzial  Ihrer  Mitarbeiter*innen  auszuschöpfen. Der Lehrgang DIM vermittelt  Ihnen  praxisnahes Wissen  und  konkrete  Handlungskompetenzen für ein erfolgreiches Diversity & Inclusion Management.  Gestalten  Sie  mit  uns  eine  Arbeitswelt,  in  der  sich  alle  wohlfühlen  und  entfalten  können!

Sie sind interessiert?

Machen Sie den ersten Schritt zu Ihrer Karriere in Disability, Diversity & Digitalisierung – bewerben Sie sich jetzt!
Für weitere Informationen steht Ihnen das Team des Studiengangs DDD gerne zur Verfügung. Nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf, um mehr zu erfahren: ddd[at]fh-kaernten[dot]at

Bewerbungsfrist

Wintersemester 2026
Periode I: 01.11.-15.03.26
Periode II: 16.03.-15.05.26
Periode III: 16.05.-15.07.26
Periode IV: 16.07.-30.09.26*

Aufgrund langwieriger Visa-Prozesse, Bewerbungen aus Afrika, dem Nahen Osten und Süd-, Ost- und Südostasien nur in Periode I.

*Diese Periode kann nicht geöffnet und/oder vorzeitig geschlossen werden.

Studienbeginn

Das Wintersemester beginnt offiziell im Oktober.

Der Unterricht kann jedoch bereits im September starten (z.B. berufsbegleitende Studiengänge, Vorbereitungskurse, etc.)!

Unterrichtszeit

Pro Semester findet eine Blockwoche in Präsenz am FH Kärnten Campus Klagenfurt (Primoschgasse) statt.

Der Unterricht findet ca. zweimal pro Monat online statt und verteilt sich auf die folgenden Tage und Zeitfenster:

Donnerstag: 16:30-21:30 Uhr
Freitag: 12:45-19:45 Uhr
Samstag: 08:30-16:00 Uhr

Veranstaltungen

Einen Überblick über unsere nächsten Veranstaltungen findest du hier.


Du hast Interesse an einer individuellen (Online-)Studienberatung oder möchtest weitere Infos zum Studiengang erhalten? Klicke gerne auf die Buttons unter dieser Checkbox um mehr zu erfahren.

Weitere Informationen

Im Zuge des Aufnahmeverfahrens findet ein Aufnahmegespräch statt.


Wissenswertes zur Bewerbung:
Informationen zum Bewerbungsprozess, den notwendigen Dokumenten, Zugangsvoraussetzungen und Fristen findest du hier.

Online-Infosession buchen

Unsere Online-Infosession bieten Ihnen die Möglichkeit, sich umfassend über das Studium Disability, Diversity & Digitalisierung zu informieren. Entdecken Sie die spannenden Studieninhalte und gewinnen Sie neue Perspektiven. Zudem haben Sie die Möglichkeit, sich mit einer Lehrperson des Studiengangs auszutauschen.

FH-Prof.in Mag.a Dr.in habil. Susanne Dungs
Studiengangsleitung Disability & Diversity Studies, Professur für Ethik und Sozialphilosophie

+43 5 90500 4225
s.dungs[at]fh-kaernten[dot]at

 

 

Infos

Ihre Ansprechpartnerin

Bei Fragen zum Studium kontaktieren Sie:

Studiengangsleitung

Niveau der Qualifikation
2. Zyklus (Master)
ECTS Credits
120.00
Studienbeitrag
€ 363,36 / Semester
Akademischer Grad
  • Master of Arts in Social Sciences
Studiendauer
4 Semester
ÖH-Beitrag
€ 26,20 / Semester
Unterrichtssprache
Deutsch/Englisch
FH Campus
  • Klagenfurt

Für Studierende aus Drittstaaten (Nicht-EU/EWR-Länder)wird ab dem Wintersemester 2026 ein Studienbeitrag in der Höhe von € 500.- pro Semester eingehoben. Weitere Infos finden Sie hier.

 

Allgemeine Studieninformationen

 

 

 

 

 

 

 

 

Study & Work

Mit über 80 Study & Work Partnerunternehmen bietet die FH Kärnten Studierenden an, Studium & Beruf zu vereinbaren!

Empfehlungen seitens der Hochschule, um Studium & Arbeit möglichst optimal zu kombinieren.

Study & Work ist ein einzigartiges Jobservice der FH Kärnten. Studierende haben durch dieses attraktive Angebot die Chance, theoretisches Wissen umgehend in die Praxis umzusetzen und berufliche Erfahrungen während des Studiums zu sammeln. Das Angebot gilt exklusiv für Studierende der FH Kärnten. Die Bewerbungsphase startet jedes Jahr im Wintersemester vom 1. bis 20.10.

Study & Work für Studierende in Vollzeit

Beschäftigungsausmaß: geringfügig bis zu 8 h / Woche möglich
Stundenplan: einige Studiengänge sind so organisiert, dass der Montag LV frei ist

Study & Work für Studierende berufsbegleitend:

Beschäftigungsausmaß: in Teilzeit bis max. 20 h / Woche möglich
Stundenplan ist berufsfreundlich organisiert (Vorlesungen am Tagesende, Wochenende, geblockt oder auch online)

Curriculum

Profil des Studiengangs

Technologien als Chance – Diversity als Basis

Durch das Masterstudium DDD werden vielfältige Kenntnisse und Kompetenzen im Feld der digitalen Transformation vermittelt und mit den Agenden von Disability und Diversity verbunden. Diese Themenstellung richtet sich auf den sozialen Sektor, aber auch andere Sektoren der Gesellschaft sind von einer umfassenden Digitalisierung gekennzeichnet, wie das Bildungs- und Gesundheitswesen sowie die Arbeitswelt insgesamt. Die Corona-Pandemie hat diese Digitalisierung zusätzlich angeschoben.

Das Masterstudium DDD vermittelt demzufolge sowohl Expertisen aus den Sozial- und Kulturwissenschaften und dem Disability- und Diversity-Management, als auch aus den technischen Wissenschaften. Der Fokus liegt hierbei auf der Entwicklung und Implementierung Assistiver Technologien und den damit verbundenen Entwickler*innen-Nutzer*innen-Dialogen. Es handelt sich dabei um Technikentwicklungen, die der umfassenden Barrierefreiheit dienen. Gerade sie plausibilisieren die inhaltliche Verbindung des Studiengangs mit den Disability und Diversity Studies. Einerseits gilt die fachliche Aufmerksamkeit neuen Zugangshürden, die durch Digitalisierung entstehen, andererseits dem Abbau von Barrieren durch unterschiedliche Formen digitaler Assistenzsysteme.

Die Studienanforderungen sind die folgenden:

  • Interesse an der sozialwissenschaftlichen und interdisziplinären Auseinandersetzung mit Chancen und Herausforderungen der umfassenden Digitalisierung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen;
  • Interesse an sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen und ihren Themenstellungen;  
  • Freude am Erwerb digitaler Grundlagen und Kompetenzen (Arbeiten mit Rechnern, programmiersprachliche Konzepte, einfaches Programmieren);
  • Bereitschaft, sich kritisch-konstruktiv mit der Entwicklung von Assistiven Technologien auseinanderzusetzen und sich mit dem breiten Spektrum ihrer Einsatzmöglichkeiten und ihrem Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft vertraut zu machen;
  • Beschäftigung mit Technikfolgen im gesellschaftlichen Gefüge (Technology-Assessment);
  • Spaß am Aufsetzen von kreativen und innovativen Konzepten und Lösungen, die partizipativ angelegt sind und Entwickler*innen-Nutzer*innen-Dialogen eine große Bedeutung beimessen.

Nach erfolgreichem Abschluss des Masterstudiengangs Disability, Diversity und Digitalisierung verfügen Absolvent*innen über folgende Fähigkeiten und Kenntnisse:

  • Fachwissenschaftliche und methodische Kompetenzen – hier stehen einerseits Sozial- und Kulturwissenschaften (Critical Disability und Diversity Studies) und andererseits digitale Grundlagen und Kompetenzen (aus der Informatik) im Zentrum sowie deren soziotechnische Verknüpfung. Dazu gehört auch der Umgang mit der breiten IT-Palette und Beratung zu ihrer Nutzung (Technikberatung) einschließlich des Umgangs mit Informationen und Daten (Datenschutz). Im Rahmen der „21st century skills“ wird dies als „Digital literacy skills“ bezeichnet.
  • Aktivitäts- und umsetzungsorientierte Kompetenzen – um in unternehmerischen, organisationalen und gesellschaftlichen Zusammenhängen wirkungsvoll zu sein, verfügen die Absolvent*innen über eine ganzheitliche Auffassungsgabe und können in komplexen Situationen adäquat handeln sowie auf vielfältige Lösungsmöglichkeiten zugreifen.
  • Betroffenenkontrollierte,nutzer*innenorientierte, partizipative & gemeinwesennahe Ansätze – in die jeweiligen Zusammenhänge und die sich darin stellenden Anforderungen ausgewählt einbetten.  
  • Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten und Forschen – die Absolvent*innen sind befähigt, eigenständige wissenschaftliche Arbeiten / Forschung durchzuführen bzw. vorliegende Literatur und Studien differenziert zu nutzen.
  • Soziale und Selbstkompetenzen – Kommunikation und Gesprächsführung, auch in interdisziplinären Kontexten und mit diversen Zielgruppen; Personale Kompetenzen: respektvoller Umgang mit Anderen und eine Haltung der Offenheit.
  • Ethische Prinzipien und gesellschaftliches Engagement – Die Absolvent*innen können ihr professionelles Handeln vor dem Hintergrund von Disability und Diversity sowie allgemeiner ethischer Prinzipien reflektiert begründen. Unter Berücksichtigung der Menschenrechtsdokumente treten sie für eine Verbesserung menschlicher Lebensbedingungen sowie Teilhabe aller an der Gesellschaft ein.

Aktuelle Lehrveranstaltungen - Disability, Diversity & Digitalisierung

LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Forschungsprojektabschluss und Ergebnispräsentation Gruppe I ILV 2,0 3,0 M3.08850.40.320
Forschungsprojektabschluss und Ergebnispräsentation Gruppe II ILV 2,0 3,0 M3.08850.40.320
Forschungsprojektabschluss und Ergebnispräsentation Gruppe III ILV 2,0 3,0 M3.08850.40.320
Gender und Technik ILV 2,0 2,0 M3.08850.40.330
Masterarbeit MT 0,0 20,0 M3.08850.40.340
Master-Kolloquium Gruppe 1 KO 2,0 2,0 M3.08850.40.360
Master-Kolloquium Gruppe 2 KO 2,0 2,0 M3.08850.40.360
Master-Kolloquium Gruppe 3 KO 2,0 2,0 M3.08850.40.360
Master-Kolloquium Gruppe 4 KO 2,0 2,0 M3.08850.40.360
Master-Kolloquium Gruppe 5 KO 2,0 2,0 M3.08850.40.360
Master-Kolloquium Gruppe 6 KO 2,0 2,0 M3.08850.40.360
Masterprüfung ME 0,0 3,0 M3.08850.40.350
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Active Ageing SE 2,0 3,0 M3.08850.30.280
Assistive und digitale Handlungsfelder im Alter (Assistive and digital fields of action in old age) ILV 2,0 3,0 M3.08850.30.260
Assistive und digitale Handlungsfelder in der Arbeitswelt (Assistive and digital fields of action in the world of work) ILV 2,0 3,0 M3.08850.30.300
Demografischer Wandel - politische und wirtschaftliche Aspekte in internationaler Perspektive (Demographic change - political and economical consider SE 2,0 3,0 M3.08850.30.290
Demografischer Wandel und digitalisierte Arbeitswelten in Österreich (Demographic change and digitalized working environments in Austria SE 2,0 3,0 M3.08850.30.270
Diversity- & Inclusion-Management in Organisationen und Unternehmen (Diversity & Inclusion-Management in Organizations and Companies) ILV 3,0 5,0 M3.08850.30.310
Interkulturelle Kommunikation (Intercutural Communication) Gruppe A SE 3,0 4,0 M3.08850.30.240
Interkulturelle Kommunikation (Intercutural Communication) Gruppe B SE 3,0 4,0 M3.08850.30.240
Mensch-Maschine-Interaktionen in digitalen Assistenzsystemen ILV 2,0 4,0 M3.08850.30.220
Migration, ethnische und kulturelle Vielfalt (Migration, ethnic and cultural Diversity) SE 2,0 4,0 M3.08850.30.230
Quantitative Auswertungsmethoden in interdisziplinären Projekten ILV 2,0 3,0 M3.08850.30.210
Soziale Gerechtigkeit im digitalen Wandel (Social Justice in the Context of Digital Change) ILV 2,0 3,0 M3.08850.30.250
Unternehmensmodelle im Kontext von Disability, Diversity & Digitalisierung (Business models in the context of Disability, Diversity & Digitisation) SE 2,0 4,0 M3.08850.30.320
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Active Ageing SE 2,0 3,0 M3.08850.30.280
Assistive und digitale Handlungsfelder im Alter (Assistive and digital fields of action in old age) ILV 2,0 3,0 M3.08850.30.260
Assistive und digitale Handlungsfelder in der Arbeitswelt (Assistive and digital fields of action in the world of work) ILV 2,0 3,0 M3.08850.30.300
Demografischer Wandel - politische und wirtschaftliche Aspekte in internationaler Perspektive (Demographic change - political and economical consider SE 2,0 3,0 M3.08850.30.290
Demografischer Wandel und digitalisierte Arbeitswelten in Österreich (Demographic change and digitalized working environments in Austria SE 2,0 3,0 M3.08850.30.270
Diversity- & Inclusion-Management in Organisationen und Unternehmen (Diversity & Inclusion-Management in Organizations and Companies) ILV 3,0 5,0 M3.08850.30.310
Interkulturelle Kommunikation (Intercutural Communication) SE 3,0 4,0 M3.08850.30.240
Mensch-Maschine-Interaktionen in digitalen Assistenzsystemen ILV 2,0 4,0 M3.08850.30.220
Migration, ethnische und kulturelle Vielfalt (Migration, ethnic and cultural Diversity) SE 2,0 4,0 M3.08850.30.230
Quantitative Auswertungsmethoden in interdisziplinären Projekten ILV 2,0 3,0 M3.08850.30.210
Soziale Gerechtigkeit im digitalen Wandel (Social Justice in the Context of Digital Change) ILV 2,0 3,0 M3.08850.30.250
Unternehmensmodelle im Kontext von Disability, Diversity & Digitalisierung (Business models in the context of Disability, Diversity & Digitisation) SE 2,0 4,0 M3.08850.30.320

Beruf & Karriere

Der Masterstudiengang eröffnet mit seiner fachlichen Kombination äußerst zukunftsträchtige und vielfältige Berufsfelder. Die Arbeit im sozialen Sektor, aber auch im gesamten wirtschaftlichen und gesundheitlichen Bereich, steht angesichts demographischer Entwicklungen, klimatischer Herausforderungen oder gesundheitlicher Krisen vor großen Anforderungen, die eines Zusammenführens unterschiedlicher fachlicher Perspektiven bedürfen, um geeignete Konzepte und Lösungen zu entwickeln. Dabei macht der digitale Wandel vor keinem Bereich – ob beruflich oder privat – Halt und setzt in einer außerordentlichen Geschwindigkeit sowohl inkludierende als auch exkludierende Prozesse in Gang. Die Reflexion dieser Prozesse, aber vor allem die Mitgestaltung innovativer technologischer Entwicklungen in interdisziplinären Handlungsfeldern sind die zukünftigen Tätigkeitsbereiche der Absolvent*innen des Masterstudiums DDD.

Ausgewählte Berufsfelder

  • Produktentwicklung und Technikberatung:
    Nutzer*innenorientierte Entwicklung und Einsatz Assistiver Technologien, Technikberatung zu den Einsatzmöglichkeiten Assistiver Technologien (Soziale Robotik, digitale Prothetik)
    Weiterentwicklungen im Bereich Unterstützter Kommunikation / Universal Design

  • Ausbildung, Fort- und Weiterbildung:
    Digitale Wissens- und Kompetenzvermittlung in unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbereichen, in Bereichen wie z.B. Gesundheitswesen, Gemeinden, Unternehmen etc.

  • Disability und Diversity Management:
    Abteilungs- und Bereichsleitung in den Bereichen Disability Management und Diversity Management in verschiedensten Unternehmen und Organisationen

  • Lehre und Forschung:
    Wissenschaft und Forschung im Spannungsfeld Digitalisierung und Sozial- und Kulturwissenschaften, Vermittlung von Fachwissen aus multidisziplinärer Perspektive an Hochschulen und Forschungseinrichtungen

  • Inklusionspädagogik:
    Beratung von (pädagogischen) Einrichtungen hinsichtlich inklusiver und diversitätssensibler Ansätze, Entwicklung und Begleitung inklusiver Bildungsprojekte

  • Beratung und Consulting:
    Behindertenvertretung, Peer Counceling und Peer Support, assistierende und advokatorische Begleitung von Gleich- und ähnlich Betroffenen, „Persönliche Assistenz“, Unterstützung der Selbstvertretungsbewegungen
    Projektentwicklung und -begleitung im Bereich inklusiver Arbeitswelt, wie z.B. im Rahmen von Fachdiensten für den beruflichen (Wieder-)Einstieg und beruflicher Rehabilitaionsmaßnahmen

  • Geschäftsgründungen in den Bereichen Digital Entrepreneur oder Social Entrepreneur

Mehr DDD

Wir freuen uns, Sie zur Ringvorlesung der Disability & Diversity Studies einzuladen. Die Veranstaltungen finden alle am Campus Klagenfurt – Primoschgasse oder online statt. Anmeldung und Rückfragen unter p.regenfelder-davis[at]fh-kaernten[dot]at

Das Gleichbehandlungsgesetz schützt in der Arbeitswelt vor Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, des Alters, der Religion oder Weltanschauung sowie der sexuellen Orientierung, aber auch im Zusammenhang mit Betreuung und Pflege.  Im Vortrag informieren Juristinnen der Kärntner Gleichbehandlungsanwaltschaft über die rechtlichen Möglichkeiten, sich gegen Diskriminierung und Belästigung zur Wehr zu setzen. Anhand von Fällen aus der Praxis werden Fragen behandelt und diskutiert. Weiter wird erarbeitet, was in einem Fall von Diskriminierung getan werden kann und wohin Betroffene sich zur Beratung und Unterstützung wenden können.

Mag.a Verena Tschlatscher & Yvonne Krivec, BA, MA

In vier Einheiten wollen wir über Körper- und Fettfeindlichkeit sprechen. In den ersten zwei Einheiten werden wir uns den theoretischen und historischen Grundlagen dieser Phänomene widmen. Danach wollen wir Fettaktivismus und fat liberation work in der Gegenwart verorten. Anhand unseres 2025 erschienen Buches "Tracing back the steps of our fat liberation" möchten wir mit euch über Ziele, Inhalte und Werkzeuge von fetter Befreiung und Kultur heute sprechen. 

Lydia Kray & Luise Gonca Demirden

Die Ringvorlesung rückt die Mentalisierungstheorie in den Mittelpunkt einer menschenrechtlich fundierten Perspektive auf Inklusion. Mentalisierung wird als zentrale Voraussetzung für Teilhabe verstanden, da sie ermöglicht, eigene und fremde mentale Zustände wahrzunehmen, zu verstehen und im Alltag zu berücksichtigen. Thematisiert werden informelle Bildungsprozesse, menschliche Verletzlichkeit sowie Spannungsfelder von Leistung, Beschämung und Normalitätsvorstellungen. Das Seminar zeigt auf, wie mentalisierungsfördernde Alltagspraktiken zu Solidarität, Gerechtigkeit und einer inklusiven Gestaltung von Lebenswelten beitragen können.

Dr.in Simone Danz

Lebensgeschichtlich belastete junge Menschen stellen besondere Herausforderungen an alle, die mit ihnen in Kontakt treten. Vergangene traumatische Lebenserfahrungen der Kinder und Jugendlichen haben Auswirkungen auf ihr gegenwärtiges Erleben, ihre Erwartungen, ihre Beziehungsgestaltung und ihr Verhalten. Im Umgang mit ihnen sind die Entwicklung einer traumasensiblen Haltung, der souveräne Umgang mit Traumafolgen sowie ein offenes kreatives und selbstreflektiertes pädagogisches Handeln gefragt, was sich am Ende als entlastend und nützlich für alle Beteiligten herausstellt. Die Grundlagen der Traumapädagogik und ihre wichtigsten Ansätze sollen in dieser Veranstaltung erlernt und erfahren werden.

Mag.a Ulli Dobernig

In dieser Veranstaltung gehen wir auf eine Reise in die Vergangenheit um gemeinsam die historischen Wurzeln der Entstehung von Prides zu ergründen. Ziel ist, ein Verständnis für die Hintergründe und die hochaktuelle Sinnhaftigkeit von queerem Aktivismus zu vermitteln.

Varinia Schwengel

Der Fachvortrag „Vom Opfer zum Serienopfer“ nimmt die Zuhörenden mit in die Welt der Kriminologie. Anhand von Studienergebnissen wird das Phänomen der Reviktimisierung in seiner praktischen Relevanz dargestellt und diskutiert. 

Mag.a Dr.in iur. Greta Pomberger

Big Data, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sind alles Schlagworte einer zunehmend digitalisierten Welt. Die darunter liegenden Algorithmen arbeiten jedoch auf der Grundlage vorheriger Annahmen, beruhend auf Daten, die wiederum darauf ausgelegt sind, Wahrscheinlichkeiten hervorzusagen. Doch was bedeutet dies für Menschen, die alleine schon aus statistischer Perspektive eher unwahrscheinlich sind? Wie verhandeln wir Minderheiten-Geschlechter oder Behinderungen bei der Gestaltung und Entwicklung von Technologien? Welche Folgen hat es für unsere Gesellschaft, wenn nur das gilt, was wir in Datenbanken abbilden können? Und wie verändert sich dadurch die Bedeutung des Begriffs „Mensch“?

Dr.x Katta Spiel

Sexualität stellt ein Menschenrecht dar – das gilt auch für Menschen mit Behinderung. Trotzdem zeigt sich dies im Alltag der Institution oft nicht, bringt Verwirrung oder Spannungen mit sich. Die Umsetzung des Anspruchs auf sexuelle Selbstbestimmung weist eine erhebliche Diskrepanz auf: Wie kann man Sexualität einfühlsam begleiten, ohne die Grenzen zu überschreiten? Wie können Schutz, Intimität und Selbstbestimmung miteinander in Einklang gebracht werden? Und wie kann man professionell mit sexuellen Ausdrucksformen, Kinderwunsch oder sogenannten „Auffälligkeiten“ umgehen? Diese Onlineveranstaltung setzt genau hier an: praxisnah, reflektiert und alltagsrelevant. Das Ziel besteht darin, Sicherheit im Handeln zu erlangen, die eigenen Positionen zu klären und im Team sprach- sowie handlungsfähig zu sein. Die Veranstaltung vereint fachliche Beiträge, praktische Beispiele, Reflexion und Austausch.

Kathrin Brönstrup

DDD Projektschmiede

23.05.2025 ab 14:30 bis 17:30 Uhr
online via Microsoft Teams (keine Anmeldung erforderlich)

Öffentliche Präsentation der Forschungsergebnisse der Studierendenprojekte im Modul
Forschung und Entwicklung des Masters Disability, Diversity und Digitalisierung:

  • 14:30 – 14:45 Uhr Begrüßung und Informationen zum Modul Forschung und Entwicklung im Master DDD
  • 14:45 – 17:05 Uhr Vorstellung der Projekte
    • Pflegeplanung im Wandel: Auswirkungen der KI-Integration auf Qualität und Effizienz im stationären Setting
      Melanie Brunner, Birgit Firouzabadi
    • NAIDA - Nachhaltigkeit, Inklusion und Diversität am Arbeitsplatz
      Elisa Albert, Patricia Feiler, Lisa Marie Wachter
    • Generationenmanagement. Kompetenzerwerb bei der Generation 50+
      Lisa-Marie Schmid, Claudia Gasser, Philipp Reich, Kathrin Weinzerl-Schumi
    • Die Situation pflegender Angehöriger in Österreich
      Katharina Ghita, Sarah Gruber, Manuela Quell, Ines Peiritsch, Sandra Vesely
    • Inklusiver Katastrophenschutz – partizipative Bedarfserhebung für inklusive digitale Warnsysteme für Menschen mit Behinderungen
      Gretchen Hering, Susanne Traumüller, Jakob Bauer, Dominik Dostal
    • Alleinerziehende Frauen im Alter: Welche strukturellen und individuellen Faktoren wirken sich auf Altersarmut von alleinerziehenden Frauen* aus?
      Cornelia Brenter, Katharina Storm, Alina Dietmaier
  • 17:05 – 17:30 Uhr Raum für Fragen sowie Abschluss der Veranstaltung

Wir freuen uns auf Sie!

Christine Pichler | FH Kärnten
c.pichler[at]fh-kaernten[dot]at | 05 90500 3326

Oana Mitrea | FH Kärnten
o.mitrea[at]fh-kaernten[dot]at | 05 90500 3330

Das war die Projektschmiede DDD 2026
des Studiengangs Disability, Diversity & Digitalisierung (DDD)

Am 29. Mai 2026 fand die Projektschmiede des Masterstudiengangs Disability, Diversity & Digitalisierung (DDD) an der FH Kärnten statt. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten Studierende ihre Masterprojekte und gaben damit eindrucksvolle Einblicke in die enge Verknüpfung von Lehre und Forschung.

Im Mittelpunkt standen vielfältige und gesellschaftlich hochrelevante Themen, die sowohl theoretisch fundiert als auch empirisch reflektiert aufbereitet wurden. Die Beiträge reichten von der Analyse der Repräsentation von Queerness in Film und Fernsehen über die mediale Berichterstattung zu Femiziden bis hin zu Untersuchungen geschlechtsspezifischer verbaler Gewalt im urbanen öffentlichen Raum. Die Präsentationen zeigten deutlich, wie differenzierte wissenschaftliche und anwendungsorientierte Zugänge dazu beitragen, komplexe soziale Phänomene sichtbar zu machen und neue Perspektiven für Forschung und Praxis zu eröffnen.

Das Publikum vor Ort und online zeigte sich dabei ausgesprochen interessiert und engagiert. Die vorgestellten Projekte stießen auf große Aufmerksamkeit und wurden durch zahlreiche Fragen und Rückmeldungen aktiv begleitet. Die Diskussion nach den Projektpräsentationen bot Raum für kritisches Nachdenken, vertiefende inhaltliche Auseinandersetzungen und den interdisziplinären Austausch unterschiedlicher Sichtweisen. So entstand ein lebendiger Dialog zwischen Studierenden, Lehrenden und weiteren Teilnehmenden, der über die einzelnen Präsentationen hinauswirkte.

Die Projektschmiede hat damit einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche Formate für die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Reflexion und interdisziplinärer Diskussionen sind. Sie schaffen nicht nur eine Bühne für den wissenschaftlichen Nachwuchs, sondern fördern auch den Transfer von Wissen in breitere gesellschaftliche Kontexte und verbinden Lehre und Forschung miteinander.

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten: den Studierenden für ihre Beiträge, den Zuhörenden für ihr Interesse und ihre wertvollen Impulse sowie allen Unterstützenden, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Die Projektschmiede 2026 war ein Beitrag zur Förderung fachlicher Qualität, kritischer Reflexion und gemeinsamer Weiterentwicklung im Themenfeld Disability, Diversity und Digitalisierung.

Blitzlicht „BIP – Accessibility in Action“

Das Blended Intensive Program „Accessibility (BIP) in Action“, organisiert vom ISCAP (Polytechnikum Porto), untersuchte die Barrierefreiheit der traditionsreichen Studierendenveranstaltung Queima das Fitas 2025 in Porto.

Ziel war eine interdisziplinäre Analyse, um Hindernisse für Menschen mit Behinderung bei Events und auf den zugehörigen Webseiten zu erkennen und konkrete Verbesserungsvorschläge zu formulieren.

Insgesamt wurden 4 Events, sowie die dazugehörigen Webseiten inklusive Ticketing auf Barrierefreiheit untersucht. Dies wurde uns durch unterschiedliche vorangehende Lehrveranstaltungen ermöglicht, die vorbereitend zur Reflexion über die Thematik anregen sollte.

Die Analyse der Queima das Fitas 2025 zeigte zahlreiche Barrieren für Menschen mit Behinderung, darunter fehlende Rampen und schwer erreichbare barrierefreie Toiletten, mangelnde taktile und visuelle Leitsysteme, fehlende Gebärdensprachdolmetscher und Untertitel sowie ein genereller Mangel an klarer, mehrsprachiger und einfacher Kommunikation. Menschen mit kognitiven oder sensorischen Einschränkungen wurden durch reizintensive Umgebungen, unübersichtliche Abläufe und fehlende Rückzugsräume benachteiligt. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt der Bericht gezielte Maßnahmen wie den Ausbau physischer Zugänge (unter Einbeziehung der Stadt, da einige Veranstaltungen an öffentlichen Plätzen stattfinden), visuelle und akustische Orientierungshilfen, Gebärdensprach- und Audiounterstützung, klare Piktogramme, Ruhezonen sowie Schulungen für Personal. Besonders betont wird die Notwendigkeit, Menschen mit Behinderung aktiv in die Planung einzubeziehen, um langfristig eine inklusive, gesetzeskonforme und zugängliche Festivalerfahrung für alle zu schaffen.

Die Teilnahme am BIP war nicht nur lehrreich und praxisnah, sondern auch sensibilisierend. Die enge Verknüpfung von Feldbeobachtungen, rechtlicher Analyse und medialer Bewertung ermöglichte ein ganzheitliches Verständnis für die Herausforderungen, mit denen Menschen mit Behinderung konfrontiert sind. Gleichzeitig zeigte sich aber auch das Potenzial für Veränderung.
In Summe war das BIP für mich eine äußerst spannende Erfahrung, nicht nur im akademischen Bereich, sondern auch im interkulturellen Austausch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.

DDS on air

Jeden dritten Samstag im Monat beschäftigen sich die „Disability and Diversity Studies News“ mit sozialen Themen, die kritisch reflektiert werden.

Wenn Sie mehr erfahren und eine kritische-reflexive Rolle einnehmen wollen, dann schalten Sie ein!

Die „Disability and Diversity Studies News“, kurz DDS News, beschäftigen sich mit sozialen Themen, die kritisch reflektiert werden.
Dies wird anhand von Interviews, Literaturbeiträgen, theoretischen Auseinandersetzungen oder anderen abwechslungsreichen Formaten aufbereitet.
Unser Hauptaugenmerk liegt auf sozial relevanten Themen. Als sozial relevant betrachten wir beispielsweise Gleichberechtigung, Bildung, Inklusion, Chancengleichheit, Gender, interkulturelle Kommunikation und die verschiedenen Diversitätsformen (z.B. Alter, Geschlecht, Herkunft) wie auch ihr Zusammenwirken. Also Themen, die UNS ALLE betreffen!

Alle Sendungen zum Nachhören jetzt auf:
KONTAKT

DIin Verena Komposch, BA MA
Senior Researcher / Lecturer / Praktikumskoordination
+43 5 90500 3325
v.komposch[at]fh-kaernten[dot]at

Mitarbeiter*innen - Disability, Diversity & Digitalisierung

Studiengangsleitung Disability & Diversity Studies, Professur für Ethik und Sozialphilosophie

FH-Prof.in Mag.a Dr.in habil.

 Susanne Dungs
+43 (0)5 90500-4225
s.dungs[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 10
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Studienbereichsadministration
 Adna Mulaomerovic
+43 (0)5 90500-3506
a.mulaomerovic[at]fh-kaernten[dot]at

St. Veiterstraße 47
9020 Klagenfurt am Wörthersee
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+43 (0)5 90500-3301
s.nagelschmied[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 10
9020 Klagenfurt am Wörthersee

Mag.a (FH)

 Romana Pertl
+43 (0)5 90500-3302
r.pertl[at]fh-kaernten[dot]at
Homepage

Primoschgasse 10
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Organisationsassistent/in
 Sonja Kravanja
+43 (0)5 90500-3105
s.kravanja[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 10
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Professur für Disability und Diversity in Kontexten digitaler Transformation

DDr.in

 Oana Stefana Mitrea, MSc
+43 (0)5 90500-3330
o.mitrea[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 8
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Professur für Handlungsfelder der Disability and Diversity Studies

Mag.a Dr.in phil.

 Carla KÜFFNER
+43 (0)5 90500-3328
c.kueffner[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 10
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Professur für Soziologie der DDS

FH-Prof.in Dr.in rer. soc. oec.

 Christine Dullnig-Pichler
+43 (0)5 90500-3326
c.dullnig-pichler[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 8
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Senior Researcher/Lecturer

DI

 Verena Komposch, BA MA
+43 (0)5 90500-3325
v.komposch[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 8
9020 Klagenfurt am Wörthersee
 Cosima Mattersdorfer, BA M.A.
+43 (0)5 90500-4128
c.mattersdorfer[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 8
9020 Klagenfurt am Wörthersee
 Petra Regenfelder-Davis, B.A. M.A.
+43 (0)5 90500-0
p.regenfelder-davis[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 10
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Professur für Berufs- und Erwachsenenbildung sowie Politische Bildung; Wissenschaftliche Leitung des Hochschullehrgangs "Soziale Handlungskompetenzen für die Betriebsratstätigkeit"

FH-Prof. Mag. (FH) Mag. Dr.

 Martin Josef Klemenjak
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Mag.

 Johanna Breuer
+43 (0)5 90500-4234
j.breuer[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 10
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Projektmitarbeiter/in

Mag. phil.

 Gloria Bottaro
Lecturer/Senior Researcher

Mag.a (FH) Dr.

 Marika Gruber
Professur

FH-Prof. DI Dr.

 Johannes Oberzaucher
+43 (0)5 90500-3234
j.oberzaucher[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 10
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Senior Researcher/Lecturer

Dipl.-Ing.

 Daniela Krainer, BSc
+43 (0)5 90500-3225
d.krainer[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 10
9020 Klagenfurt am Wörthersee
 Katerina Sidiropulu Janku, Ph.D.
+43 (0)5 90500-2171
k.sidiropulujanku[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 8
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
 Antonia Kranzelbinder, BA MA
+43 (0)5 90500-3327
a.kranzelbinder[at]fh-kaernten[dot]at

Primoschgasse 8
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Nebenberufliche/r Lektor/in

Mag.a Dr.in

 Doris Brunner

Arch. DI

 Christine Eder, MSc

DI Dr. techn.

 Markus Gutmann, Bakk.

Dipl.-Ing. Mag.a Dr.in

 Isabella Hinterleitner, MSc

Mag. phil.

 Daniele Marano

Campus & Anreise

Campus Primoschgasse

Klagenfurt vereint Lebensfreude, Natur und Kultur. Die knapp über 100.000 Einwohner-Stadt am Wörthersee ist ein Erholungsgebiet, das jeden Wunsch erfüllt. Slowenien und Italien sind nicht weit entfernt, die Berge sind greifbar nahe. Lebendig ist auch die Klagenfurter Kulturszene mit Clubs, Bühnen und Museen. Der Alte Platz mit vielen Geschäften, Restaurants und Cafés ist er der Mittelpunkt des städtischen Lebens. Der idyllische Lendkanal verbindet die Stadt mit dem See und ist wie das Kreuzbergl ein beliebtes Ziel für Hobbysportler und Naturliebhaber. 

Der Campus in der Primoschgasse verfügt über perfekte Verkehrsanbindungen – eine eigene Buslinie hält direkt vor der FH am Südring. Der Ausblick von der Dachterrasse auf das um Klagenfurt liegende Bergpanorama bietet den perfekten Raum für erholsame Pausen.

Erkunden Sie den Campus Klagenfurt–Primoschgasse bei einer 360° Tour.

von Westen kommend (von A10, A11) entlang der Südautobahn A2: 
Abfahrt Klagenfurt/Wörthersee (Minimundus), entlang Südring etwa 7 km, bei Kreuzung Südring/Gerberweg (BP-Tankstelle) stadteinwärts abbiegen (links), nach 150 m rechts abbiegen zur FH Kärnten - Standort Klagenfurt, Primoschgasse 10.

von Osten kommend entlang der Südautobahn A2: 
Abfahrt Klagenfurt-Ost, stadteinwärts abbiegen (links), Richtung Klagenfurt-Zentrum nach 1 km auf die Völkermarkterstraße (rechts) nach etwa 2.5 km Kreuzung in den Südring links abbiegen (Kika), bei Kreuzung Südring/Gerberweg (BP-Tankstelle) stadteinwärts abbiegen (rechts), nach 150 m rechts abbiegen zur FH Kärnten - Standort Klagenfurt, Primoschgasse 10.

von Süden kommend entlang der Rosentalerstrasse B91: 
bei Kreuzung Rosentalerstrasse/Südring (PSK) in den Südring rechts abbiegen, entlang Südring etwa 2.5km. bei Kreuzung Südring/Gerberweg (BP-Tankstelle) stadteinwärts abbiegen (links), nach 150 m rechts abbiegen zur FH Kärnten - Standort Klagenfurt, Primoschgasse 10.

von Norden kommend entlang der St. Veiterstrasse B83:
stadteinwärts bis Kreuzung St.Veiterstrasse/St.Veiterring, links abbiegen,  den St. Veiterring folgend in den Völkermarkterring (rechts) Richtung Süden, Verlängerung Völkermarkterring in die Lastenstraße bis nach Bahnunterführung (etwa 800m),  Verlängerung Lastenstraße in den Gerberweg, nach etwa 750m links abbiegen zur FH Kärnten - Standort Klagenfurt, Primoschgasse 10.

Klagenfurt Hauptbahnhof, Fußweg bis Südpark entlang Bahnstraße (Richtung Osten), Fußweg entlang Gerberweg bis Primoschgasse zur FH Kärnten - Standort Klagenfurt, Primoschgasse 10 (Richtung Süden), Dauer ab Hauptbahnhof etwa 20 min.
 

Flughafen Klagenfurt, mit Taxi zur FH Kärnten - Standort Klagenfurt, Primoschgasse 10 (Dauer etwa 20 min),  oder mit Stadtwerke Autobus bis zum Heiligengeistplatz, umsteigen zur Linie 40, 41, 42, 70 oder 71. Dauer ab Flughafen etwa 50 min.