• Im Code of Conduct R-01 bekennt sich die FH Kärnten explizit zur Gleichstellung aller Mitarbeiter*innen und Studierenden:
    • Unzulässig ist insbesondere jegliche Diskriminierung aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung, aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter und Behinderung.
    • Chancengleichheit an der FH Kärnten bedeutet gleiche und gerechte Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für alle FH-Angehörigen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Behinderung/chronischer Krankheit, Alter oder sexueller Orientierung.
      Die wesentlichen Schwerpunkte dazu sind Familienfreundlichkeit, Gender Mainstreaming und Inklusion.
  • Familienfreundlichkeit: Die FH Kärnten ist als familienfreundliche Hochschule zertifiziert. Spezielle Rahmenbedingungen wie Home-Office, die Möglichkeit von Sabbaticals, unterschiedliche Arbeitszeitmodelle, Integration von Blended Learning Anteilen in den Lehrveranstaltungen, die Einrichtung von Stillräumen etc. ermöglichen eine bessere Vereinbarkeit zwischen privaten und beruflichen Anforderungen für Mitarbeiter*innen und Studierende.
  • Gender Mainstreaming: Gender Mainstreaming bedeutet, die geschlechtssensible Perspektive in alle Aktivitäten und Vorhaben an der Hochschule miteinzubeziehen, um die Gleichstellung und Chancengleichheit von allen Hochschulangehörigen zu erreichen. Dazu zählen bspw.
    • die ausgewogene Geschlechterverteilung bei Besetzungen von Positionen an der Hochschule
    • die Sensibilisierung für einen gendersensiblen Sprachgebrauch bei internen und externen Veröffentlichungen sowie bei öffentlichen Auftritten und im hochschulischen Alltag, siehe auch Richtlinie R-05 Geschlechtersensible und diskriminierungsfreie Sprache.
    • das Setzen von Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter sowie für unterrepräsentierte Zielgruppen bei der (Weiter)entwicklung von Studiengängen. In diesen Bereich fällt bspw. die Förderung von Mädchen und Frauen in Bezug auf MINT-Studiengänge und die Förderung von Burschen und Männern in Bezug auf soziale und pflegerische Studiengänge (siehe Richtlinie QM-S06 „Rahmenbedingungen für Studiengangs(weiter)entwicklungen an der FH Kärnten“).
  • Mit Hilfe einer aktiven Gleichbehandlungspolitik wird der faire Umgang mit und zwischen den Mitarbeiter*innen und Studierenden gefördert. Seit 2005 gibt es den Ausschuss für Gleichbehandlung, in dem Mitarbeiter*innen aus allen Studien- und Servicebereichen der Hochschule zusammenarbeiten. Das Ziel des Ausschusses ist es, die Chancengleichheit in Studium, Wissenschaft, Lehre und im Berufsfeld der FH Kärnten allgemein voranzutreiben und Diskriminierungsprozessen entgegenzuwirken.
  • Darüber hinaus wurde 2016 die Stelle einer Beauftragten für Gleichbehandlung und Vielfalt eingeführt. Sie unterstützt Mitarbeiter*innen, Studierende und (potentielle) Bewerber*innen bei Anliegen zu Gleichbehandlung, Diversität und Barrierefreiheit.