Das Gesundheitswesen von morgen managen

Gesundheit ist ein hohes Gut, was einem vor allem dann bewusst wird, wenn man es nicht besitzt. Umso wichtiger sind Expertinnen und Experten, die in Prävention und Gesundheitsförderung ansetzen: Der Studiengang „Gesundheits- und Pflegemanagement“ bildet genau dazu künftige Fachleute aus und befähigt zur Übernahme von Managementaufgaben im Gesundheits- und Sozialbereich.

Interdisziplinäre Ausbildung

Unternehmerisches Denken und Handeln im Gesundheits- und Sozialsektor werden immer wichtiger: Das Ergrauen unserer Gesellschaft, der Ruf nach Evidenzbasierung, der Anspruch, qualitativ hochwertige Angebote zu entwickeln und zu realisieren, der Kostendruck oder auch die Digitalisierung stellen große Herausforderungen dar. Darauf antworten die Studiengänge „Gesundheits- und Pflegemanagement“ mit einer interdisziplinären Ausbildung, die regionale und internationale Trends aufgreift.

Sie wollen internationale Erfahrungen sammeln und Ihren Horizont erweitern? Im Rahmen von Exkursionen ins Ausland bzw. mit einem Auslandssemester an etablierten internationalen Partnerhochschulen ist dies möglich. Auch können Studierende bereits an Forschungsprojekten mitarbeiten. Dabei kommen Studierende unter anderem mit dem Management in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen in Kontakt. Das Eintauchen in die Bereiche Gesundheitswirtschaft und Gesundheitsökonomie wird im Studium auch theoretisch begleitet. Betriebswirtschaftslehre im Gesundheitswesen, Projektmanagement und Personalmanagement sind prägende Themen in der Ausbildung.

Weitere Schwerpunkte der Studiengänge liegen in den Gesundheitswissenschaften – Krankheitsprävention, Gesundheitsförderung, Krankheitsbehandlung, Pflege und Rehabilitation stehen hier im Vordergrund. Forschendes Lernen und Projektarbeiten helfen den Studierenden, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen. Vertieft wird das im zehnwöchigen Berufspraktikum im fünften Semester. Begleitet von zwei Seminaren zeichnet sich das Praktikum durch ein intensives Betreuungskonzept aus, das auf den Erfahrungen von Studierenden, PraktikumsgeberInnen und PraktikumsbetreuerInnen aufbaut.

Den Studierenden stehen zwei Vertiefungsrichtungen offen: Der Studienzweig "Gesundheitsmanagement" fokussiert die Übernahme von Managementaufgaben in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, während der Studienzweig "Pflegemanagement" eine Vorbereitung auf Führungsaufgaben gemäß dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz darstellt (Pflegedienstleitung § 65a). Für welche Spezialisierung sich Studierende auch entscheiden – das enorme Wachstumspotenzial im Gesundheitssektor verspricht gute Jobaussichten sowohl im Gesundheits- als auch im Pflegemanagement.

Bewerbungsfrist

Für den Studienstart im Herbst 2020 sind alle Bewerbungsperioden geöffnet:

Periode I:   01.10. - 15.03.20
Periode II: 16.03. - 15.05.20
Periode III: 16.05. - 15.07.20
Periode IV: 16.07. - 30.09.20

Studienbeginn

Das Semester beginnt Mitte September. Start der Vorlesungen ist dem individuellen Stundenplan zu entnehmen.

Unterrichtszeit

6 Blockwochen pro Semester, jeweils Mo-Sa 08:30-19:45 Uhr

Veranstaltungen

FH DAY 31.01.2020
9-14 Uhr
Campus Villach

FH CAMPUS DAY
06.03. & 08.05.2020

15-19 Uhr
Campus Villach I Spittal I Feldkirchen I Klagenfurt

Studien-Info-Lounge
Immer am zweiten Dienstag im Monat
14-18 Uhr
Campus Villach

Online-Infosessions
10.12.2019 I 14.04.2020 I 14.07.2020

Weitere Informationen

Der schriftliche Reihungstest findet an folgenden Tagen statt: 

Periode I:  24.01 und 27.03.2020
Periode II: 22.05.2020
Periode III: 10.07.2020
Periode IV: 04.09.2020

Infos

Ihre Ansprechpartnerin

Bei Fragen zum Studium kontaktieren Sie:

Studiengangsleitung

Niveau der Qualifikation
1. Zyklus (Bachelor)
ECTS Credits
180
Studienbeitrag
€ 363,36 / Semester
Akademischer Grad
  • Bachelor of Arts in Business
Studiendauer
6 Semester
ÖH-Beitrag
€ 20,20 / Semester
Unterrichtssprache
Deutsch
FH Campus
  • Feldkirchen

Allgemeine Studieninformationen

 

 

 

 

 

 

 

 

Curriculum

Profil des Studiengangs

Der Bachelorstudiengang „Gesundheits- und Pflegemanagement“ ermöglicht Studierenden eine Karriere in den Führungsebenen des Gesundheits- und Sozialwesens. Die innovative Ausbildung nimmt sich der großen Herausforderungen des Gesundheitsbereichs an und befasst sich unter anderem mit Themen wie frühe Hilfen, Demenz oder Digitalisierung. Aufgrund des großen Wachstumspotenzials im Gesundheits- und Pflegesektor erwarten AbsolventInnen vielfältige Berufsperspektiven.

Dank der internationalen Ausrichtung des Studiengangs sind AbsolventInnen sowohl im In- als auch im Ausland tätig. Bestens vorbereitet in den Bereichen Qualitätsmanagement, Gesundheitssoziologie, Ethik im Gesundheitswesen, Rechtsgrundlagen im Gesundheitswesen, Kommunikation und Konfliktmanagement haben Studierende auch im Berufspraktikum keine Schwierigkeiten, sich in der Praxis professionell zu bewegen. 

Was Studierende ins Studium mitbringen sollten:

  • Sie interessieren sich für betriebswirtschaftliche Fragestellungen und Betrachtungsweisen im Gesundheitssektor.
  • Sie interessieren sich für die Analyse und Diskussion gesundheitsökonomischer Zusammenhänge sowie Fragen der Gestaltung und Finanzierung von Gesundheitssystemen national und international.
  • Sie interessieren sich für die Übernahme von Managementaufgaben im Gesundheitswesen z.B. in den Bereichen Kommunikations- und Konfliktmanagement, Projekt- und Personalmanagement, Qualitäts- und Innovationsmanagement. 
  • Sie interessieren sich für Gesundheitswissenschaften sowie für die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit aktuellen und zukünftigen Entwicklungen sowie Herausforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen.
  • Sie haben Freude am wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben auf Deutsch und/oder Englisch und lesen gerne wissenschaftliche Publikationen.
  • Sie haben Freude an der Weiterentwicklung sozial-kommunikativer Kompetenzen, auch im interkulturellen Kontext.
  • Sie haben Freude an der teamorientierten und selbstorganisierten Arbeit in Kleingruppen, im Rahmen von Anwendungsprojekten, Workshops, Plan- und Rollenspielen, forschendem Lernen etc.

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums verfügen AbsolventInnen über folgende Fähigkeiten und Kenntnisse:

  • Sie wissen über die Grundlagen der Gesundheitswissenschaften sowie Betriebswirtschaftslehre Bescheid und kennen die Bedeutung dieser Disziplinen für die Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die berufliche Praxis.
  • Sie verstehen es, Begrifflichkeiten aus dem medizinischen Umfeld zu verwenden und zu erklären.
  • Sie können Projekte der Gesundheitsförderung und Prävention für verschiedene Zielgruppen in unterschiedlichen Settings konzipieren, umsetzen und evaluieren.
  • Sie beherrschen theoretische Grundlagen, Methoden und Instrumente der Kommunikation sowie des Konfliktmanagements und setzen sie in der Praxis um.
  • Sie zeigen anwendungsorientiertes Know-how in den Bereichen Projekt- und Personalmanagement sowie für das Innovations- und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.
  • Sie kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen und Grundlagen des Gesundheits- und Sozialsystems.
  • Sie erkennen gesundheitsökonomische Zusammenhänge sowie Anreizsysteme und analysieren die Entwicklungen des österreichischen Gesundheitssystems im Kontext internationaler Reformentwicklungen.
  • Sie können Techniken des professionellen Präsentierens anwenden.
  • Sie sind in den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens versiert.
  • Sie besitzen interkulturelle Kompetenzen und englische Sprachkompetenz.

Aktuelle Lehrveranstaltungen - Gesundheits- und Pflegemanagement

LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Angewandte Informatik ILV 2,0 2,0 B3.02850.20.022
Englisch 2: Presentation Skills Gruppe 1 SE 1,0 1,5 B3.02850.20.032
Englisch 2: Presentation Skills Gruppe 2 SE 1,0 1,5 B3.02850.20.032
Entwicklungspsychologie 2 VO 1,0 1,5 B3.02850.20.062
Gesundheitsökonomie ILV 2,0 3,0 B3.02850.20.132
Kommunikation und Konfliktmanagement 2 Gruppe 1 ILV 1,5 1,0 B3.02850.20.042
Kommunikation und Konfliktmanagement 2 Gruppe 2 ILV 1,5 1,0 B3.02850.20.042
Kostenrechnung ILV 2,0 3,0 B3.00000.20.090
Projektmanagement ILV 2,0 2,0 B3.00000.20.100
Public Health-orientierte Prävention ILV 2,0 3,0 B3.02850.20.112
Quantitative Designs und Methoden ILV 2,0 3,0 B3.00000.20.080
Seminar zur Ringvorlesung SE 2,0 3,0 B3.02850.20.012
Settings der Gesundheitsförderung und Prävention ILV 2,0 2,0 B3.02850.20.052
Statistik 2 ILV 2,0 2,5 B3.02850.20.072
Unternehmensrecht und Krankenanstaltenrecht VO 2,0 2,5 B3.02850.20.122
Studienzweig: GesundheitsmanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 2 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Studienzweig: PflegemanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 2 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Anwendungsprojekt: Verfassung und Finanzierung eines Gesundheitssystems Gruppe 1 AP 2,0 3,5 B3.02850.40.082
Anwendungsprojekt: Verfassung und Finanzierung eines Gesundheitssystems Gruppe 2 AP 2,0 3,5 B3.02850.40.082
Arbeitsrecht VO 2,0 3,0 B3.00000.40.020
Englisch 3: Academic Writing Gruppe 1 SE 2,0 3,0 B3.00000.30.030
Englisch 3: Academic Writing Gruppe 2 SE 2,0 3,0 B3.00000.30.030
Englisch 5: Business English 2 Gruppe 1 AP 1,0 1,0 B3.02850.40.062
Englisch 5: Business English 2 Gruppe 2 AP 1,0 1,0 B3.02850.40.062
Innovation im Gesundheits- und Pflegewesen ILV 2,0 3,0 B3.02850.40.072
Kommunikation und Konfliktmanagement 3 Gruppe 1 ILV 1,5 1,0 B3.02850.40.042
Kommunikation und Konfliktmanagement 3 Gruppe 2 ILV 1,5 1,0 B3.02850.40.042
Kultur Gesellschaft Gesundheit 1 ILV 2,0 2,5 B3.02850.30.052
Personalmanagement ILV 2,0 3,0 B3.00000.40.010
Practical Project: Business Plan Development Gruppe 1 AP 2,0 3,0 B3.02850.40.052
Practical Project: Business Plan Development Gruppe 2 AP 2,0 3,0 B3.02850.40.052
Systeme und Instrumente der Pflege ILV 2,0 3,0 B3.02850.40.092
Studienzweig: GesundheitsmanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Vorbereitendes Seminar zum Berufspraktikum SE 1,0 0,5 B3.02852.40.120
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 1 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 3 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 4 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Studienzweig: PflegemanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Vorbereitendes Seminar zum Berufspraktikum SE 1,0 0,5 B3.02852.40.120
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 1 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 3 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 4 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Englisch 6: Intercultural Communication Gruppe 1 SE 1,5 1,5 B3.02850.60.022
Englisch 6: Intercultural Communication Gruppe 2 SE 1,5 1,5 B3.02850.60.022
Ethik für Gesundheits- und Pflegemanagement SE 2,0 3,0 B3.02850.60.032
Gesundheitsrecht VO 2,0 3,0 B3.02850.50.012
Studienzweig: GesundheitsmanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Angewandtes Gesundheitsmanagement ILV 2,0 3,0 B3.02851.60.080
Bachelorarbeit GM 2 BA 0,0 7,0 B3.02851.60.090
Krankheitslast weltweit und in Österreich: Ausmaß, Ursachen und Strategien ILV 2,0 3,0 B3.02851.60.060
Ökonomische Evaluation und Nachhaltigkeitsanalysen ILV 2,0 3,0 B3.02851.60.070
Seminar zur Bachelorarbeit GM 2 Gruppe 1 SE 2,0 1,5 B3.02851.60.100
Seminar zur Bachelorarbeit GM 2 Gruppe 2 SE 2,0 1,5 B3.02851.60.100
Seminar zur Bachelorarbeit GM 2 Gruppe 3 SE 2,0 1,5 B3.02851.60.100
Seminar zur Bachelorarbeit GM 2 Gruppe 4 SE 2,0 1,5 B3.02851.60.100
Studienzweig: PflegemanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Angewandte Pflegewissenschaft ILV 2,0 3,0 B3.02852.60.070
Angewandtes Pflegemanagement ILV 2,0 3,0 B3.02852.60.080
Bachelorarbeit PM 2 BA 0,0 7,0 B3.02852.60.090
Klinische Pflegeforschung ILV 2,0 3,0 B3.02852.60.060
Seminar zur Bachelorarbeit PM 2 Gruppe 1 SE 2,0 1,5 B3.02852.60.100
Seminar zur Bachelorarbeit PM 2 Gruppe 2 SE 2,0 1,5 B3.02852.60.100
Seminar zur Bachelorarbeit PM 2 Gruppe 3 SE 2,0 1,5 B3.02852.60.100
Seminar zur Bachelorarbeit PM 2 Gruppe 4 SE 2,0 1,5 B3.02852.60.100
Seminar zur Bachelorarbeit PM 2 Gruppe 5 SE 2,0 1,5 B3.02852.60.100
Seminar zur Bachelorarbeit PM 2 Gruppe 6 SE 2,0 1,5 B3.02852.60.100
Seminar zur Bachelorarbeit PM 2 Gruppe 7 SE 2,0 1,5 B3.02852.60.100
Seminar zur Bachelorarbeit PM 2 Gruppe 8 SE 2,0 1,5 B3.02852.60.100
Seminar zur Bachelorarbeit PM 2 Gruppe 9 SE 2,0 1,5 B3.02852.60.100
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Buchführung und Bilanzierung ILV 2,0 3,0 B3.00000.10.050
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV 2,0 3,0 B3.02850.10.022
Einführung in die Gesundheitsbetriebswirtschaftslehre ILV 3,0 4,0 B3.02850.10.042
Einführung in die Rechtswissenschaft und Privatrecht VO 2,0 2,0 B3.02850.10.090
Englisch 1: English for Health and Care SE 2,0 3,0 B3.02850.10.102
Entwicklungspsychologie 1 VO 1,0 1,5 B3.02850.10.070
Epidemiologie ILV 2,0 3,0 B3.02850.10.082
Grundlagen der Volkswirtschaftslehre ILV 2,0 3,0 B3.00000.10.060
Kommunikation und Konfliktmanagement 1 ILV 1,5 1,0 B3.02850.10.112
Ringvorlesung VO 3,0 4,0 B3.02850.10.010
Statistik 1 ILV 2,0 2,5 B3.02850.10.032
Studienzweig: GesundheitsmanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 1 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Studienzweig: PflegemanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 1 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
FreifachTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Einführung in die Angewandte Informatik ILV 2,0 3,0 B3.02850.10.141
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Anwendungsprojekt Gesundheitsförderung Gruppe 1 AP 2,0 3,0 B3.02850.30.092
Anwendungsprojekt Gesundheitsförderung Gruppe 2 AP 2,0 3,0 B3.02850.30.092
Das Österreichische Gesundheitssystem VO 2,0 3,0 B3.02850.30.112
Englisch 4: Business English 1 Gruppe 1 ILV 2,0 3,0 B3.02850.40.032
Englisch 4: Business English 1 Gruppe 2 ILV 2,0 3,0 B3.02850.40.032
Grundlagen der klinischen Psychologie VO 2,0 2,5 B3.02850.30.082
Grundlagen des Innovationsmanagements ILV 2,0 3,0 B3.00000.30.060
OECD-Konferenz - Lernendes Forschen Gruppe 1 AP 2,0 3,0 B3.02850.30.022
OECD-Konferenz - Lernendes Forschen Gruppe 2 AP 2,0 3,0 B3.02850.30.022
Pflegemodelle und -theorien SE 2,0 2,5 B3.02850.30.042
QM in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen ILV 2,0 3,0 B3.02850.30.072
Qualitative Methoden - Einführung Gruppe 1 ILV 2,0 3,0 B3.00000.30.010
Qualitative Methoden - Einführung Gruppe 2 ILV 2,0 3,0 B3.00000.30.010
Schreibwerkstatt Gruppe 1 SE 2,0 3,0 B3.00000.40.100
Schreibwerkstatt Gruppe 2 SE 2,0 3,0 B3.00000.40.100
Sozialrecht VO 1,0 1,5 B3.02850.30.102
Studienzweig: GesundheitsmanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Vorbereitendes Seminar zum Berufspraktikum SE 1,0 0,5 B3.02852.40.120
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 3 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Studienzweig: PflegemanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Vorbereitendes Seminar zum Berufspraktikum SE 1,0 0,5 B3.02852.40.120
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 3 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Studienzweig: GesundheitsmanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 2 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 4 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Studienzweig: PflegemanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 2 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 4 WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Finanzierung von Gesundheitssystemen im internationalen Vergleich ILV 2,0 3,0 B3.02850.60.042
Kultur Gesellschaft Gesundheit 2 SE 1,5 2,0 B3.02850.60.012
Studienzweig: GesundheitsmanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Bachelorarbeit GM 1 BA 0,0 7,0 B3.02851.50.050
Berufspraktikum - begleitendes Seminar GM 1: Kompetenzorientierte Betreuung SE 1,0 1,0 B3.02851.50.030
Berufspraktikum - begleitendes Seminar GM 2: Themenorientierte Betreuung SE 1,0 1,0 B3.02851.50.040
Berufspraktikum GM BOPR 0,0 17,0 B3.02851.50.020
Seminar zur Bachelorarbeit GM 1 SE 1,5 1,0 B3.02851.50.060
Studienzweig: PflegemanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Bachelorarbeit PM 1 BA 0,0 7,0 B3.02852.50.050
Berufspraktikum - begleitendes Seminar PM 1: Kompetenzorientierte Betreuung SE 1,0 1,0 B3.02852.50.032
Berufspraktikum - begleitendes Seminar PM 2: Themenorientierte Betreuung SE 1,0 1,0 B3.02852.50.042
Berufspraktikum PM BOPR 0,0 17,0 B3.02852.50.020
Seminar zur Bachelorarbeit PM 1 SE 1,5 1,0 B3.02852.50.062
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Angewandte Informatik ILV 2,0 2,0 B3.02850.20.022
Englisch 2: Presentation Skills SE 1,0 1,5 B3.02850.20.032
Entwicklungspsychologie 2 VO 1,0 1,5 B3.02850.20.062
Gesundheitsökonomie ILV 2,0 3,0 B3.02850.20.132
Kommunikation und Konfliktmanagement 2 ILV 1,5 1,0 B3.02850.20.042
Kostenrechnung ILV 2,0 3,0 B3.00000.20.090
Projektmanagement ILV 2,0 2,0 B3.00000.20.100
Public Health-orientierte Prävention ILV 2,0 3,0 B3.02850.20.112
Quantitative Designs und Methoden ILV 2,0 3,0 B3.00000.20.080
Seminar zur Ringvorlesung SE 2,0 3,0 B3.02850.20.012
Settings der Gesundheitsförderung und Prävention ILV 2,0 2,0 B3.02850.20.052
Statistik 2 ILV 2,0 2,5 B3.02850.20.072
Unternehmensrecht und Krankenanstaltenrecht VO 2,0 2,5 B3.02850.20.122
FreifachTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
IP-People First - Interventions Supporting Life Quality of Persons with Dementia PJ 2,0 5,0 Z01
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Anwendungsprojekt: Verfassung und Finanzierung eines Gesundheitssystems AP 2,0 3,5 B3.02850.40.082
Arbeitsrecht VO 2,0 3,0 B3.00000.40.020
Englisch 4: Business English 1 ILV 2,0 3,0 B3.02850.40.032
Englisch 5: Business English 2 AP 1,0 1,0 B3.02850.40.062
Innovation im Gesundheits- und Pflegewesen ILV 2,0 3,0 B3.02850.40.072
Kommunikation und Konfliktmanagement 3 ILV 1,5 1,0 B3.02850.40.042
Personalmanagement ILV 2,0 3,0 B3.00000.40.010
Practical Project: Business Plan Development AP 2,0 3,0 B3.02850.40.052
Schreibwerkstatt SE 2,0 3,0 B3.00000.40.100
Systeme und Instrumente der Pflege ILV 2,0 3,0 B3.02850.40.092
Studienzweig: GesundheitsmanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Vorbereitendes Seminar zum Berufspraktikum SE 1,0 0,5 B3.02852.40.120
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
Studienzweig: PflegemanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Vorbereitendes Seminar zum Berufspraktikum SE 1,0 0,5 B3.02852.40.120
Zukunftswerkstatt: Vision und Profession WS 2,0 3,0 B3.02852.40.110
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Englisch 6: Intercultural Communication SE 1,5 1,5 B3.02850.60.022
Ethik für Gesundheits- und Pflegemanagement SE 2,0 3,0 B3.02850.60.032
Finanzierung von Gesundheitssystemen im internationalen Vergleich ILV 2,0 3,0 B3.02850.60.042
Kultur Gesellschaft Gesundheit 2 SE 1,5 2,0 B3.02850.60.012
Reformpotenziale im Gesundheitswesen ILV 2,0 3,0 B3.02850.60.052
Studienzweig: GesundheitsmanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Angewandtes Gesundheitsmanagement ILV 2,0 3,0 B3.02851.60.080
Bachelorarbeit GM 2 BA 0,0 7,0 B3.02851.60.090
Krankheitslast weltweit und in Österreich: Ausmaß, Ursachen und Strategien ILV 2,0 3,0 B3.02851.60.060
Ökonomische Evaluation und Nachhaltigkeitsanalysen ILV 2,0 3,0 B3.02851.60.070
Seminar zur Bachelorarbeit GM 2 SE 2,0 1,5 B3.02851.60.100
Studienzweig: PflegemanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Angewandte Pflegewissenschaft ILV 2,0 3,0 B3.02852.60.070
Angewandtes Pflegemanagement ILV 2,0 3,0 B3.02852.60.080
Bachelorarbeit PM 2 BA 0,0 7,0 B3.02852.60.090
Klinische Pflegeforschung ILV 2,0 3,0 B3.02852.60.060
Seminar zur Bachelorarbeit PM 2 SE 2,0 1,5 B3.02852.60.100
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Buchführung und Bilanzierung ILV 2,0 3,0 B3.00000.10.050
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV 2,0 3,0 B3.02850.10.022
Einführung in die Gesundheitsbetriebswirtschaftslehre ILV 3,0 4,0 B3.02850.10.042
Einführung in die Rechtswissenschaft und Privatrecht VO 2,0 2,0 B3.02850.10.090
Englisch 1: English for Health and Care SE 2,0 3,0 B3.02850.10.102
Entwicklungspsychologie 1 VO 1,0 1,5 B3.02850.10.070
Epidemiologie ILV 2,0 3,0 B3.02850.10.082
Grundlagen der Volkswirtschaftslehre ILV 2,0 3,0 B3.00000.10.060
Kommunikation und Konfliktmanagement 1 ILV 1,5 1,0 B3.02850.10.112
Ringvorlesung VO 3,0 4,0 B3.02850.10.010
Statistik 1 ILV 2,0 2,5 B3.02850.10.032
FreifachTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Einführung in die Angewandte Informatik ILV 2,0 3,0 B3.02850.10.141
Italienisch 1 SE 2,0 3,0 B3.02850.10.122
Slowenisch 1 SE 2,0 3,0 B3.02850.10.132
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Anwendungsprojekt Gesundheitsförderung AP 2,0 3,0 B3.02850.30.092
Das Österreichische Gesundheitssystem VO 2,0 3,0 B3.02850.30.112
Englisch 3: Academic Writing SE 2,0 3,0 B3.00000.30.030
Grundlagen der klinischen Psychologie VO 2,0 2,5 B3.02850.30.082
Grundlagen des Innovationsmanagements ILV 2,0 3,0 B3.00000.30.060
Kultur Gesellschaft Gesundheit 1 ILV 2,0 2,5 B3.02850.30.052
OECD-Konferenz - Lernendes Forschen AP 2,0 3,0 B3.02850.30.022
Pflegemodelle und -theorien SE 2,0 2,5 B3.02850.30.042
QM in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen ILV 2,0 3,0 B3.02850.30.072
Qualitative Methoden - Einführung ILV 2,0 3,0 B3.00000.30.010
Sozialrecht VO 1,0 1,5 B3.02850.30.102
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Gesundheitsrecht VO 2,0 3,0 B3.02850.50.012
Studienzweig: GesundheitsmanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Bachelorarbeit GM 1 BA 0,0 7,0 B3.02851.50.050
Berufspraktikum - begleitendes Seminar GM 1: Kompetenzorientierte Betreuung SE 1,0 1,0 B3.02851.50.030
Berufspraktikum - begleitendes Seminar GM 2: Themenorientierte Betreuung SE 1,0 1,0 B3.02851.50.040
Berufspraktikum GM BOPR 0,0 17,0 B3.02851.50.020
Seminar zur Bachelorarbeit GM 1 SE 1,5 1,0 B3.02851.50.060
Studienzweig: PflegemanagementTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Bachelorarbeit PM 1 BA 0,0 7,0 B3.02852.50.050
Berufspraktikum - begleitendes Seminar PM 1: Kompetenzorientierte Betreuung SE 1,0 1,0 B3.02852.50.032
Berufspraktikum - begleitendes Seminar PM 2: Themenorientierte Betreuung SE 1,0 1,0 B3.02852.50.042
Berufspraktikum PM BOPR 0,0 17,0 B3.02852.50.020
Seminar zur Bachelorarbeit PM 1 SE 1,5 1,0 B3.02852.50.062

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Beruf & Karriere

Die hohe Nachfrage für die Übernahme von Managementaufgaben im Gesundheitswesen macht eine spezielle Ausbildung für diesen Bereich nötig. Der Bachelorstudiengang "Gesundheits- und Pflegemanagement" an der FH Kärnten bietet Ihnen hier eine einzigartige Verknüpfung gesundheitsbetriebswirtschaftlicher und gesundheits- bzw. pflegewissenschaftlicher Inhalte. Damit werden Sie optimal auf die Übernahme von Managementaufgaben im Gesundheitswesen vorbereitet.

  • Gesundheits-Betriebswirtschaft
  • Gesundheitswissenschaftliche/Pflegewissenschaftliche Grundlagen
  • Bezugswissenschaftliche Grundlagen (Gesundheitssoziologie und Ethik, Gesundheitspsychologie, Recht)
  • Gesundheitsökonomie und Gesundheitssysteme national und international
  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Qualitätssicherung und Innovationsmanagement
  • Kommunikation (Englisch und Deutsch) und Konfliktmanagement
  • Angewandtes Gesundheitsmanagement/Angewandtes Pflegemanagement (Studienzweige)

  • Qualitäts- und Innovationsmanagement im Gesundheitswesen/Pflegewesen
  • Projektmanagement z.B. im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention
  • PersonalmanagerIn in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
  • ControllerIn in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
  • LeiterIn von Pflege- und Altenheimen
  • PflegedienstleiterIn (Voraussetzung: Studienzweig Pflegemanagement)
  • Allgemeine Verwaltungstätigkeiten in Krankenhäusern, Arztpraxen, Krankenkassen etc.
  • MitarbeitIn in Wissenschaft und Forschung

Von den zahlreichen Möglichkeiten der beruflichen Tätigkeiten nach dem Studium sind nachstehend ein paar exemplarisch genannt: 

Ausgewählte Berufsfelder

  • Leitungs- und Assistenzfunktionen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen (z. B. Heimleitung)
  • Leitung des Pflegedienstes an Krankenanstalten bzw. in Einrichtungen zur Betreuung pflegebedürftiger Menschen (Voraussetzung: Diplom in Gesundheits- und Krankenpflege)
  • Managementfunktionen in Teilbereichen von stationären, ambulanten und komplementären Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Aufgaben im Rahmen von Qualitätsmanagement, Funktionen im Personalmanagement, Management von Projekten bzw. Mitwirkung im Bereich Projektmanagement
  • Aufgaben im Rahmen von Gesundheitsförderung und Prävention

Der erfolgreiche Abschluss des Bachelorstudiums "Gesundheits- und Pflegemanagement" berechtigt zu einem Masterstudium im Bereich Gesundheit & Soziales und im Bereich Wirtschaft an der Fachhochschule Kärnten im Umfang von 4 Semestern sowie zu einem Masterstudium in den Bereichen Gesundheit, Soziales und/oder Wirtschaft an einer anderen FH oder Universität gemäß § 6 FHStG (4). 

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Alumniprofile GPM

Lisa-Maria Kummer, BSc MSc

Lisa-Maria Kummer durchlief ihre komplette akademische Karriere an der Fachhochschule Kärnten. Die gebürtige Klagenfurterin traf die Entscheidung…

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Alumniprofile GPM

Melanie Kartnig, BA

betriebliche Gesundheitsförderung, Kärntner Gebietskrankenkasse

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Alumniprofile GPM

Mag.(FH) Benedikt Martinek

selbständiger GF, profidelis24

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Alumniprofile GPM

Mag.(FH) Margareta Steiner

Projektmanagerin in einem Pharmakonzern

Mehr Gesundheits- und Pflegemanagement

Projekte von Studierenden

An den Studiengängen Gesundheits- und Pflegemanagement arbeiten nicht nur Lehrende und Forschende an Praxis- und Forschungsprojekten, auch unsere Studierenden haben die Möglichkeit, in diesem Bereich erste Erfahrungen zu sammeln. Der Studienplan bietet nämlich zahlreiche Möglichkeiten, um Projekte zu konzipieren, zu realisieren und auch zu evaluieren. Ab Wintersemester 2014 stellen wir die Projekte der Studierenden aus den Studiengängen Gesundheits- und Pflegemanagement an dieser Stelle laufend vor.

demenz.bewegt.leben
Aufklärungsprojekt Trisomie 21
Gesundheitsförderung – Lebensphase Alter

Health Literacy als Basis-Kompetenz (in) der Gesundheitsgesellschaft

Literacy ist ein aktuell viel diskutiertes Konzept, mit dem beansprucht wird, basale Lebenskompetenzen in hochzivilisierten, globalisierten Wissensgesellschaften auf den Begriff zu bringen. Zur flexiblen, aktiven und produktiven Bewältigung gegenwärtiger Alltagsanforderungen – so eine verbreitete Überzeugung – bedarf es mittlerweile eines ganzen Arsenals entsprechender Kompetenzen. Um nur eine kleine Auswahl aufzuführen: Information Literacy, Media Literacy, Computer Literacy, Digital Literacy, Technology Literacy, Visual Literacy, Cultural Literacy, Dramatic Literacy, und vor allem auch Health Literacy.

Das Grundkonzept besticht auf den ersten Blick durch scheinbar leichte Verständlichkeit und eindeutige Begriffsbestimmung: Wer über Literacy im ursprünglichen Sinn verfügt, besitzt die Kompetenz, Geschriebenes lesen zu können, dadurch schriftliche Materialen zur Informationsgewinnung nutzen und an schriftgestützten gesellschaftlichen Vorgängen teilnehmen zu können. Auf den zweiten Blick weicht diese Einfachheit und Eindeutigkeit jedoch einer hohen Komplexität und einer nahezu unüberschaubaren Breite von Definition–en sowie Anwendungen.

Analog wird auch der Begriff Health Literacy in gesundheitsbezogenen Kontexten mehr oder weniger breit verwendet und diskutiert. Im deutschsprachigen Raum wird er durch Termini wie Gesundheitsalphabetisierung, Gesundheitsbildung, Gesundheitsmündigkeit oder Gesundheitskompetenz ersetzt. Vor dem Hintergrund der WHO-Definition, die Health Literacy als "the degree to which people are able to access, understand, appraise and communicate information to engage with the demands of various health contexts to promote and maintain good health across the life course" versteht, wächst die Anzahl von Ansätzen zur Definition, Messung und Umsetzung des Konzepts.

Dies alles verweist auf die Komplexität und die Vielschichtigkeit von Health Literacy, ebenso auf das Potential, aber auch die Risiken, die sich im Zusammenhang mit diesem schillernden Begriff ergeben. Dem haben wir mit der Tagung Raum gegeben: einen Raum, in dem die verschiedenen Bedeutungen, Möglichkeiten und Ziele von Health Literacy in unterschiedlichen Bereichen beleuchtet und dabei auch die spezifisch soziologischen Perspektiven hervorgehoben wurden. Dabei sind eigene Überlegungen, Strategien und Maßnahmen vorgestellt, diskutiert, rückgespiegelt und damit vertieft worden.

Eingeladen wurde zur Präsentation von theoretischen, empirischen und/oder praxisbezogenen Arbeiten, sei dies in Form eines Vortrags oder eines Posters. Mögliche Themenbereiche waren:

Health Literacy im Kontext von:

  • theoretischen, methodischen und praktischen Zugängen
  • Individuellen, kulturellen, sozialen und politischen Dimensionen
  • Forschung, Projektierung und Analysen

Health Literacy im inhaltlichen Bezug zu:

  • Gesundheitserziehung, -bildung und -förderung
  • Empowerment, partizipativer Gesundheitsforschung und -förderung
  • Lebenslage, -lauf und -bewältigung
  • Biomedikalisierung, Genetifizierung und Enhancement
  • E-Health, E-patient und Digital Divide
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung von Gesundheitsberufen

Health Literacy im Spannungsfeld von:

  • Verhalten und Verhältnissen
  • Sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit
  • Solidarität und Selbstsorge
  • Recht auf Wissen und Nichtwissen
  • Informierte Entscheidung und ethische Dilemmata
  • Formellen und informellen Lern- und Bildungsprozessen

sowie weitere Stand- und Brennpunkte aktueller Health-Literacy-Debatten wie auch eines „transliteraten“ Mix aus obengenannten Bezugspunkten.

Wissenschaftliches Komitee
Vorsitz/Chair: Karl Krajic, Wien und Holger Penz, Feldkirchen

Österreich
Regina Klein, Feldkirchen
Johanna Muckenhuber, Graz
Christa Peinhaupt, Wien

Deutschland
Johann Behrens, Halle/Saale
Monika Jungbauer-Gans, Nürnberg

Schweiz
Maja Mylaeus-Renggli, Bern
Julie Page, Winterthur
Ursula Streckeisen, Bern

 

EARLY LIFES FAMILY CARE

Im internationalen Fokus: Frühe Hilfen/Erziehung und Bildung - 3rd International Staff Week vom 3 – 8 May 2015

Wissensaustausch mit Hochschullehrenden von 14 internationalen Hochschulen aus 8 Ländern und Studierenden des Studiengangs Gesundheit und Pflege

Bereits zum dritten Mal lud die Fachhochschule Kärnten ihre Partnerhochschulen aus dem Ausland zu einer International Staff Week ein. Das diesjährige Thema lautete: EARLY LIFES FAMILY CARE.

ZurZeit rückt die gesundheitliche Versorgung von Kindern in vielen europäischen Ländern in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Häufig alarmiert  durch medienwirksame Fälle von Kindesvernachlässigung, -mißhandlung bis –tod,  entwickeln sich EU-weit verschiedene Programme, Initiativen und Maßnahmen, um gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern und allen Kindern einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen.

 Unter ganz unterschiedlichen Bezeichnungen, wie: Frühe Hilfen, Frühe Bildung, Frühförderung, Familienunterstützung und Elternbildung etc. etablieren sich interdisziplinäre Kooperationen, deren Aufgabenfelder weit über die Grenzen bisheriger Gesundheits- und Hilfesysteme hinausgehen. Darin involviert ist ein ebenso weites berufliches Spektrum: von Sozialarbeiter/innen, Familienschwestern und -hebammen über Erzieher/-innen, Logopädg/innen, Physiotherapeut/-innen, Psycholog/-innen bis zu Kinderärzt/-innen und  Gynäkolog/innen.

Mit 24 Expert/innen aus acht Ländern und vierzehn internationalen Hochschulen (von Niederlande, Finnland, Lettland, Deutschland, Schweiz, Slovenien bis Österreich)  wurden daher  vor allem neue transdiziplinäre Formen interprofessionellen Wissens- und Kompetenzvermittlung diskutiert.

Eine der zentralen Herausforderung in diesem Bereich steht besonders für Hochschulen an. Der anstehende Professionalisierungsprozess in diesem neuen Feld sozialer und gesundheitlicher Arbeit sollte grade auf der Ausbildungsebene zukunftsorientiert und nachhaltig begleitet werden,  so die Initiatorin und Koordinatorin Regina Klein (Professorin für Gesundheitssoziologie im Studienbereich Gesundheit und Soziales). 

Ergebnis der arbeitsintensiven Tagung war die Konsolidierung einer Netzwerkgruppe, die über eine Moodle-Platform weiter im Austausch steht und gemeinsam Projekte auf internationaler Ebene entwickelt.

Für weitere Informationen: r.kleinfh-kaerntenat

Das Programm zum Download: International Week Programm CUAS 2015

Ein bewegtes Leben für Menschen mit Demenz

Fokus Mensch

Das Zusammenspiel von neuen und traditionellen Berufsbildern in unterschiedlichen Lebensbereichen

Vernetzung, Austausch und gelebte Praxis am Campus Feldkirchen. Die Veranstaltung der Studiengänge Disability & Diversity Studies, Gesundheits- & Pflegemanagement, Gesundheits- & Krankenpflege und Soziale Arbeit findet am Freitag, den 22.November 2019 von 09:00 bis 15:00 Uhr an der FH Kärnten am Campus Feldkirchen statt.
Der Praktikumstag 2019 ermöglicht die Begegnung von Hochschule, Praktikumseinrichtungen und Studierenden. Gegenseitig können Informationen über die gelebten Praxen sowie über Studien- und Forschungsinhalte besprochen werden. Ziel der Veranstaltung ist ein inhaltlicher und wertschätzender Austausch.

Das Thema im Jahr 2019 lautet: „Fokus Mensch – Das Zusammenspiel von neuen und traditionellen Berufsbildern in unterschiedlichen Lebensbereichen.“ Der Mensch steht im Fokus der Arbeit einer multidisziplinären Gesundheits- und Soziallandschaft. Dabei stellt sich die Frage, welche Gewinne die Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen mit sich bringt.

In den Keynotes berichten Unternehmen, wie das Zusammenspiel von neuen und traditionellen Berufsbildern in ihren Einrichtungen aussieht. Dabei wird der Schwerpunkt der multidisziplinären Zusammenarbeit auf die Beiträge der AbsolventInnen und PraktikantInnen der vier verschiedenen Studiengänge gelegt.

Wir freuen uns, wenn Sie sich den 22. November 2019 für eine gemeinsame Begegnung reservieren!

KONTAKT
praktikumstagfh-kaerntenat

Das Diskussionsspiel „Gesundheitsförderung – lohnt sich das?“

Entwickelt an den Studiengängen Gesundheits- und Pflegemanagement der Fachhochschule Kärnten

Spielelemente können in der hochschulischen Lehre eingesetzt werden, um studentische Partizipation, Studienmotivation und vertiefendes Lernen zu fördern (Fischer et al., 2017). PlayDecide bietet einen Rahmen zur Entwicklung interaktiver Serious Games, die Studierende zu Diskussionen anregen können (Ward et al., 2017), und wurde für das Spiel „Gesundheitsförderung – lohnt sich das?“ genutzt.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Settings der Gesundheitsförderung und Prävention“ wurde an den Studiengängen Gesundheits- und Pflegemanagement der Fachhochschule Kärnten gemeinsam mit Studierenden ein PlayDecide-Diskussionsspiel zur Bedeutsamkeit von Gesundheitsförderung entwickelt. Dieses soll auf spielerische Art und Weise Diskussion, kritische Reflexion und Meinungsbildung zur Gesundheitsförderung im Allgemeinen und in speziellen Settings anregen. 

Basierend auf wissenschaftlicher Literatur und auf Gastvorträgen aus der Praxis wurden die nötigen Spielelemente konzipiert: Geschichten-, Informations-, Themen- und Aufgabenkarten, ein Platzset und vier politische Positionen zur Gesundheitsförderung. Eine erste Evaluation wurde im Sommersemester 2018 vorgenommen.

Das Diskussionsspiel zur Gesundheitsförderung folgt einem innovativen didaktischen Ansatz. Es kann an anderen Hochschulen eingesetzt werden bzw. bei Akteur*innen im Gesundheitssystem, um zur Diskussion zur Gesundheitsförderung einzuladen, politische Stellungen transparent zu machen und Entscheidungsprozesse zu begleiten.

Das Diskussionsspiel zum Download.


Fischer, H. et al. (2017). Die Gamifizierung der Hochschullehre – Potenziale und Herausforderungen. In S. Strahinger & C. Leyh (Hrsg.), Gamification und Serious Games. Grundlagen, Vorgehen und Anwendungen (S. 113-125). Wiesbaden: Springer.

Ward, M. et al. (2017). Imbuing medical professionalism in relation to safety: a study protocol for a mixed-methods intervention focused on trialling an embedded learning approach that centres on the use of a custom designed board game. BMJ Open, 7(7):e014122. doi: 10.1136/bmjopen-2016-014122.

Nicht auf das Thema Demenz vergessen! – Ein Fachtag


Stimmen zum Demenzfachtag

Statements


Mitarbeiter/innen - Gesundheits- und Pflegemanagement

Studiengangsleitung Gesundheits- und Pflegemanagement / Professur für Gesundheitsmanagement

Mag. Dr.

 Klaus Wettl
Studienbereichsadministration

Mag.a

 Christina Anticevic-Harrant
 Katrin Kofler
 Brigitte Pintar, BA M.Ed.
 Andrea Steiner, M.A.
Studienbereichsassistenz
 Marina Waltritsch
Organisationsassistenz
 Ingrid Theussl
Betreuer/in

Mag.a

 Monika Ofner, MA
Studiengangsleitung Gesundheits- und Krankenpflege
 Anita Mitterdorfer, BA M.Ed. MA
Lecturer/Senior Researcher

FH-Prof.in Mag.a Dr.in

 Olivia Kada
Professur für angewandte Sozialwissenschaften

FH-Professorin Priv.-Doz. Mag.a Dr.in

 Eva MIR
Professur für Englisch

FH-Professorin Mag.a

 Sabine Spanz
Professur für Gesundheits- und Pflegesoziologie

FH-Professorin Dr.in

 Regina Klein
Professur für Gesundheitsökonomie

FH-Prof. Dipl.-Math. Dr.

 Florian Buchner, M.P.H.
Professur für Pflegewissenschaften

FH-Prof.in Dr.in

 Katharina Oleksiw
Professur für Recht im Gesundheitswesen

Mag.a

 Martina Pruckner
Professur Public Health

FH-Prof. Dr.

 Ralf Reiche
Rektor, Professur für Innovationsmanagement und Betriebswirtschaft

FH-Prof. Mag. Dr.

 Peter Granig
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
 Andrea Limarutti, BA M.Sc.
 Sigrid Anna Stieger, BA MA MHC
Wissenschaftliche/r Projektassistent/in
 Anna-Theresa Mark, BA MA
 Selina Magdalena Pirker, BA
Nebenberufliche/r Lektor/in

Campus & Anreise

Campus Feldkirchen

Die junge Bezirksstadt Feldkirchen in Kärnten, Tor zu den Kärntner Nockbergen und dem Ossiacher See, liegt im Zentrum Kärntens, in Österreichs südlichstem Bundesland. Neben intakter Natur und freundlichen Menschen stellt Feldkirchen mit seinen modernen Geschäften, flotten Boutiquen, gemütlichen Restaurants und Kaffeehäusern einen idealen Standort für Studentinnen und Studenten dar. Sowohl die Berge und Seen in der Umgebung als auch die Nähe zu Slowenien und Italien bieten jede Menge an Sport- und Freizeitaktivitäten für Jung und Alt. Schwimmen, Surfen, Segeln oder Bergwandern bzw. Schifahren, Eislaufen oder Snowboarden machen Feldkirchen als Campus attraktiv und beliebt!

Erkunden Sie den Campus Feldkirchen bei einer 360° Tour.

Kompetenzfelder

Nehmen Sie das Auto, es ist so verführerisch.
Von Klagenfurt kommend: Sie fahren auf der Umfahrung von Feldkirchen bis zur 3. Ampel (Baumax) und biegen dort links ab(Ossiacher See Süduferstraße). Folgen Sie dem Straßenverlauf ca. 1km und biegen nach links Richtung Zentrum, in die Ossiacher Straße, ab(vor der Bahnüberführung). Auf der linken Seite kommt nach ca. 200m ein gebührenfreier Parkplatz, fahren Sie ca. 200m gerade weiter kommen Sie zum Hauptplatz. Am unteren Ende links befindet sich das Gebäude der Fachhochschule. Es gibt vor dem Haus ein paar Kurzparkzonen-Stellplätze.

Von Villach kommend: Biegen Sie bei der ersten Ampel rechts ab in die Ossiacher See Süduferstraße. Folgen Sie dem Straßenverlauf ca. 1km und biegen dann nach links Richtung Zentrum, in die Ossiacher Straße, ab (vor der Bahnüberführung). Auf der linken Seite kommt nach ca. 200m ein gebührenfreier Parkplatz, fahren Sie ca. 200m gerade weiter kommen Sie zum Hauptplatz. Am unteren Ende links befindet sich das Gebäude der Fachhochschule. Es gibt vor dem Haus ein paar Kurzparkzonen-Stellplätze.

Nehmen Sie Bus oder Bahn, es ist sicher und bequem.
Vom Bahnhof kommend: Wenn Sie aus dem Bahnhofsgebäude kommen gehen Sie links Richtung Zentrum. Biegen Sie in die Obere Tiebelgasse links ab und dann rechts in die Bürgergasse, die Sie zum Hauptplatz führt. Das Gebäude links von Ihnen ist die Fachhochschule, wählen Sie den Eingang am Hauptplatz. Gehzeit: ca. 10 Min.

Gehen Sie zu Fuß - entdecken Sie die Stadt!
Vom Busbahnhof kommend:  Gehen Sie die 10. Oktober-Strasse entlang Richtung Zentrum bis zum Schillerplatz. Dort biegen Sie rechts in die Kirchgasse ab, bis die Straße eine Gabelung macht. Gehen Sie links in die Ossiacher Straße, die Sie gleich nach ein paar Schritten zum Hauptplatz führt. Die Fachhochschule ist am unteren Ende des Hauptplatzes gelegen, gehen Sie also links hinunter und dann stehen Sie auch schon direkt vor dem Eingang. Gehzeit: ca. 5 Min.Gehen Sie zu Fuß - entdecken Sie die Stadt!

Gehen Sie zu Fuß - entdecken Sie die Stadt! 
Vom Busbahnhof – Heiligengeistplatz kommend: 
 Gehen Sie nach Osten  auf der Wiesbadener-Str. Richtung Neuer Platz und halten Sie sich rechts. Biegen Sie links in die Kramergasse ab, queren den Alten Platz und gehen weiter in der Wiener Gasse bis zum Heuplatz.  Überqueren Sie den Heuplatz und gehen Sie weiter auf der St. Veiter Staße, nach ca. 600 m ist an der linken Seite der Eingang zum Gelände des Landeskrankenhauses Klagenfurt. Unser Gebäude befindet sich an der linken Straßenseite.  Gehzeit: ca. 15 Min.

Am Lageplan des Landeskrankenhauses Klagenfurt hat unser Gebäude die Nummer 24.