Qualitätsmanagement

Mit Inkrafttreten des neuen Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes (HS-QSG) im März 2012 wurde die externe Qualitätssicherung in Österreich neu geregelt. Zur dauerhaften Aufrechterhaltung der institutionellen Akkreditierung werden Hochschulen nun alle sieben Jahre in Form von Audits zertifiziert. Ein solches Peer-Verfahren fokussiert auf die Hochschule als Ganzes (bzw. auf einzelne Leistungsbereiche) und beurteilt die Funktionsfähigkeit des institutionellen Qualitätsmanagementsystems für bestimmte Kern- und Schlüsselprozesse. 

Audits sind gem. § 22 Abs 1 HS-QSG für folgende Bereiche vorgesehen:

  • Qualitätsstrategie und deren Integration in die Steuerungsinstrumente der Hochschule 
  • Strukturen und Verfahren der Qualitätssicherung in den Bereichen Studien und Lehre, Forschung oder Entwicklung und Erschließung der Künste oder Angewandte Forschung und Entwicklung, Organisation und Administration und Personal 
  • Einbindung von Internationalisierung und gesellschaftlichen Zielsetzungen in das Qualitätsmanagementsystem 
  • Informationssysteme und Beteiligung von Interessensgruppen 
  • Strukturen und Verfahren der Qualitätssicherung von Lehrgängen zur Weiterbildung 

Qualitätsmanagementsystem

Anfang März 2016 erhielt die FH Kärnten die Zertifizierungsurkunde für ihr Qualitätsmanagementsystem.

Geprüft wurde das Qualitätsmanagementsystem (QMS) von der Evaluationsagentur evalag (Baden-Württemberg) im Rahmen eines umfassenden Auditverfahrens im Jahr 2015. Fünf GutachterInnen aus dem Hochschulsektor in Österreich, Deutschland und Dänemark überzeugten sich im Rahmen einer zweitägigen Vor-Ort-Begehung von der Leistungsfähigkeit der FH Kärnten in Bezug auf ihre Strategie und ihren Entwicklungsplan, die Qualitätssicherung für Studium & Lehre, Forschung & Entwicklung, Internationalisierung, Personal und Weiterbildung sowie von den für eine Qualitätsentwicklung notwendigen Informationssystemen. Positiv bewertet wurden auch die exzellente Unterstützung durch die serviceorientierte Verwaltung und die ausgeprägte Qualitätskultur an der Hochschule.

Für die weitere Entwicklung des QMS wurden vom GutachterInnenteam wertvolle Empfehlungen gegeben, die in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Hochschule und des QMS in den kommenden Jahren einfließen werden.

Die Zertifizierung gilt für die nächsten sieben Jahre.

Download Auditgutachten

v.l.: Marianne Frick (Leitung Qualitätsmanagement & Organisationsentwicklung) und Susanne Dungs (Projektverantwortung) freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung.

v.l.: Rektor Peter Granig,Projektgruppe Claudia Palank, Marianne Frick, Eva Bstieler, Susanne Dungs, Franz Riemelmoser, Geschäftsführer Siegfried Spanz (nicht im Bild: Christina Staubman, Kai Brauer, Thomas Walter).

  • Partizipation und Kommunikation: Die Qualitätsstrategie der FH Kärnten basiert auf dem Verständnis einer Qualitätskultur, die Partizipation und Kommunikation als wesentliche Prinzipien der Qualitätsentwicklung berücksichtigt.
  • Gestaltung von Freiräumen: Als lernende Organisation, die vom Know-how ihrer Mitglieder getragen ist, will die Hochschule in ihrer Steuerung ausreichend Freiräume für Kreativität und Innovation schaffen, um Entwicklung zu ermöglichen. 
  • Strukturen zur Gestaltung eines kritischen Diskurses: Das Qualitätsmanagement dient dazu, einen kritischen Diskurs anzuregen, zu steuern und ihm einen Rahmen zu geben.
  • Prozessorientierung und Transparenz: Der mit dem Qualitätsmanagementsystem ausgestaltete Rahmen gibt Orientierung und gewährleistet die Transparenz der Prozesse im Sinne eines akkordierten Wissens über die Abläufe.
  • Zielgerichtete Steuerung: Zugleich erfolgt damit eine Systematisierung der Steuerung der kontinuierlichen Qualitätsentwicklung in den einzelnen Leistungsbereichen.

Der Hochschulentwicklungsplan mit den darin festgelegten Qualitätszielen, die Organisationsstruktur sowie das Wirksamwerden der Qualitätskultur bilden die Grundlage für die Planung und die daraus entstehenden Umsetzungsmaßnahmen. Prozess- und Projektmanagement-Methoden unterstützen die Umsetzung. 

Die Bestimmung dessen, was unter guter Qualität verstanden wird, erfolgt in den einzelnen Leistungs- und Querschnittsbereichen. Über geeignete Evaluationsverfahren werden systematische und fundierte Hinweise zur Verbesserung, Weiterentwicklung und Erneuerung erhoben und analysiert, um die Hochschule kontinuierlich weiterzuentwickeln. Für jeden Leistungsbereich (Studium und Lehre, Forschung und Entwicklung, hochschulische Weiterbildung) sowie für die Querschnittsbereiche Internationalisierung und Personal sind Evaluationsverfahren festgelegt, die ständig weiterentwickelt werden. 

Die jeweils verantwortlichen Gremien und Funktionsbereiche der Hochschule erarbeiten auf Basis der Qualitätsergebnisse Verbesserungsmaßnahmen. Der Qualitätskreislauf erfolgt auf allen Ebenen (Hochschulebene, Ebene der Studienbereiche bzw. Studiengänge und der Servicebereiche) der Hochschule sowie in Interaktion zwischen den Bereichen. Die Qualitätskultur bezieht auch Arbeitsgruppen sowie die MitarbeiterInnen in das Prinzip der zielgerichteten Qualitätsentwicklung mit ein. Qualität entsteht im Wirkungskreis jedes Hochschulmitglieds.

Richtlinien und Prozesse geben die Orientierung vor. Support-Prozesse sowie die Infrastruktur unterstützen die Hochschule in der Wertschöpfung. Sie werden laufend aktualisiert und verbessert.

Rankings von Hochschulen sind ein Instrument der externen Qualitätssicherung im tertiären Bildungssektor, das international kontrovers diskutiert wird. Sie können je Zielgruppe verschiedene Funktionen erfüllen: 

  • Input für die Organisationsentwicklung der Institution, 
  • Transparenz für Interessentinnen und Interessenten an einem Hochschulstudium, 
  • Darstellung der Institution nach außen, 
  • Informationsbeitrag für eine staatliche Steuerung der Bildungspolitik. 

Parallel zur Diskussion um den Umgang mit Rankings erfolgt in der öffentlichen Debatte auch eine wissenschaftliche Auseinandersetzung über die methodischen Grundlagen der einzelnen Verfahren. Je nach Einbezug unterschiedlicher Bewertungskriterien und ihrer jeweiligen Gewichtung wird die Qualität der Hochschule in unterschiedlichen Facetten widergespiegelt. Dabei besteht grundsätzlich die Gefahr, dass die einbezogenen Daten und die methodische Vorgehensweise ein einseitiges und unvollständiges Bild zeichnen. 

Unter Berücksichtigung des aktuellen Wissenstandes über Hochschulrankings hat sich die FH Kärnten dafür entschieden, an anerkannten Rankings aktiv teilzunehmen (u.a. CHE-RankingU-Multirank) und die Ergebnisse zur Organisationsentwicklung zu nutzen.

Befragungen

Befragung der Absolventinnen und Absolventen
Im Rahmen der internen Qualitätssicherung führt die FH Kärnten in regelmäßigen Abständen AbsolventInnenbefragungen durch. Es werden alle Absolventinnen und Absolventen zweimal zur Befragung eingeladen. Die erste Befragung erfolgt ca. ein Jahr nach dem Studienabschluss, die zweite vier Jahre nach Studienabschluss.

Während die Erstbefragung im Wesentlichen zur Qualitätsverbesserung der Studienbedingungen vor dem Hintergrund der Phase des Berufseinstiegs dient, bietet die Wiederholungsbefragung wertvolle Erkenntnisse bezüglich der Vorbereitung der Studierenden unserer Hochschule auf die beruflichen Anforderungen.


Zielsetzung und Methode
Die AbsolventInnenbefragung hat zum Ziel, eine rückblickende Bewertung des Curriculums aus Sicht der Absolventinnen und Absolventen vorzunehmen. Die Ergebnisse fließen in die jährliche Reflexion zur kontinuierlichen Entwicklung der Studiengänge ein.

Folgende Themenbereiche werden dabei abfragt:

  • Retrospektive Bewertung der Rahmenbedingungen sowie des Kompetenzerwerbs des Studiums allgemein
  • Berufliche Situation und retrospektive Bewertung des Kompetenzerwerbs im spezifischen Zusammenhang mit dem Beruf
  • Weiterbildung und Einschätzung der Nützlichkeit des erworbenen Abschlusses
  • Qualitative Informationen zu Stärken und Schwächen des Studiengangs bzw. der Hochschule

Details zur Befragung
Die Absolventenbefragung hat zum Ziel, eine rückblickende Bewertung des Curriculums aus Sicht der AbsolventInnen vorzunehmen. Die Ergebnisse fließen in die jährliche Reflexion zur kontinuierlichen Entwicklung der Studiengänge ein.

Die Befragung ist in zwei Wellen konzipiert. Die erste Welle erfolgt ein Jahr nach Abschluss. Die Befragung des Abschlussjahrgangs 2014 erfolgte online vom 27.04.2016 bis 31.05.2016. Die Rücklaufquote lag bei 24 %.

Folgende Themenbereiche wurden abfragt:

  • Retrospektive Bewertung der Rahmenbedingungen sowie des Kompetenzerwerbs des Studiums allgemein
  • Berufliche Situation und retrospektive Bewertung des Kompetenzerwerbs im spezifischen Zusammenhang mit dem Beruf
  • Weiterbildung und Einschätzung der Nützlichkeit des erworbenen Abschlusses
  • Qualitative Informationen zu Stärken und Schwächen des Studiengangs bzw. der Hochschule

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen TeilnehmerInnen und Teilnehmern!


Ergebnisse
Insgesamt bewerteten die AbsolventInnen das Studium zu 82% rückblickend positiv. 28 % waren sehr zufrieden, 54 % zufrieden mit dem absolvierten Studium. Gegenüber den Vorjahren hat der Anteil der zufriedenen AbsolventInnen leicht zugenommen.

Bewertung des Studiums
In Bezug auf die Rahmenbedingungen wurde die rückblickende Zufriedenheit mit der Bibliothek, den IKT-Diensten, den studentischen Arbeitsplätzen am Campus sowie der Betreuung durch Lehrende und Studienadministration abgefragt. Sehr positiv wurden wie in den Vorjahren die IKT-Dienste sowie die Betreuung durch Lehrende und die Studienadministration bewertet. Verbesserungspotential wurde zurückmeldet in Bezug auf die Bibliothek und die studentischen Arbeitsplätzen am Campus. In Bezug auf die Lehre wurde insbesondere die Aktualität der Lehrinhalte sehr positiv hervorgehoben. Etwas weniger zufrieden waren die AbsolventInnen rückblickend mit dem Theorie/Praxis-Transfer und der Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenzen. Die Zufriedenheit der AbsolventInnen mit den erworbenen Kenntnissen insgesamt lag bei 85 %.

Zur Bewertung der Studienwahl wurde abgefragt, ob das Studium erneut gewählt bzw. anderen empfohlen werden würde. Etwa 85 % der AbsolventInnen würden erneut studieren. Ihren Studiengang wieder wählen würden 73 %. Die Hochschule erneut wählen würden 78 %. In den qualitativen Rückmeldungen wurden insbesondere die Kriterien „Studienplan/Studium“, „FH-Struktur“, „Lehrpersonal“, „Berufschancen“ und „Studienort“ als Grund für die erneute Wahl angegeben. Gründe gegen eine erneute Wahl waren ebenfalls vor allem „Berufschancen“, „Studienplan/Studium“ und „Lehrpersonal“.

Berufseinstieg und Aufnahme weiterer Studien
Die durchschnittliche Dauer zwischen Studienabschluss und Aufnahme einer Berufstätigkeit lag bei vier Monaten. 70 % der AbsolventInnen mit Berufstätigkeit haben eine unbefristete Stelle. Über alle Studienbereiche hinweg verbleiben die AbsolventInnen zu 92 % in Österreich. 76 % der Personen, die in Österreich tätig sind, arbeiten in Kärnten.

Für etwa 51 % der AbsolventInnen war der erworbene Studienabschluss Voraussetzung für die derzeitige berufliche Position. 41 % der derzeit berufstätigen AbsolventInnen gaben an, dass ihre Berufstätigkeit einen starken Bezug zum Studium aufweist. Insgesamt zeigten sich die AbsolventInnen zu 68 % zufrieden bzw. sehr zufrieden mit den erworbenen Kenntnissen in Bezug auf ihre Berufstätigkeit.

Zwei Drittel der BachelorabsolventInnen nahmen nach dem Abschluss ein weiteres Studium, in der Regel ein Masterstudium, auf. Der erworbene Abschluss wurde in Bezug auf das weitere Studium überwiegend als nützlich bewertet.

Details zur Befragung
Zur Teilnahme an der ersten Befragung wurden alle Absolventinnen und Absolventen der FH Kärnten eingeladen, die ihr Studium im Studienjahr 2012/13 abgeschlossen haben. Die Befragung diente im Wesentlichen zur Qualitätsverbesserung der Studienbedingungen vor dem Hintergrund der Phase des Berufseinstiegs.

Die Befragung erfolgte online in deutscher und englischer Sprache vom 16.2.2015 bis 23.3.2015. Der Link zur Befragung wurde per E-Mail an die Alumni-Adressen gesendet. Die Rücklaufquote lag bei 34 %.

Folgende Themenbereiche wurden abfragt:

  • Retrospektive Bewertung der Rahmenbedingungen sowie des Kompetenzerwerbs des Studiums allgemein
  • Berufliche Situation und retrospektive Bewertung des Kompetenzerwerbs im spezifischen Zusammenhang mit dem Beruf
  • Weiterbildung und Einschätzung der Nützlichkeit des erworbenen Abschlusses
  • Qualitative Informationen zu Stärken und Schwächen des Studiengangs bzw. der Hochschule

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen TeilnehmerInnen und Teilnehmern!


Ergebnisse
78 % der Absolventinnen und Absolventen bewerten ihr Studium rückblickend positiv, 20 % sind sehr zufrieden, 58 % sind zufrieden mit dem absolvierten Studium. Kritische Rückmeldungen zum Studium bezogen sich vor allem auf die Verfügbarkeit notwendiger Literatur in der Bibliothek und auf studentische Arbeitsplätze. Gut bewertet wurden die EDV-Dienste, die Betreuung durch Lehrende sowie die Aktualität der Lehrinhalte.

Mehr als 90 % der Absolventinnen und Absolventen würden erneut studieren. Ihren Studiengang wieder wählen bzw. anderen empfehlen würden ca. 75 %, die Hochschule erneut wählen würden 71 %. In den qualitativen Rückmeldungen wurden vor allem die Kriterien Studienort, Curriculum, Kompetenz der Lehrenden, Organisation des Studiengangs sowie die Akzeptanz des Abschlusses am Arbeitsmarkt als wesentliche Gründe für die Wahl des Studiengangs bzw. der Hochschule angegeben. Mit den erworbenen Kenntnissen waren 80 % der Absolventinnen und Absolventen zufrieden.

Die durchschnittliche Dauer zwischen Studienabschluss und Aufnahme einer Berufstätigkeit liegt bei vier Monaten. Die Absolventinnen und Absolventen nahmen zum überwiegenden Teil eine Berufstätigkeit in der Region Kärnten auf. Der Studienabschluss war für die Aufnahme der beruflichen Tätigkeit unterschiedlich relevant, in der Regel gab es jedoch einen allgemeinen oder starken Bezug der beruflichen Position zum abgeschlossenen Studium. In Bezug auf ihre berufliche Tätigkeit zeigten sich 77 % der Absolventinnen und Absolventen zufrieden mit den Inhalten, die sie im Studium erworben haben.

Etwa 44 % der Absolventinnen und Absolventen nahmen nach ihrem Abschluss ein weiteres Studium auf. Zu 85 % wurde nach dem Bachelorabschluss ein Masterstudiengang als weiteres Studium gewählt. Insgesamt bewerteten 84 % der Absolventinnen und Absolventen ihren erworbenen Abschluss als nützlich für das weitere Studium.

Details zur Befragung
Die AbsolventInnenbefragung hat zum Ziel, eine rückblickende Bewertung des Curriculums aus Sicht der AbsolventInnen vorzunehmen. Die Ergebnisse fließen in die jährliche Reflexion zur kontinuierlichen Entwicklung der Studiengänge ein.

Die zweite Welle der AbsolventInnenbefragung erfolgt drei Jahre nach Studienabschluss. Die zweite Befragung  des Absolventenjahrgangs 2012 erfolgte online vom 27.04.2016 bis 31.05.2016. Die Rücklaufquote lag bei 10 %. Einer der Gründe für die niedrige Rücklaufquote war der Adressbestand, der im Hinblick auf künftige Befragungen verbessert wird.

Zum Einsatz kam der für die zweite Befragung eines Abschlussjahrgangs konzipierte Fragebogen, in dem folgende Themenbereiche abfragt wurden:

  • Berufliche Situation und retrospektive Bewertung des Kompetenzerwerbs im spezifischen Zusammenhang mit dem Beruf
  • Weiterbildung bzw. weiteres Studium und Angaben zur gewählten Bildungseinrichtung
  • Feedback zum Karriere- und Alumniservice der FH Kärnten

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen TeilnehmerInnen und Teilnehmern!


Ergebnisse
94 % der AbsolventInnen gaben an, zum Befragungszeitpunkt berufstätig zu sein, der Großteil davon in einer regulären, abhängigen Beschäftigungssituation (92 %). 71 % der AbsolventInnen sind in Kärnten geblieben, 19 % sind in anderen österreichischen Bundesländern tätig.

46 % der AbsolventInnen gaben an, ihre im Studium erworbenen Kompetenzen im Beruf in hohem bzw. in sehr hohem Maße nutzen zu können. 40 % können sie teilweise nutzen. Zu 39 % wurde das absolvierte Studium als einzige Fachrichtung für die beruflichen Aufgaben eingeschätzt. Zu etwa 50 % wäre auch ein anderer Studiengang als Einstieg in den Beruf möglich gewesen. Das Abschlussniveau des Studiums entsprach zu ca. 60 % den Qualifikationsanforderungen im Beruf. Insgesamt wurden die Erwartungen an die berufliche Situation zu über 80 % erfüllt. Die Erwartungen an die berufliche Situation haben sich zwischen Studienbeginn und Studienende kaum verändert.

71 % der AbsolventInnen zeigten sich rückblickend in hohem bzw. sehr hohem Maße zufrieden mit ihrem an der FH Kärnten absolvierten Studium, 23 % waren teilweise zufrieden. Rückblickend insgesamt positiv wurden in Bezug auf das Studium allgemein die Aspekte „Erwerb relevanten Wissens und praktischer Fertigkeiten“, „Erwerb wissenschaftlicher Arbeitsweisen“, „Verknüpfung von Theorie und Praxis“ und „Aktualität der vermittelten Inhalte und Methoden in Bezug auf die Berufspraxis“ bewertet. Weniger gut bewertet wurden die Aspekte „Vorbereitung auf den Beruf“, „Forschungsbezug der Lehre“ und „Fachliche Vertiefungsmöglichkeit“. In Bezug auf den Beruf wurde das Studium positiv bewertet bezüglich der Kompetenzen, die auf die persönliche Entwicklung und persönliche Potenziale abzielen. Im Vergleich dazu weniger positiv fiel die Bewertung des Studiums als Grundlage für berufliche Bezüge aus.

39 % der AbsolventInnen, die an der Befragung teilgenommen haben, begannen nach ihrem Studienabschluss 2012 eine Zusatz- bzw. Weiterqualifikation.

Das Karriere- und Alumniservice der FH Kärnten ist gut bekannt und wurde positiv bewertet. Der Kontakt zur Hochschule wird weiterhin gewünscht. Interesse besteht insbesondere an Informationen zu Weiterbildungsangeboten und an einem beruflichen wissenschaftlichen Austausch.