Zukunftswerkstatt: Vision und Profession Gruppe 2 (WS)

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LehrveranstaltungsleiterIn:

Mag.a Dr.in

 Kristina Neuböck
VertiefungGesundheitsmanagement
LV-NummerB3.02851.40.110
LV-KürzelZuWst
Studienplan2013
Studiengangssemester 2. Semester
LehrveranstaltungsmodusPräsenzveranstaltung
Semesterwochenstunden / SWS2,0
ECTS Credits3,0
Unterrichtssprache Deutsch

Die Studierenden können aktuelle gesellschaftliche Professionalisierungstendenzen und -probleme analysieren und konstruktiv bearbeiten. Sie lernen planerisch-konzeptives und inklusiv-koordinierende Arbeiten, bewältigen den Theorie-Praxis-Gap und entwickeln ein (inter)professionelles Professionsverständnis.

Studierenden ist es am Ende der Lehrveranstaltung möglich, die eigene Biografie und ihre persönlichen Erfahrungen zu reflektieren und diese mit der persönlichen Kompetenzentwicklung in Verbindung zu setzen. Studierenden haben am Ende der Lehrveranstaltung ihre Kompetenzentwicklung im Studium reflektiert und sind fähig sich reflexiv auf ihren Berufseinstieg vorzubereiten. Angestrebt wird die kontinuierliche Weiterarbeit an der persönlichen Kompetenzentwicklung als Teils des lebens- und berufsbegleitenden Lernens.

Keine Daten verfügbar

Die Rahmenbedingungen und Eigenverantwortlichkeiten für alle Gesundheitsberufe verändern sich durch neue Versorgungskonzepte sowie eine schnellere technische und wissenschaftliche Entwicklung. Als Reaktion auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegesystem (Entgrenzung des Gesundheitsbegriffes und des medizinischen Feldes; Wandel von herkömmlichen zu neuen Gesundheitsberufen; steigende Akademisierungs- und Mobilitätstendenzen etc.) werden in einem ersten Schritt zukunftsorientierte, (inter) professionelle Konzepte (Forschungs- und Praxisprojekte)vorgestellt und kritisch diskutiert. Im zweiten Schritt erarbeiten die Studierenden modellhaft ein visionäres Zukunftskonzept in einem ausgewählten Bereich der Gesundheits- und Krankenversorgung. Grundlage sind aktuelle Paradigmen in Forschung und Praxis (Diversität, Transprofessionalität, partizipative (betroffenenkontrollierte Methoden etc.).

Im Zentrum des Kurses steht die Reflexion der Wissens- und Kompetenzentwicklung im Verlauf des bisherigen Lebens. Ziel dieser Lehrveranstaltung ist der zielgerichtete Umgang mit Selbstreflexionsstrategien. Reflexionsarbeit ermöglicht die Analyse und Dokumentation der eigenen Kompetenzen, des persönlichen Wissens und der erworbenen Qualifikationen sowie die Darstellung von Erfahrungen und Fähigkeiten und damit den gezielten und erfolgreichen Einsatz der eigenen Stärken in Studium und Beruf. Neben der spezifischen Kompetenzentwicklung während des Studiums, steht auch die Dokumentation der außeruniversitären Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung sowie die Darstellung von persönlichkeitsprägenden Eigenschaften und Interessen im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Der Fokus des ersten Teils der Lehrveranstaltung liegt auf der Erfassung von sozial-kommunikativen und personalen Kompetenzen. Im zweiten Teil der Lehrveranstaltung steht die Reflexion der fachspezifischen Entwicklung im Rahmen des Studiums im Zentrum. Der Kurs dient als Unterstützung für die weitere Berufsorientierung sowie für die Planung des Berufseinstiegs. Die LehrveranstaltungsteilnehmerInnen werden mit unterschiedlichen Instrumenten der qualitativen Erfassung von Kompetenzen vertraut gemacht und lernen den Umgang mit Selbstreflexionsstrategien. Studierende müssen im Rahmen einer umfangreichen Online-Phase ihr individuelles Kompetenzspektrum erfassen und erhalten während dieses Prozesses ein Coaching durch die Lehrveranstaltungsleiterin.  

Öztürk, H. (2008): Professionalität im globalen Dorf. In: Magazin erwachsenenbildung at. Heft 4. Pfadenhauer, M. (Hrsg.) (2005) : Professionelles Handeln. VS-Verlag. Wiesbaden.

Wird fortlaufend aktualisiert

Bauer, Reinhard, und Peter Baumgartner, 2012: Schaufenster des Lernens. Eine Sammlung von Mustern zur Arbeit mit E-Portfolios. Münster: Waxmann. Dilger, Bernadette, 2007: „Der selbstreflektierende Lerner – Eine wirtschaftspädagogische Rekonstruktion zum Konstrukt der „Selbstreflexion“. Euler, Dieter und Peter F.E. Sloane (Hg.); Wirtschaftspädagogisches Forum. Band 33. Eusl-Verlagsgesellschaft mbH Paderborn. Erpenbeck John (Hrsg.), 2003: Handbuch Kompetenzmessung: erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis. Stuttgart: Schäffer-Poeschel. Gläser-Zikuda, Michaela, und Tina Hascher (Hg.), 2007: Lernprozesse dokumentieren, reflektieren und beurteilen. Lerntagebuch und Portfolio in Bildungsforschung und Bildungspraxis. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt. Heyse, Volker; John Erpenbeck und Stefan Ortmann (Hg.), 2010: Grundstrukturen menschlicher Kompetenzen. Praxiserprobte Konzepte und Instrumente. Münster, New York, München, Berlin: Waxmann. Heyse, Volker, und John Erpenbeck, 2004: Kompetenztraining – 64 Informations- und Trainingsprogramme. Stuttgart: Schäffer-Poeschel Verlag. Kindl-Beilfuß, Carmen, 2008: Fragen können wie Küsse schmecken. Systemische Fragetechniken für Anfänger und Fortgeschrittene. Heidelberg: Carl-Auer Verlag. Neuböck, Kristina, 2011: eKompetenzportfolios: Instrumente für das Erfassen individueller Lernprozesse. S. 40-45. In: Jutta Pauschenwein (Hg.): Innovative Lern- und Trainingsszenarien mit Social Media. Tagungsband zum 10. eLearning-Tag an der FH Joanneum am 20.9.2011. ISBN 3-902103-35-3. Neuböck, Kristina, 2011: Kompetenzportfolios als Instrument erfolgreicher Karriereplanung. In: career service papers. csp 9, Jahrgang 2011. S. 18-23. Neuböck, Kristina, 2009: Kompetenzen systematisch erfassen und weiterentwickeln. Wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte. S. 46-47. Heft 4/2009. Stock, Michaela; Riebenbauer, Elisabeth; Neuböck, Kristina, 2015: eKEP im Masterstudium Wirtschaftspädagogik der Karl-Franzens-Universität Graz. In: Slepcevic-Zach, Peter; Riebenbauer, Elisabeth; Fernandez, Karina; Stock, Michaela (Hg.): eKEP - ein Instrument zur Reflexion und Selbstreflexion. Umsetzung des elektronischen Kompetenzentwicklungsportfolios in der Hochschullehre und seine Begleitforschung. Graz. Grazer Universitätsverlag. 2015. 27.

Vortrag, Diskussion, mündliche Selbstreflexion in Kleingruppen, schriftliche Reflexion im Rahmen der Online-Phase, Coaching während des Erstellungsprozesses durch die Lehrveranstaltungsleiterin. Im Rahmen der Präsenzphase setzen sich die Teilnehmenden im Rahmen von Gruppenarbeiten intensiv mit dem Kompetenzvokabular und der eigenen (Lern-)Biografie auseinander. Im Rahmen der Online-Phase findet eine Systematisierung von Kompetenzen mittels Erstellung des individuellen Entwicklungskompetenzportfolios über Moodle statt. Die Teilnehmenden erhalten während des Erstellungsprozesses ein umfassendes Coaching durch die Lehrveranstaltungsleiterin.

Anwesenheitspflicht während der Präsenzphasen. Persönliche, schriftliche Reflexionsarbeit.