Professionelle Identität: DDS und Care (SE)

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LehrveranstaltungsleiterIn:

 Corina Schiegl , M.A.
VertiefungCare in den DDS
LV-NummerB3.07290.05.551
LV-KürzelPI I
Studienplan2018
Studiengangssemester 5. Semester
LehrveranstaltungsmodusPräsenzveranstaltung
Semesterwochenstunden / SWS2,0
ECTS Credits3,0
Unterrichtssprache Deutsch

Die Studierenden
* kennen grundlegende Dimensionen und Funktionen von Profession und Professionalität.
* setzen mit der Herausbildung einer professionellen Identität vor dem Hintergrund des Care-Begriffs auseinander und sind in der Lage, dazugehörige Handlungsempfehlungen zu generieren.
* erkennen Lücken im Spektrum der vorhandenen Unterstützungsdienste für Menschen mit Behinderungen und Chronischen Erkrankungen, können diese benennen und fachlich begründen, warum eine Erweiterung des Spektrums um zusätzliche Dienste erforderlich ist.
* kennen Formen emanzipatorischer Assistenzdienste (Peer Support, Self-Advocacy-Zusammenschlüsse etc.) und können diese in Gestalt des Theorie-Praxis-Transfers in die professionelle Praxis der DDS übertragen.

Bisherige Lehrveranstaltungen laut Studienplan

In der Lehrveranstaltung werden grundlegende Dimensionen und Funktionen von Profession und Professionalität (Professionalisierungstheorien) sowie der Herausbildung einer professionellen Identität im Rahmen der DDS erörtert.

Es wird vermittelt, dass die DDS zum einen auf einer wissenschaftlichen Basis stehen, zum anderen aber auch neue berufliche Handlungsfelder eröffnen. Besondere Bedeutung kommt dabei der Entwicklung einer beruflichen Identität im Handlungsfeld "DDS und Care" zu. Aufgrund der emanzipatorischen Grundausrichtung des Studiengangs spielen Formen des "Peer Counselling" und "Peer Support", der "Persönlichen Assistenz" und der Unterstützung der Selbstvertretungsbewegungen "Self-Advocacy" für die professionelle Identitätsbildung eine prominente Rolle.

Abels, H. (2008): Lebensphasen. Eine Einführung. Wiesbaden.

Albert, M. (2006): Soziale Arbeit im Wandel. Professionelle Identität zwischen Ökonomisierung und ethischer Verantwortung. Hamburg.

Allinson, J. (2011): The Lifecoaching Workbook. Bloomington.

Aselmeier, L. (2008): Community Care und Menschen mit geistiger Behinderung. Gemeinwesenorientierte Unterstützung in England, Schweden und Deutschland. Wiesbaden.

Baumgartner, P. (2008): ePortofolios an Hochschulen im Kontext des europäischen Bildungsraums. Vortrag Campus Innovation, Hamburg, 2008. http://www.podcampus.de. (Abruf: 19.02.2018).

Buchanan, I.; Walmsley, J. (2006): 'Self Advocacy in Historical Perspective'. York.

Concannon, L. (2005): Planning for Life. Involving adults with learning disabilities in service planning. Guernsey.

Dörner, K. (2003): Auf dem Weg zur heimlosen Gesellschaft. In: Impulse, 27, September, S. 26-29. Online unter URL: http://bidok.uibk.ac.at/library/imp2703-doerner-gesellschaft.html.

Dörner, K. (2007): Leben und sterben, wo ich hingehöre. Dritter Sozialraum und neues Hilfesystem. Neumünster.

Endres, W.; Wiedenhorn, T.; Engel, A. (2008): Das Portfolio in der Unterrichtspraxis: Präsentations-, Lernweg- und Bewerbungsportfolio. Weinheim.

Erpenbeck, J. (Hrsg.) (2017): Handbuch Kompetenzmessung. Erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis. Stuttgart.

Harmsen, Th. (2004): Die Konstruktion professioneller Identität in der Sozialen Arbeit. Heidelberg.

Horster, D. (Hrsg.) (2005): Sonderpädagogische Professionalität. Beiträge zur Entwicklung der Sonderpädagogik als Disziplin und Profession. Wiesbaden.

Klement, C. (2006): Von der Laienarbeit zur Profession? Zum Handeln und Selbstverständnis beruflicher Akteure in der ambulanten Altenpflege. Opladen.

Schablon, K.-U. (2009): Community Care. Professionell unterstützte Gemeinweseneinbindung erwachsener geistig behinderter Menschen. Analyse, Definition und theoretische Verortung struktureller und handlungsbezogener Determinanten. Marburg.

Schmidt-Lellek, Ch. (Hrsg.) (2011): Life-Coaching in der Praxis. Wie Coaches umfassend beraten. Göttingen [u.a.].

Theunissen, G. (2001): Die Self-Advocacy Bewegung. Empowerment-Bewegungen machen mobil (II). In: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft, 3-4, S. 21-28.

Ulich, E.;? Wiese, B. (2011): Life Domain Balance: Konzepte zur Verbesserung der Lebensqualität (uniscope. Publikationen der SGO Stiftung). Wiesbaden.

Walmsley, J. (2002): Principles and Types of Advocacy. In Gray, B. and Jackson, R. (eds): Advocacy and Learning Disability. London.

Wehmeyer, M. (2007): Promoting Self-Determination in Students with Developmental Disabilities. New York.

Welshman, J.; Walmsley, J. (2006): Community Care in Perspective: Care, Control and Citizenship. Basingstoke.

LV-immanenter Prüfungscharakter