Pädagogische Psychologie (ILV)

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LehrveranstaltungsleiterIn:

 Dominik Holzer , BSc MSc
LV-NummerMaster LGB-1.08
LV-KürzelPädPsych
Studienplan2017
Studiengangssemester 1. Semester
LehrveranstaltungsmodusPräsenzveranstaltung
Semesterwochenstunden / SWS2,0
ECTS Credits3,0
Unterrichtssprache Deutsch

Den TeilnehmerInnen wird die Möglichkeit geboten, sich einige wichtige Argumentationsweisen der Pädagogischen Psychologie aktiv anzueignen und sie damit als reflexive Theorie der pädagogisch-psychologischen Praxis verstehen zu lernen.

Es werden keine ausdrücklich wissenschaftlichen Vorkenntnisse erwartet, wohl aber pädagogisch-psychologisch relevanten Berufs- und Lebenserfahrungen, die bei diesem Thema gewiss alle TeilnehmerInnen haben!

Diese Veranstaltung zu einer wissenschaftlichen "Bindestrich-Disziplin" will einerseits die Eigenständigkeit psychologischer und pädagogischer Denk- und Handlungsweisen deutlich machen und andererseits deren Kooperationschancen ausloten. Das soll anhand der folgenden 4 Themenfelder geschehen: 1. Geschichte und Gegenwart der Pädagogischen Psychologie und die Bedeutung des "Vermittlungsparadigmas. 2. Inhaltliche und methodische Ebenen der pädagogisch-psychologischen Handlungsanalyse und -orientierung entsprechend dem "Vermittlungsparadigma. 3. Entwicklungsaufgaben zwischen institutionalisiertem Lebenslauf und biografischer Lebensbewältigung. 4. Kommunale/regionale Bildungs- und Erziehungslandschaft als vernetzte Angebotsstruktur

Fend, Helmut u.a. (Hrsg.): Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück, Wiesbaden 2009Klafki, Wolfgang/ Braun, Karl-Heinz: Wege pädagogischen Denkens, München Basel 20007Montada, Leo/ Oerter, Rolf (Hrsg.): Entwicklungspsychologie, Weinheim und Basel 2008

Da die Pädagogik eine besondere Form des kommunikativen Denkens und Handelns ist, dominiert in dieser Veranstaltung die dialogische Aneignungsweise, d.h. es werden Meinungen und Thesen zu den o.a. Fragestellungen gemeinsam auf deren Stichhaltigkeit geprüft und dabei auch die entsprechende Literatur einbezogen.

Da es sich um eine Blockveranstaltung handelt, wird über sie von den TeilnehmerInnen ein reflexives Protokoll angefertigt; dies enthält drei Schwerpunkte:1.Narrative Darstellung der Seminarablaufs2.Eigene Überlegungen zu ausgewählten Fragestellungen, Kontroversen u.ä. des Seminar3.Darstellung ausgewählter theoretischer Überlegungen/Ansätze zu ausgewählten Fragen/Kontroversen u.ä. des Seminars