Wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Europa-Preis des Landes Kärnten ausgezeichnet

Michael Kloss, LH Peter Kaiser, Manuela Slanovc, Johanna Rager, Saskia Nadine Enz und Andrea Pasaricek
Michael Kloss, LH Peter Kaiser, Manuela Slanovc, Johanna Rager, Saskia Nadine Enz und Andrea Pasaricek; Urheber: LPD/Peter Just
Europapreisverleihung des Landes für 2020 und 2021 mit LH Peter Kaiser
Europapreisverleihung des Landes für 2020 und 2021 mit LH Peter Kaiser; Urheber: LPD/Peter Just
Saskia Nadine Enz, BA MA MA
Saskia Nadine Enz, BA MA MA ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Gesundheit & Soziales an der FH Kärnten
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Gesundheit & Soziales - Studium

Das Thema Europa ist unglaublich vielfältig und spannend – auch für wissenschaftliche Arbeiten. Genau solche zeichnet das Land Kärnten jährlich mit dem Europa-Preis aus. LH Kaiser überreichte Preise für 2020 und 2021.

Europa-Preise des Landes Kärnten verliehen

Bildungs - und EU-Referent Landeshauptmann Peter Kaiser verlieh am Montag, den 10. Jänner 2022, sechs Preise für 2020 und zwei Preise für 2021. Die Verleihungen fanden unter strengen Corona-Sicherheitsmaßnahmen statt und wurden online auf den Kanälen des Landes Kärnten übertragen. Für Bachelor-Arbeiten gab es jeweils 300 Euro, für Master-Arbeiten 600 Euro und für Dissertationen 1.500 Euro. Einreichen konnten Studierende aller österreichischen Hochschuleinrichtungen mit starkem Kärnten-Bezug.

„Die EU ist der wohl effizienteste Staatenbund und gewinnt auch global immer mehr an Bedeutung“, betonte der Landeshauptmann. Auch um die Pandemie zu besiegen, müsse europa- und weltweit agiert werden, etwa durch gemeinsame Strategien oder kohäsionsähnliche Verhaltensweisen. Kaiser hob hervor, dass der europäische Gedanken in Kärnten einen hohen Stellenwert habe. Kärnten nutze auch die ERASMUS-Bildungsprogramme unter allen Bundesländern am intensivsten. Für Kaiser ist es überhaupt maßgeblich, auf die Jugend zu setzen, die schon in die EU geboren ist: „Die jungen Menschen haben neben der regionalen und nationalen auch eine europäische Identität. Sie haben zudem eine hohe Bereitschaft, sich europäisch zu engagieren und die Vorteile der EU zu erleben.“ Der Bildungsreferent gratulierte allen Preisträgerinnen und Preisträgern und dankte dem tertiären Bildungswesen Kärntens. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass die ausgezeichneten Arbeiten auch Bezug zu den täglichen politischen Aufgaben des Landes haben, also vom Logistikbereich über rechtliche Fragen und das Gender Budgeting bis hin zur Zweisprachigkeit“, so Kaiser.

Saskia Nadine Enz, BA MA MA ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Gesundheit & Soziales an der FH Kärnten und arbeitet unter anderem auch an Forschungsprojekten. Nebenberuflich ist sie zudem als Lektorin für das SchreibCenter der AAU Klagenfurt tätig. Sie hat einen Bachelorabschluss in Erziehungs- und Bildungswissenschaften und Masterabschlüsse in Sozialer Arbeit und Sozial- und Integrationspädagogik.

Ihre Master-Arbeit mit dem Titel „Der Kärntner spricht [bevorzugt] deutsch!“ - Assimilationsdruck, Sprachenwechsel und deren Auswirkungen am Beispiel Kärntens im 20. Jahrhundert wurde für das Jahr 2021 ausgezeichnet. In dieser Masterarbeit wird die Sprachaufgabe (laut Selbstzuschreibung der interviewten Personen „Windisch“) zum Vorteil der Mehrheitssprache Deutsch thematisiert. Da die Arbeit im Studiengang Sozial- und Integrationspädagogik verfasst wurde, waren vor allem verschiedene Facetten des Assimilationsprozesses, der Zugehörigkeit und der Identität von Interesse. Wichtig war dabei das Sprechen mit den betroffenen Personen und nicht das Sprechen über diese Personengruppe, deshalb wurden im Rahmen einer qualitativen Forschung vier Familien über drei Generationen befragt, um den Prozess und dessen Auswirkungen aufzeigen zu können.

Quelle | Übernommen: Landespressedienst Kärnten, Fotos: LPD Kärnten/Just

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