Ergotherapeutischer Prozess in der Arbeitsmedizin inkl. Ergonomie (ILV)

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LV-NummerB3.06680.30.070
LV-KürzelETArbMed
Studienplan2016
Studiengangssemester 3. Semester
LehrveranstaltungsmodusPräsenzveranstaltung
Semesterwochenstunden / SWS2,5
ECTS Credits2,5
Unterrichtssprache Deutsch

Die Studierenden haben einen Überblick über das Aufgabengebiet und die Anforderungen an eine Ergotherapeutin/einen Ergotherapeuten im Bereich Arbeitsmedizin; können die Rahmenbedingungen der
ergotherapeutischen Arbeit in diesem Bereich beschreiben und die
Wechselwirkungen zwischen Rahmenbedingungen und therapeutischen
Möglichkeiten erläutern; können die speziellen Grundlagen der
Ergotherapie in diesem Bereich darstellen und ergotherapeutisches
Handeln auf der Basis dieses Wissens begründen; wisse, wie sich die
Belastungsfaktoren in Abhängigkeit von der individuellen Konstitution
und den individuellen Ressourcen auf Aktivität und Partizipation
auswirken, können den ergotherapeutischen Prozess entsprechend der
vorliegenden Problemstellung modifizieren, insbesondere
bereits erworbene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für
Lösungsstrategien von Problemstellungen fachspezifisch einsetzen,
ergotherapeutische Maßnahmen zur Untersuchung und Behandlung
auswählen und die Wahl begründen, die Maßnahmen an ausgewählte
Problemstellungen anpassen und diese praktisch umsetzen; die
Studierenden kennen Maßnahmen zur Qualitätssicherung bzw. des
Qualitätsmanagements und können diese anwenden.
Die Studierenden kennen die Grundlagen der Ergonomie und können sie im Rahmen der ergotherapeutischen Intervention berücksichtigen/anwenden, sowie entsprechende Empfehlungen geben; wissen um die gesundheitsfördernde und präventive Bedeutung ergonomischer Maßnahmen/Prinzipien Bescheid, kennen Prinzipien der
Arbeitsplatzanalyse, -evaluation, sowie der Arbeitsplatzadaptierung bei
präventiven und rehabilitativen Fragestellungen.

APG, PSY, MEDT, BWA, KMHA, EP, PMET,

Ergonomische Grundlagen; ergonomische Prinzipien in der Arbeit mit dem Patienten, sowie in Hinblick auf die eigene Tätigkeit;
Arbeitsplatzanalyse, -adaptierung und -evaluation;
Überblick über Indikationen, Arbeitsfelder, Zielsetzung, Rolle bzw.
den spezifischen Beitrag der Ergotherapeutin/des Ergotherapeuten
im Team; spezifische fachbereichsrelevante Rahmenbedingungen;
Bedeutung des Lebensbereiches Produktivität für das Individuum
und Schnittstellen zu anderen Lebensbereichen; ; Zusammenhang
zwischen Problemen/Ressourcen in der Handlungsperformanz und
ausgewählten Krankheits- und Störungsbildern, sowie
Besonderheiten des ergotherapeutischen Prozesses bei
Beeinträchtigungen von biomechanischen, sensomotorischen,
kognitiven und psychosozialen Komponenten. Auswirkungen
berufsbedingter physischer und psychischer Belastungsfaktoren auf
Aktivität und Partizipation in Abhängigkeit von der individuellen
Konstitution und den individuellen Ressourcen. Ergotherapeutische
Möglichkeiten bei ausgewählten arbeitsbedingten Erkrankungen und
Störungsbildern, bei Arbeitsunfällen, sowie bei ausgewählten
präventiven Fragestellungen, sowie Fragestellungen im Rahmen der
Gesundheitsförderung z.B. Arbeitsplatzgestaltung und -adaptierung,
Arbeitsplatzanalyse, Arbeitsablaufanalyse; (standardisierte)
Untersuchungen (workers role interview, Fragbogen zur Volition,
Assessment of communication and interaction Skills) bzw.
Maßnahmen zur Arbeitsbiographie, Arbeitsdiagnostik, Training von
Arbeitsfähigkeiten, Arbeitsplatzanalyse und -adaptierung;

Modulprüfung