Von den Profis lernen

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Bauingenieurwesen & Architektur
Bauingenieurwesen

Unter zahlreichen Exkursionen, Projektarbeiten, Besuchen von Messen und Kongressen im Laufe des Studiums, sticht die einwöchige Jahrgangsexkursion besonders heraus, an welcher alle Bauingenieurstudierenden der FH Kärnten im 4. Semester im Rahmen der Lehrveranstaltung „Projektrealisierung“ teilnehmen.

Ziel dabei ist es, den Verantwortlichen repräsentativer aktueller Bauprojekte über die Schulter zu blicken und zu erfahren, wie sie die Herausforderungen ihrer jeweiligen Projekte meisten. Lernen von den „Profis“ lautet hier das Motto.

"Geografischer Schwerpunkt war diesmal die Großregion Wien, thematisch sollen möglichst vielfältige Projekte in unterschiedlichen Sparten des Bauingenieurwesens erfasst werden. Dies ist auch heuer wieder mit einem sehr breit gefächerten Programm gelungen," berichtet Studienbereichsleiter Walter Schneider.

Die Studierenden hatten weiters die Möglichkeit die unterirdischen „Kathedralen“ im Zuge der Errichtung des Semmeringbasistunnels (Fa. Swietelsky) zu erkunden, die unter Wahrung von Denkmalschutzauflagen erfolgenden Generalsanierung des Künstlerhauses in Wien (STRABAG) zu bestaunen, aber auch die fordernden Ansprüche von Hochbauentwicklungen im Quartier Belvedere (Porr) beim Hauptbahnhof oder für eine Privatuniversität beim Messegelände (STRABAG) zu hinterfragen.

Weitere Infrastrukturmaßnahmen waren beim Neu- und Ausbau der Pottendorfer-Linie der ÖBB südlich von Wien oder durch die Asfinag beim Neubau der S3 - Weinviertelschnellstraße – zu besichtigen und Wesentliches dabei zu erlernen. Beim Besuch in der STRABAG-Zentrale wurde ein kurzer Einblick in die Entwicklungen rund um das "Building Information Modeling" möglich, in Fischamend konnte der riesige Bahn-(Bau)hof der Fa. Swietelsky Bahnbau kennengelernt werden.

Ergänzt wurden die Programmpunkte durch die Ausführungen vor Ort zur Rampensanierung an der Brigittenauerbrücke (STRABAG)  unter innerstädtischem Verkehr sowie eine Führung durch das Stadtentwicklungsgebiet Seestadt Aspern.

Die Reise hat sich für alle dann gelohnt, wenn es den Studierenden gelingt einen nachhaltigen Erkenntnisgewinn aus den Eindrücken und dem Erlebtem zu erlangen.

Bericht & Info:
DI Walter Schneider
w.schneider@fh-kaernten.at