Schulung der Praxisanleiter*innen: Temporäre Lernstation nimmt Form an

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Gesundheit & Soziales
Gesundheits- und Krankenpflege

Das Praxisprojekt „Temporäre Lernstation“ des Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege nimmt immer konkretere Formen an.

Monatlich stattfindende Treffen des Projektteams, bestehend aus Kathrin Radl und Isabella Wilhelmer vom Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege seitens der Fachhochschule Kärnten sowie Praxisanleiter*innen aus dem Elisabethinenkrankenhaus (EKH) Klagenfurt, sorgen dafür, dass der Zeitplan trotz erzwungener Corona Pause im Frühjahr eingehalten wird.

Seit September 2020 wird das Team durch die studentischen Mitarbeiterinnen Frau Elena Messner und Frau Laura Schatz unterstützt, die auch in der Umsetzung im März/April 2021 ihr Praktikum auf der Lernstation absolvieren werden. Aus Sicht der Projektleitung war es wichtig, die Sichtweise der Student*innen zu berücksichtigen, um ein gemeinsam gelebtes Projekt entstehen zu lassen. Elena und Laura beschreiben die Mitarbeit im Projekt als „die Möglichkeit im Team mitzureden, unsere Sicht der Dinge einzubringen und bei der Planung mitzuhelfen. Ein Grundgedanke der Bewerbung war es auch, dass die anderen Studentinnen eine Ansprechperson haben, da man weniger Hemmungen hat andere Student*innen etwas zu fragen als Lehrpersonen. Wir und das ganze restliche Team der NTU möchten, dass dieses Projekt ein voller Erfolg wird. Und wir sind uns einig – das wird es sicher.“

Ein wesentlicher Meilenstein des Projektes war die Schulung der Praxisanleiter*innen am 28. September 2020. Diese fand am Campus Klagenfurt - St. Veiter Straße statt. Geschult wurden sechs Praxisanleiter*innen aus dem EKH, welche die Studierenden in der Umsetzungsphase im Frühjahr 2021 begleiten werden. Das Ziel der Schulung ist es, die Rolle der Praxisbegleiter*in im Setting der Lernstation zu definieren und von der Praxisanleiter*in zu unterscheiden. Die Herausforderung der Praxisbegleiter*innen ist es, sich zurückzunehmen und nur in gefährlichen Situationen oder auf gezieltes Nachfragen einzugreifen. Den Studierenden wird somit die Möglichkeit geboten, den gesamten stationären Ablauf mit einem sogenannten „Sicherheitsnetz“ zu organisieren. Es wird ihnen ermöglicht eigenen Erfahrungen zu machen um ihre Handlungskompetenzen zu verstärken und so für den Berufsalltag bestmöglich vorbereitet zu sein.

Um diesen Rollenwechsel der Praxisanleiter*innen zu erreichen, braucht es gezielte Begleitung und Unterstützung sowie Zeit den Rollenwechsel bereits vorab zu üben. Mit der ersten Schulung wurden die unterschiedlichen Aufgaben der Praxisanleiter*innen bzw. Praxisbegleiter*innen im Projekt erarbeitet und skizziert. Die teilnehmenden Praxisanleiter*innen müssen ihre Aufgaben im Projekt kennen, um die Studierenden so bestmöglich zu unterstützen, und noch wesentlicher, die Tätigkeiten, die Sie nicht übernehmen sollen.

Die Rückmeldungen der Teilnehmer*innen waren durchwegs positiv und der Schulungstag konnte mit einem klaren Bild der Aufgaben der Praxisbegleiter*innen abgeschlossen werden. Der Tag war ein voller Erfolg, der Spaß am Projekt mitzuarbeiten und damit positiv zum Erfolg und der Ausbildung späteren Kolleg*innen mitzuwirken war bei allen Beteiligten deutlich wahrzunehmen.

Wer Interesse an dem Projekt hat und sich über den laufenden Projektstand informieren möchte ist eingeladen, unserem Blog zum Projekt zu verfolgen.

Kontakt
FH Kärnten: Radl Kathrin, BA MEd., K.Radlfh-kaerntenat
EKH – Krankenhaus der Elisabethinen: Egger Maria, Maria.Eggerekhat