Reflexionsseminar zum Berufspraktikum Gruppe A (UE)

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LehrveranstaltungsleiterIn:

FH-Prof.in Mag.a Dr.in habil.

 Susanne Dungs

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LV-NummerB3.07290.04.320
LV-KürzelRefl.BePr.
Studienplan2018
Studiengangssemester 4. Semester
LehrveranstaltungsmodusPräsenzveranstaltung
Semesterwochenstunden / SWS2,0
ECTS Credits2,0
Unterrichtssprache Deutsch

Die Studierenden
* können die bereits gewonnenen theoretischen Erkenntnisse sowie praktischen Erfahrungen bündeln und für die aktuellen Anforderungen ihrer beruflichen Praxis fruchtbar machen.
* können die vielschichtigen beruflichen Anforderungen in den Handlungsfeldern der DDS skizzieren und sind in der Lage, spezifische Frage- und Problemstellungen, unter Berücksichtigung der Intersektionalität, daraus abzuleiten.
* können die Bedeutung von Selbstreflexion / Reflexion für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung beschreiben und im Alltag aktualisieren.
* können eine Projekt- oder Fallarbeit planen, durchführen und evaluieren sowie in Gestalt einer Gesamtkonzeption zu Papier bringen.

Bisherige Lehrveranstaltungen laut Studienplan

Die Lehrveranstaltung dient der konstruktiv-kritischen Analyse der institutionellen, strukturellen und konzeptionellen Bedingungen in den ausgewählten Handlungsfeldern der DDS und stößt zu kollegialen Überlegungen an, wie sich der Prozess der Professionalisierung der Studierenden im einzelnen vollzieht.

Die Kompetenzen im Bereich des Theorie-Praxis-Transfers werden erweitert, indem Frage- und Problemstellungen aus den verschiedenen Handlungsfeldern der DDS thematisiert und vor dem Hintergrund der Theoriebildungen und des Methodenrepertoires der DDS reflektiert werden. Differenzierte Sichtweisen zu den Diversitätsdimensionen (Lebensalter, Behinderung und Chronische Erkrankungen, ethnische Zugehörigkeit, Religion und Weltanschauung, soziale Herkunft, Geschlecht und sexuelle Orientierung/Identität, LGBT*I*Q etc.) in ihren Ausprägungen und Überschneidungen (Intersektionalität) werden gefestigt.

Das Begründen von Positionen, die aus professioneller und wissenschaftlicher Sicht eingenommen werden, wird eingeübt. Weiterführende Fragestellungen und Ausblicke im Rahmen wissenschaftlicher Arbeiten werden gemeinsam diskutiert.

Auernheimer, G. (2013): Interkulturelle Kompetenz und pädagogische Professionalität. Wiesbaden.

Bourdieu, P. (1987): Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt/Main.

Bretländer, B. (2015): Vielfalt und Differenz in der sozialen Arbeit: Perspektiven auf Inklusion. Stuttgart.

Combe, A. (2011): Pädagogische Professionalität: Untersuchungen zum Typus pädagogischen Handelns. Frankfurt/Main.

Dießner, H. (2005): Gruppendynamische Übungen und Spiele: ein Praxishandbuch für Aus- und Weiterbildung sowie Supervision. Paderborn.

Erpenbeck, J. (32017): Handbuch Kompetenzmessung: erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis. Stuttgart.

Friebe, J. (2012): Reflexion im Training: Aspekte und Methoden der modernen Reflexionsarbeit. Bonn.

Heilmann, C. (2011): Körpersprache richtig verstehen und einsetzen. München.

Horster, D. (2005): Sonderpädagogische Professionalität: Beiträge zur Entwicklung der Sonderpädagogik als Disziplin und Profession. Wiesbaden.

Prior, M. (2016): MiniMax-Interventionen: 15 minimale Interventionen mit maximaler Wirkung. Heidelberg.

Schulz von Thun, F. (2003): Miteinander reden 3: Das "Innere Team" und situationsgerechte Kommunikation. Kommunikation, Person, Situation. Hamburg.

Teml, H.; Teml, H. (2011): Praxisberatung: Coaching und Mentoring in pädagogischen Ausbildungsfeldern. Innsbruck.

Ulich, E. (2011): Life Domain Balance: Konzepte zur Verbesserung der Lebensqualität. Wiesbaden.

LV-immanenter Prüfungscharakter