Erster Kärntner Innovationssprint bringt Wirtschaft und Spitzenforschung zusammen

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Das Organisationsteam DI Dr. Erich Hartlieb (CUAS), Dr. Günther Karner (TRIGON) und Dr. Wolfgang Sattler (PMS Technikum) mit dem Vorstand der Kärntner Sparkasse Privatstiftung Mag. Hans Schönegger.

Wie können Unternehmen Zukunftstechnologien schneller verstehen und gezielt für ihre Wettbewerbsfähigkeit nutzen? Mit dem ersten Kärntner Innovationssprint, der am 23. Juni 2026 in der Innovationswerkstatt Lavanttal stattfand, wurde dafür ein völlig neues Veranstaltungsformat geschaffen.

Organisiert wurde der Innovationssprint von der CU - Carinthia University of Applied Sciences | Hochschule Kärnten gemeinsam mit TRIGON Entwicklungsberatung und dem PMS-Technikum Lavanttal. Maßgeblich unterstützt wurde die Initiative von der Kärntner Sparkasse Privatstiftung.

Statt klassischer Fachvorträge stand der direkte Austausch im Mittelpunkt: Expert:innen der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der CU | Hochschule Kärnten, des MCL Leoben, der TU Graz und der Silicon Austria Labs diskutierten mit Vertreter:innen führender Kärntner Unternehmen über aktuelle Herausforderungen und technologische Zukunftsthemen. Im Fokus standen zwölf Schlüsseltechnologien – darunter Künstliche Intelligenz, Robotik, Automatisierung, digitale Produktionssysteme und neue Werkstoffe.

Zu den teilnehmenden Unternehmen zählten ASCO, MAHLE, PMS, TRIBOTECC, TUBEX, WILD sowie die HTL Wolfsberg. Ziel war es, konkrete Innovationspotenziale zu identifizieren und daraus neue Entwicklungsprojekte anzustoßen. Dieses Konzept ging auf: Jedes Unternehmen konnte ein bis drei Technologien definieren, die nun weiterverfolgt oder in konkrete Projekte überführt werden.

FH-Prof. DI Dr. Erich Hartlieb, Innovation & Entrepreneurship an der CU | Hochschule Kärnten, betont den Mehrwert der Zusammenarbeit: „Innovation ist untrennbar mit Kooperation verbunden! Durch die gemeinsame Betreuung von Technologie-Expert:innen aus den Universitäten und Forschungseinrichtungen der ÄREA Süd konnten wir vielversprechende Technologie- und Innovationspotenziale für die Unternehmen herausarbeiten.“

Auch Mag. Hans Schönegger, Vorstand der Kärntner Sparkasse Privatstiftung, zieht eine positive Bilanz: „Der 1. Kärntner Innovationssprint hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial in den teilnehmenden Unternehmen steckt. Der Pilotlauf hat hervorragend funktioniert, und ich freue mich, dass wir dieses Format seitens der Kärntner Sparkasse Privatstiftung mit initiieren und unterstützen konnten.“

Der erfolgreiche Pilot bildet den Auftakt für eine längerfristige Initiative. Weitere Innovationssprints und vertiefende Formate sind bereits in Planung, um den Austausch zwischen Wirtschaft und Forschung nachhaltig zu stärken.