Erste Ergebnisse des Horizon-Europe-Projekts SERIGO präsentiert

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Wie können Initiativen der Sozial- und Solidarökonomie die Inklusion und Resilienz in ländlichen Regionen stärken? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Horizon Europe-Projekt SERIGO, dessen Konsortium Mitte Juni an der CU Hochschule Kärnten in Villach tagte. Im Rahmen des IARA-Forschungskolloquiums präsentierten Marika Gruber und Monika Brenner-Skazedonig nun erste Ergebnisse der Kärntner Fallstudie.

Im Fokus der Studie stehen Frauen mit Flucht- und Migrationsbiografie und ihre Arbeitsmarktintegration. Analysiert wurden unter anderem die Projekte my way – Jobwerkstatt Kärnten und femme.plus, die Qualifizierungs-, Sprach- und Unterstützungsangebote für die Zielgruppe bereitstellen.

Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die Anerkennung ausländischer Qualifikationen, Kinderbetreuung sowie kurzfristige Förderstrukturen große Herausforderungen darstellen. Gleichzeitig leisten Projekte der Sozial- und Solidarökonomie einen wichtigen Beitrag zur beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe der Teilnehmerinnen.

Aus den Erkenntnissen leitet das Forschungsteam Empfehlungen für eine langfristigere Förderung von Integrationsmaßnahmen und bessere Rahmenbedingungen für soziale Organisationen ab. Das internationale Forschungsprojekt SERIGO läuft noch bis Ende 2027.