KI in der Pflege: Stürze schneller erkennen

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Wie Künstliche Intelligenz die Sicherheit in der stationären Pflege verbessern kann, zeigt das Forschungsprojekt „Future Care“. Am 18. September findet im Caritas-Haus Martha in Klagenfurt die Abschlussveranstaltung des Projekts statt.

Im Projekt „Future Care“ wurde ein KI-basiertes Sturzerkennungssystem – sogenannte KI-Sturzerkennungslampen – unter realen Bedingungen eingesetzt und wissenschaftlich evaluiert. Ziel war es, Stürze möglichst zuverlässig zu erkennen und dadurch die Reaktionszeiten des Pflegepersonals zu verkürzen. Die intelligenten Deckenleuchten können Stürze mittels Infrarotkamera erkennen und bei einem Ereignis einen Alarm an das diensthabende Pflegepersonal auslösen.

Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt vom IARA-Team (Institute for Applied Research on Ageing) der CU Hochschule Kärnten unter der Leitung von Johannes Oberzaucher. Das IARA ist das Kompetenzzentrum für angewandte Alternsforschung und beschäftigt sich mit praxisnahen Lösungen für die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft.

Bei der Abschlussveranstaltung können Besucher*innen das Projekt und seine Ergebnisse direkt vor Ort kennenlernen. Führungen durch den Pilot-Stock des Hauses Martha finden um 10:00, 13:00 und 15:00 Uhr statt und werden vom Team des Hauses Martha geleitet.

Darüber hinaus gibt es stündlich kurze Präsentationen zu den Ergebnissen des Projekts „Future Care“. Besucher*innen haben dabei auch die Möglichkeit, mit den IARA-Forschenden sowie Mitarbeiter*innen des Hauses Martha aus Pflege, Verwaltung und technischer Unterstützung ins Gespräch zu kommen.

Ein weiterer Programmpunkt ist das „Sturz-Labor“. Dort können Interessierte selbst ausprobieren, wie gut sie gegen Stürze gewappnet sind, und sich über verschiedene Hilfsmittel und Möglichkeiten zur Sturzprävention informieren.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich vor Ort über die Ergebnisse des Projekts zu informieren.