Forschungsforum 2026 in Graz – FH Kärnten präsentierte vielfältige Forschungsprojekte

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Beim Forschungsforum 2026 in Graz präsentierte sich die FH Kärnten mit einem breit aufgestellten Programm aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Gesundheit, Digitalisierung und angewandte Ingenieurwissenschaften. Die Hochschule war mit mehreren Fachbeiträgen und Pitch-Präsentationen vertreten und zeigte damit eindrucksvoll ihre interdisziplinäre Forschungsstärke.

In der Session Managing Sustainable Innovation wurde ein internationales Forschungsprojekt zur Bewertung von Feuchtgebieten vorgestellt. Im Zentrum stand ein Pressure-State-Response (PSR) Framework am Beispiel des Lake Tana Biosphere, das neue Ansätze zur ökologischen Systemanalyse aufzeigte.

Darüber hinaus wurde eine CNC-gefertigte Holz-Holz-Verbindung hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit untersucht und präsentiert. Der Beitrag zeigte innovative Lösungen für nachhaltiges Bauen und wurde von einem Forschungsteam rund um die FH Kärnten vorgestellt.

Im Gesundheitsbereich wurde ein KI-gestütztes Neurofeedback-System mit Gamification-Ansätzen und Cloud-Technologie präsentiert. Das Projekt zeigte neue Möglichkeiten in der digitalen Neurorehabilitation und wurde von einem interdisziplinären Team der FH Kärnten entwickelt.

Ein weiteres Highlight war das Projekt TeleCareHub, das sich mit digitalen Unterstützungsangeboten in der häuslichen Pflege befasst. Im Mittelpunkt standen die Akzeptanz und praktische Anwendung in der Feldforschung, insbesondere zur Unterstützung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen.

Im Pitch-Format Leading EDGE with Impact stellte die FH Kärnten das Josef Ressel Centre for Systems on Chip Design Automation vor. Das Projekt zeigte aktuelle Entwicklungen im Bereich Mikroelektronik und Systemdesign und unterstrich die Bedeutung anwendungsnaher Spitzenforschung.

Auch das TeleCareHub-Projekt wurde im Rahmen eines weiteren Pitches präsentiert und verdeutlichte die enge Zusammenarbeit mit der FH Vorarlberg sowie den Fokus auf praxisnahe digitale Gesundheitslösungen.

Das Forschungsforum 2026 machte deutlich, dass die FH Kärnten mit ihren Beiträgen zentrale Zukunftsthemen adressierte. Die präsentierten Projekte reichten von nachhaltiger Umweltbewertung über innovative Werkstoffforschung bis hin zu digitalen Gesundheitsanwendungen und Mikroelektronik. Insgesamt unterstrichen die Beiträge die starke Verknüpfung von Forschung, Praxis und gesellschaftlicher Relevanz.

Ergänzend zu den zahlreichen Vorträgen war die FH Kärnten auch mit vier Posterpräsentationen in der Aula des FH Campus 02 vertreten. Die Beiträge zeigten die thematische Breite und Innovationskraft der Hochschule in den Bereichen Gesundheit, Nachhaltigkeit, Inklusion und Medizintechnik.

Präsentiert wurden folgende Poster:

  • Einführung und Evaluation der sprachgesteuerten Pflegedokumentation mittels voize im Fachbereich Menschen mit Behinderungen der Diakonie de La Tour (Anna-Theresa Mark, Anna Resch)
  • GoGreenNext – Nature-based Solutions In Cities Support The Health Needs Of Vulnerable Groups (Maja Četić, Eleni Zografou, Letícia Cotinguiba Silva, Katerina Sidiropulu Janku, Daniela Elisabeth Ströckl)
  • Inklusive Wohnräume für Menschen mit Neurodiversität: Ein praxisorientierter Leitfaden (Anna Resch, Lukas Wohofsky)
  • Reducing Acquisition Time in Susceptibility-Weighted Magnetic Resonance Imaging using a 3D GAN (Eichleitner Daniel)