Nursing across Different Care Settings (ILV)

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Course numberB3.08180.40.020
Course codeSetting
Curriculum2019
Semester of degree program Semester 4
Mode of delivery Presencecourse
SPPW2,0
ECTS credits2,0
Language of instruction German

Die Studierenden können die Unterschiede zwischen institutioneller und extramuraler Pflege klar benennen und Rollen- und Anforderungsprofile der extramuralen Pflege beschreiben. Die Studierenden kennen ihren Kompetenzbereich der Weiterdelegation einer ärztlichen Anordnung nach eingehender Situationseinschätzung an berechtigte Personen, sowie deren Aufsicht und Kontrolle. Insbesondere verfügen sie über die Kompetenz, LaienbetreuerInnen qualitätsgesichert zu unterweisen bzw. anzuleiten, deren Grenzen zu erkennen und dementsprechend ein Qualitätssicherungssystem mit gesetzlichen VertreterInnen, Vorsorgebevollmächtigten und LaienbetreuerInnen zu entwickeln. Sie haben spezielles Wissen über das Thema "Familie als Pflegesystem" und können innovative Konzepte (WHO) für deren Einsatz in diesen Bereichen fachlich fundiert und erfahrungs- und praxisorientiert zu diskutieren. Die Studierenden verfügen über anwendungsorientiertes Wissen in den Bereichen Disease-, Case- und Care-Management. Sie sind sich ihrer Rolle und Aufgabe als Pflegeperson im Gesundheits- und Sozialsystem bewusst und können aus der Pflegeperspektive Stellung zu Sachverhalten nehmen. Sie sind dazu in der Lage exemplarisch eine klare Rollen- und Funktionsverteilung im multiprofessionellen Team vorzunehmen, dabei die Versorgungskette für die Betreuung und Behandlung von Menschen aller Altersstufen bedarfs- und bedürfnisgerecht einzuplanen und können Informationen für die erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zielgruppen- und settingspezifisch aufbereiten.

Einführung in die Dimensionen und Methodik pflegerischen Handelns

Unterschiede institutionelle und extramurale Pflege, Rollen- und Anforderungsprofil der extramuralen Pflege, Familie als Pflegesystem: Family Health Nurse - WHO Konzept, Analyse von Belastungen, Motiven und Ressourcen der Klientinnen/Klienten und des sozialen Umfeldes, Case- und Caremanagement. Pflegemodelle: z. B. Peplau, Watson, Familienzentrierte Pflege nach Wright/Leahey, Trajectory Modell nach Corbin/Strauss. Anleitung, Schulung und Beratung von Betroffenen, anderen Gesundheitsberufen und LaienbetreuerInnen

Ertl R., Kratzer U., Aisthleitner R. (2011): Hauskrankenpflege wissen-planen-umsetzen.
Kollak I., Schmidt St. (2015): Fallübungen Care und Case Management.
Monzer M. (2013): Case Management Grundlagen.
Von Reibnitz Ch. (2015): Care Management praktisch und effizient.
Wendt W. R., (2015): Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen, 6. Auflage.

Vortrag, moderierte Gruppenarbeit (ev. Plan- und Rollenspiel), Präsentation der Ergebnisse der Gruppenarbeit und Diskussion im Plenum (Feedbackrunden)

Konzeptpräsentation und aktive Mitarbeit