kulturRAUM14

Bespielung des kulturRAUM14 als
plattform.spittal.interaktiv

Mit der besonders gelungenen Tanzperformance "WE WOOD", anmutigen Bewegungen der beiden Künstlerinnen Leonie Humitsch und Silvia Salzmann (Verein eva&eva) und musikalischen Kompositionen von Paul Neidhart und Markus Rainer wird der kultuRAUM14 im Stadtpark Spittal/Drau am 2. Oktober 2015 eröffnet. 

Als interaktive Veranstaltungsplattform für kulturelle Veranstaltungen und künstlerische Aufführungen wird der kulturRAUM14 für ein Jahr lang im Stadtpark Spittal bestehen und initiativ sowie organisatorisch über die FH Kärnten bespielt. Die Bandbreite an Events erstreckt sich von Workshops, über Tanzeilagen bis hin zu Filmvorführungen und Unterricht im Freien. 

Filmbeitrag von kult1

BÜHNE FREI... 

Der kulturRAUM14 steht Künstlerinnen und Künstlern, aber auch Vereinen und Unternehmen zur Verfügung und kann bei Interesse und Bedarf über die FH Kärnten gemietet werden.
Mehr Infos und Anfragen: kulturraum14fh-kaerntenat

 

 

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Präsentation und Siegerehrung

 

Zur Präsentation vor der Fachjury, bestehend aus Architekt Helmut Dietrich, Architekt Peter Nigst, Zivilingenieur Kurt Pock, sowie Christof Müller von der Weissenseer Holz-System-Bau GmbH, reisten HTL-Schülerinnen und HTL-Schüler aus 10 durch das Online-Voting und 10 durch die Jury nominierten Projektteams, aus weiten Teilen Österreichs zum Fachhochschul-Standort Spittal an der Drau. 

In einem klar definierten Zeitrahmen war es für die Schülerinnen und Schüler eine besondere Herausforderung ihre Projekte kurz und prägnant zu erläutern und die Jury damit zu überzeugen. Die Konzepte beinhalten  sehr vielschichtige Lösungsansätze wie beispielsweise spannende Faltwerke und Zeltdachkonstruktionen, einen Bookstop der zum Lesen und Büchertauschen einlädt, einzelne Möbelelemente, die in ihrer Anordnung raumbildend wirken und mit der Natur eine Einheit bilden. Oftmals wurden auch Vorbilder aus der Natur gewählt, darüber hinaus versuchten einige Jugendliche sich über Wortableitungen einem Konzept anzunähern  (Kultur Raum, Kultur Zentrum, Tischkultur, Rahmenstruktur, etc. waren nur einige dieser Schlagwörter).

Interviews der einzelnen Teams durch Studierende aus den Studiengängen Architektur und Bauingenieurwesen förderten zusätzlich Vieles über Ideenfindung, Entwurfsplanung, Materialität, Modellbau und die in Aussicht stehende Realisierung zu erfahren.

Der abschließende spannende Vortrag von Helmut Dietrich zu dem Thema „Gebautes“ zeigte eindrucksvoll  Vielfalt und zugleich Kontinuität von Bauten.

Am folgenden Tag wurden die Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet, wobei vier Geldpreise vergeben wurden und die beiden erstgereihten Projekte realisiert werden. Wegen der Vielzahl guter Projekte wurden zwei 3. Preise vergeben.
Zusätzliche wurden ein Preis für den Sieger des Online-Votings und ein Kurzurlaub am Goldeck mit Übernachtung im Camp Rojal in Seeboden verlost.

1. Preis Projekt 004 (eingespannte Bretter)

Team: Eva Maierbrugger und Kathrin Rieser | HTL Villach

aus dem Juryprotokoll:
Das Team interpretiert  das Thema Kulturraum losgelöst von komplexen Nutzungsanforderungen. Das Ergebnis: das Bauwerk wird selbst zum Kunstobjekt, zu einer Raumskulptur die sich selbst genügt und nicht zwingend künstlerisch bespielt werden muss. Einfache Bretter werden in eine Basis aus Holz eingespannt, ragen frei zum Himmel und wecken Assoziationen zu Gräsern die vom Wind bewegt werden. Die Idee ein flexibles Stecksystem zu realisieren, wirkt sehr ansprechend, man darf gespannt sein auf die technische Umsetzung.

2. Preis Projekt 044 (ovaler Pavillon)

Team: Katarina Raid und Peter Jakob | HTL Rankweil

aus dem Juryprotokoll:
Der Pavillon verbindet hohen Nutzwert mit einer einprägsamen Form. Die frei von Ecken umlaufende Fassade aus schmalen vertikalen Leisten ragt über die Dachebene hinauf und verhilft damit dem Baukörper zu mehr Leichtigkeit. Der besondere Reiz des Innenraumes liegt im gefilterten Tageslicht und im Spiel von Geschlossenheit und Transparenz. Um diese Qualitäten aber voll entfalten zu können, sollten die Stützen im Innenraum nach Möglichkeit eliminiert werden und die Fassade als Tragkonstruktion für das Dach genutzt werden.

3. Preis Projekt 002 (trapezförmiger Rahmen)

Team: Markus Rauscher, Michael Fahrner und Greta Moso | HTL Mödling

aus dem Juryprotokoll:
konstruktive Klarheit, eine dynamische Form und hohe Gebrauchstauglichkeit zeichnen dieses Projekt aus. Drei trapezförmige Rahmenelemente, die ineinander verschiebbar sein sollen und damit platzsparend transportiert und gelagert werden können bilden das Konzept. Der Vorschlag die Holzkonstruktion innen und außen mit Platten zu  beplanken, lässt die attraktive Konstruktion verschwinden. Eine Lösung, den Witterungsschutz zwar zu bewerkstelligen, aber die Holzkonstruktion zumindest einseitig  erlebbar zu belassen, wäre vorzuziehen.

 

3. Preis Projekt 092 (Klappschirm)

Team: Lukas Schmidt, Daniel Lucic, Ali Kaya und Marco Neumayr | HTL Saalfelden

aus dem Juryprotokoll:
Das Team bedient sich einer im Möbelbau seit langem bewährten und vielfach angewandten Technik, der Kombination von textilen Flächen die von Holzkonstruktionen in die gewünschte Form gebracht werden. Was bei Möbeln noch recht einfach funktioniert, wird bei Objekten dieser Größenordnung  zur veritablen Herausforderung: das Handling der Elemente, Verankerung im Boden und Stabilisierung der Konstruktion, Wasserführung und wasserdichte Verbindung  der einzelnen Schirme... Eine Vielzahl von Problemen und Fragestellungen wurden angedacht und Lösungen konstruiert. Ob diese in der Praxis auch alle umsetzbar sind und dauerhaft funktionieren kann nur der 1:1 Prototyp endgültig klären. Das Projekt zeugt jedenfalls von der Lust an Pionierarbeit.

Sonderpreise:

Zusätzliche Preise gingen an Daniel Hutter von der HTL Mödling, den Gewinner des Online– Votings und weiteres wurde ein Kurzurlaub am Goldeck mit Übernachtungen im Camp Royal verlost. Diesen erhielt Markus Feger von der HTL Saalfelden.


Daniel Hutter von der HTL Mödling,
der Gewinner des Online–Votings

 


Markus Feger von der HTL Saalfelden,
Gewinner des Kurzurlaubs am Goldeck

 

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kulturRAUM14 
österreichweiter Wettbewerb für HTL Schülerinnen und Schüler

Bericht in der Kleinen Zeitung
Beilage in der Kleinen Zeitung
Bericht in Meine Woche
Bericht woche.at
TV-Beitrag Kult 1

Umsetzung und Bespielung kulturRAUM14
plattform.spittal.interaktiv Oktober 2015

TV Beitrag Kult 1 TV - Eröffnung kulturRAUM 14 im Stadtpark
Eine Bühne für Spittal - Oberkärntner Nachrichten mehr...
Siegreiche Plattform übergeben – Kleine Zeitung mehr…
FH Kärnten bespielt Plattform- Oberkärntner Nachrichten mehr….
kulturRAUM14 offiziell eröffnet - Meine Woche online mehr….
Die Brücke – mehr…
Die Brücke Kunst, Kultur, Kärnten –  mehr…
Idee für Raum und Kultur – Kleine Zeitung mehr…
KulturRAUM offiziell eröffnet – meine Woche mehr…
kulturRAUM erföffnet – Kärntner Woche, Spittal mehr…
Ein Raum aus Holz für Veranstaltungen (Newsbeitrag)
Eröffnung der Plattform.Spittal.interaktiv (Newsbeitrag)
Drachen bauen und Geteilte Kirche - Kleine Zeitung mehr…
Eine Bühne für Spittal – Oberkärntner Nachrichten mehr…
kulturRAUM ein Ort der Begegnung – meinBEZIRK.at mehr….
Wie Baukultur Orte verändert – meine WOCHE Spittal mehr…
Ein Raum aus Holz für Veranstaltungen – Kärntner Forstverein mehr…
Ort schafft Ort kulturRAUM - Ort der Begegnung (Newsbeitrag) | MeinBezirk.at
Drachen bauen und Geteilte Kirche - Kleine Zeitung mehr…
Im Stadtpark waren die Drachen los - Kleine Zeitung mehr...

 

kulturRAUM 14 - Die Ausschreibung

ÖSTERREICHWEITER WETTBEWERB FÜR HTL SCHÜLER und SCHÜLERINNEN

Aufgabenstellung

Gesucht wird ein Raum für kulturelle Veranstaltungen!

Ein Raum für musikalische Darbietungen, Lesungen, Fotoausstellungen im Freien, szenische Darbietungen (Theater, Pantomime) oder Tanzperformance usw. soll entwickelt werden. Die Bespielung, der mit einfachen Mitteln umsetzbaren Raumstruktur (Freiluftstand, Fotowand, Kunstregal...) und eine eventuelle Oberflächenbehandlung muß daher mitüberlegt werden. Besonders die von der jeweiligen Nutzung geforderten Eigenschaften bezüglich Akustik, Beleuchtung, Beschattung, Aufhängungen, Lagerungen, usw. sollten bedacht werden. Falls es eine multifunktionale Nutzung gibt, müssen diese und die dafür notwendigen Adaptierungsarbeiten durchdacht werden.

Das zur Verfügung stehende Material sind handelsübliche Vollholzzuschnitte und handelsübliche Plattenwerkstoffe nach freier Wahl.

Dieser erdachte Raum soll später an einem auszuwählenden Ort errichtet werden und jeweils ein klar strukturiertes architektonisches Entwurfskonzept verfolgen. Je sparsamer Material und Verbindungsmittel - auch im Sinne einer Wiederverwendbarkeit - eingesetzt werden, desto besser.

Es bestehen keine bauphysikalischen Anforderungen.

Der Raum soll an unterschiedliche Kunst- und Kulturorganisationen verborgt werden können, daher ist bei entsprechender Kompaktheit und Bauart ein leichtes Auf- und Abbauen eine wesentliche Eigenschaft.

Der kulturRAUM kann natürlich auch als gesamtes Modul transportiert werden.

Der Entwurf ist zeichnerisch in einem geeigneten Massstab und in einem Modell M 1:10 darzustellen, das zur Präsentation mitzubringen ist. Zwei von der Jury ausgewählte Projekte werden später von den prämierten Teams im Maßstab 1:1 umgesetzt. 

Bewertung

Die Bewertung und Reihung erfolgt durch eine sehr gut besetzte Fachjury sowie ein vorgeschaltetes Social- Media-Voting für Interessierte. Die erstgereihten Projekte werden mit Preisgeldern prämiert, veröffentlicht und als prototypische Elemente nach Empfehlung der Jury umgesetzt. 

Teilnahme

Der Wettbewerb wird als einstufiger, öffentlicher Ideenwettbewerb für Schüler und Schülerinnen der Höheren Technischen Lehranstalten Österreichs für Hochbau, Tiefbau sowie Möbel- und Innenausbau, Holztechnik und Innenarchitektur und Industriedesign durchgeführt. Die Größe der Projektteams ist dabei auf max. 4 Schülerinnen und Schüler begrenzt. Schüler und Schülerinnen von ca. 20 Teams präsentieren ihre Projekte persönlich vor der Jury. Fahrtkosten (im Wert einer Bahnkarte 2. Klasse) werden rückvergütet und die Übernachtungsmöglichkeit wird vom Auslober bereitgestellt.

Die Umsetzung der beiden erstgereihten Projekte erfolgt nach entsprechender Vereinbarung (die genauen Orte und der Aufbautermin werden mit den Preisträgerteams festgelegt). Material und Werkzeug wird beigestellt, Reisekosten (im Wert einer Bahnkarte 2. Klasse) vergütet.

Auslober

Infos unter: kulturRAUM14fh-kaerntenat
Unterstützt von proHolz, Weissenseer sowie weiteren Sponsoren
Organisation und Wettbewerbsbetreuung: DI Sonja Hohengasser, kulturRAUM14fh-kaerntenat​​​​​​​​​​​​​​, Tel: +43 05 90 500 1117

Abgabe:

A3-Mappe querformat als pdf-Datei mit den notwendigen Darstellungen von Hand und/oder Computer (max. 10 DIN A3 Blätter nummeriert und mit 3-stelliger Projektnummer (am rechten unteren Rand gekennzeichnet), die bei der Anmeldebestätigung vergeben wird)
Entwurfsskizzen
Grundrisse: M 1:25 | Schnitte: M 1:25 | Ansichten: M 1:25
Details Maßstab frei wählbar
3 Modellfotos (Renderings zusätzlich möglich) 

Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme an diesem Wettbewerb sind alle Schüler und Schülerinnen der Höheren Technischen Lehranstalten Österreichs aus dem Bereich Hochbau, Tiefbau sowie Möbel- und Innenausbau,

Holztechnik und Innenarchitektur und Industriedesign zugelassen. Die Größe der Projektteams ist dabei auf max. 4 Schülerinnen und Schüler begrenzt.

Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin und jedes teilnehmende Team nimmt mit der Einreichung seiner Wettbewerbsarbeit alle in der vorliegenden Wettbewerbsausschreibung enthaltenden Bedingungen an. Die Entscheidungen des Preisgerichts sind endgültig und unanfechtbar. Der Auslober behält sich das Recht vor, sämtliche eingereichten Arbeiten zu veröffentlichen.

Die Einhaltung der genannten Fristen sowie der Dokumentenspezifikationen (Teilnehmeranmeldung, Art und Umfang der Projektunterlagen) sind verbindliche Voraussetzungen zur Teilnahmeberechtigung.

Die Bewertung der Projekte durch die Jury des Auslobers erfolgt anonym. Es ist daher erforderlich, alle Projektunterlagen (Fotos, Dokumente, Modelle) ausschließlich mit der zugeordneten 3-stelligen Projektnummer zu versehen. 

Preise

Für die besten eingereichten Entwürfe sind folgende Preise vorgesehen:

  1. Preis € 500,- und Ausführung des Projektes
  2. Preis € 300,- und Ausführung des Projektes
  3. Preis € 200,-

Zusätzlich werden die prämierten Entwürfe von proHolz und der FH Kärnten veröffentlicht.


Jury

Helmut Dietrich | Dietrich | Untertrifaller Architekten, Leitung Universitätslerhgang „überholz"
Peter Nigst | Studiengangsleiter Architektur FH Kärnten
Christoph Chorherr | Politiker der Grünen
Christoph Müller | Weisenseer Holz-System-Bau
Kurt Pock | Tragwerksplaner, Lektor Holzbau FH Kärnten, FH Salzburg

Anmeldung und Fragen
kulturRAUM14fh-kaerntenat

Termine

ANMELDUNG: bis 31.10.2013 , 12:00 Uhr unter kulturraum-14/anmeldung
PRÄSENTATION DER ARBEITEN: 06.03.2014 14:00 in der Aula der FH Kärnten
BEKANNTGABE DER ERGEBNISSE: 07.03.2014 um 10:00
UMSETZUNG: Der Termin wird mit den Preisträgerteams festgelegt. 

http://www.proholz.at
http://www.weissenseer.com