"Notfallradiologie" - Internationaler Tag der Radiologie und Radiologietechnologie

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Gesundheit & Soziales

Der 8. November 2017 steht im Fokus der Notfallradiologie, eine sehr stark wachsende Disziplin im Gesundheitswesen, die sich weltweit zunehmend zu einem Schwerpunkt innerhalb der medizinischen Bildgebung entwickelt.

Am 8.November 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen die Existenz von Röntgenstrahlung. Auch heuer feiern wir am 6. Internationalen Tag der Radiologie und Radiologietechnologie diese wesentliche Errungenschaft in der medizinischen Diagnostik. Der 8. November 2017 steht im Fokus der Notfallradiologie, eine sehr stark wachsende Disziplin im Gesundheitswesen, die sich weltweit zunehmend zu einem Schwerpunkt innerhalb der medizinischen Bildgebung entwickelt. RadiologietechnologInnen und RadiologInnen spielen eine essentielle Rolle in der qualitativen Versorgung und Behandlung von NotfallpatientInnen. Eine sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit ist in Akutsituationen notwendig um ein optimales Timing der Untersuchungen sowie eine suffiziente Diagnose in kürzester Zeit gewährleisten zu können.

Die Notfallradiologie verfügt über die sich schnell entwickelnden bildgebenden Verfahren Röntgen, Computertomographie (CT), Ultraschall (US) und Magnetresonanztomographie (MRT), die unter der Wahrung des Strahlenschutzes und der PatientInnensicherheit von RadiologietechnologInnen durchgeführt werden. Die anschließende schnelle Diagnostik durch RadiologInnen in der Notfallradiologie ist von entscheidender Bedeutung. Nur so können für jeden Patienten individuell angepasste Therapien und Operationen rasch geplant und sofort begonnen werden. Doch was wäre die modernste Technik in der Notfallradiologie ohne bestens ausgebildete Radiologietechnologinnen und Radiologietechnologen? „Der Grundstein zum Erlangen der in der Notfallradiologie zwingend erforderlichen Kompetenzen wird bei uns im Bachelorstudium gelegt,“ führt Evelin Haimburger, MSc, Studiengangsleitung des Bachelorstudiengangs Radiologietechnologie an der FH Kärnten an. „Selbstverständlich müssen diese Kompetenzen in der Berufspraxis und durch lebenslanges Lernen sowie Weiterbildung in der sich rasch entwickelnden Welt der radiologietechnologischen Methoden stetig aktualisiert und ausgebaut werden. Am heurigen internationalen Tag für Radiologietechnologie möchten wir im Besonderen das Bewusstsein für die Tätigkeit und Verantwortung von RadiologietechnologInnen im multiprofessionellen und interdisziplinären Team bei der radiologischen PatientInnenversorgung im Notfallbereich schärfen und auf den hohen Stellenwert unseres Gesundheitsberufes hinweisen.“

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