My IoT challenge - das Finale

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Engineering & IT

Im Rahmen des FH Days am 25. Juni wurden die besten Projekte der „MyIOT challenge“ gekürt. Heinz-Peter Liechtenecker, Hussein Omar Mohsen Amin und das Team Leo und Alex Wirth überzeugten mit ihren Internet of Things-Umsetzungen.

Smart und innovativ zeigten sich alle drei Finalprojekte bei der Umsetzung und auch die Präsentation erfolgte dabei hochprofessionell: nicht nur selbst ausgearbeitete Poster, sondern vor allem die Prototypen der sich bereits im Einsatz befindlichen Geräte sorgten für hohe Wertschätzung seitens der Jury, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der FH Kärnten, Studierenden und FH Day Besucherinnen und Besucher.

Intelligente Lösungen für alltägliche Probleme

Der Studienbereich Engineering & IT vereint in allen Studiengängen IoT Elemente und war auf der Suche nach einer kreativen Umsetzung. Ein IoT Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass es mit der Umwelt in Kontakt steht, d.h. etwas gemessen, beeinflusst oder gesteuert werden kann und dass es über eine Dateninfrastruktur (z.B. Internet) kommuniziert. Der Fantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt, lediglich eine bereits erfolgte Umsetzung war Voraussetzung für die Teilnahme beim Wettbewerb. Mitmachen konnten nicht nur Studierende, sondern auch Heimwerker und Bastler sowie Schülerinnen und Schüler.

Die Jury bestand aus internen und externen Experten im Bereich Internet of Things. Studienbereichsleiter FH-Prof. Dr.Christian Menard, Dr. Thomas Klinger (Lehrender), FH-Prof. Christian Madritsch (Lehrender), Dr. Thomas Bitzer (Infineon) und Dipl.-Ing. Werner Schwab (Acoustics) begutachteten eingehend die eingereichten Projekte. Neben der Idee, dem Innovationsgehalt und der Einsatzmöglichkeiten wurde auch Wert auf eine professionelle Präsentation gelegt.

Smarte Finalisten

Der mit EUR 1000.- dotierte Hauptpreis ging an Heinz-Peter Liechtenecker mit seiner Entwicklung eines universellen  „staySmart“ Diagnosesystems für die Erfassung von Daten für und aus mechatronischen Systemen.  Die eingehenden Signale können sowohl offline als auch in Echtzeit und unabhängig vom Endgerät angezeigt werden. Das Tool wird bereits in Projekten des Unternehmens Konrad Forsttechnik, wo Liechtenecker auch beschäftigt ist, eingesetzt.

staySmart Abstract

POOLIOT – der smarte Poolboy“ heißt die Entwicklung des Schülerduos Leo und Alex Wirth, die für die intelligente Erfassung und Steuerung der Temperatur von Pools eine elegante Lösung erfunden haben. Auf Basis eines Arduino Unos können zusätzlich auch noch Füllstände der Chemikalien und Fehlermeldungen der für den Betrieb notwendigen Komponenten eingelesen und verarbeitet werden. Die praktische Erfindung wurde mit dem 2. Platz und damit mit einem all-inclusive Aufenthalt bei der CEBIT 2017 belohnt.

Pooliot Abstract

Omar Hussein gewann mit der „Smart Postbox“ den 3. Platz und erhielt einen von National Instruments gesponserten NI myRIO.  Das Projekt zeigt sich als Teil einer Smart-Home Umsetzung: eine App informiert orts- und zeitunabhängig darüber, ob sich Briefe und dergleichen im Postkasten befindet. Insbesondere die niedrigen Umrüstungskosten und die schnelle Einsatzmöglichkeit überzeugten die Jury.

Smart Postbox Abstract