Kooperation zwischen CiSMAT und ROBERVAL

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Engineering & IT

Am 1. Oktober 2020 begann die Zusammenarbeit zwischen dem Forschungsinstitut CiSMAT der FH Kärnten und dem ROBERVAL-Labor der Technischen Universität Compiègne (UTC) Frankreich.

Die Forscher*innen und Ingenieur*innen des Forschungszentrums CiSMAT (Carinthia Institute for Smart Materials and Manufacturing Technologies) haben es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Lösungen für die Industrie der Zukunft zu entwickeln. Zu ihren Forschungsthemen gehört das 3D-Drucken von leichten mechanischen Teilen auf der Basis von Verbundwerkstoffen. Diese Technologie sollte eine signifikante Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Leichtbauteilen im Vergleich zur bestehenden Technologie ermöglichen. Es sind zahlreiche Anwendungen im Automobil- und Luftfahrtbereich zu erwarten. Ein weiteres vielversprechendes Forschungsthema am CiSMAT betrifft die Optimierung der verschiedenen physikalischen Eigenschaften von 3D-gedruckten Metallteilen, mit komplexer Geometrie. Dabei geht es darum, die so genannte "Generative Design"-Methode zu erweitern, um auch die thermischen und akustischen Eigenschaften eines bestimmten mechanischen Teils für eine bestimmte Verwendung oder Funktion zu optimieren. Darüber hinaus wird eine systematische Methode für KMUs entwickelt, um diesen die Berücksichtigung des Potenzials und der Einschränkungen additiver Fertigungsverfahren bereits in der Konstruktionsphase zu ermöglichen.
 
Das Roberval-Labor ist eine gemeinsame Forschungseinheit der UTC und des CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique). Ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen sind Spezialisten für das Design innovativer mechanischer und multiphysikalischer Komponenten und Systeme, in einem interdisziplinären Kontext. Insbesondere verfügen sie über international anerkannte Kompetenzen auf dem Gebiet der Verbundwerkstoffe für die Luftfahrt, und der numerischen Optimierung von mechanischen Teilen.
 
Die Zusammenarbeit zwischen CiSMAT und dem ROBERVAL-Labor begann offiziell am 1. Oktober 2020 in Form von zwei Doktorarbeiten. Eine dieser beiden Dissertationen wird sogar zur Hälfte in Frankreich und zur Hälfte in Österreich stattfinden. Diese beiden Projekte ermöglichen es den beiden Teams nicht nur, von den komplementären Fähigkeiten des jeweils anderen Teams zu profitieren, sondern bieten den Studierenden auch die Möglichkeit, sich unter den bestmöglichen Bedingungen in der Forschung auszubilden.
 
Weitere Informationen über die Arbeit des CiSMATs und zum Team finden Sie unter www.fh-cismat.at.

FH-Prof. Dr.-habil Pascal Nicolay
Head of CiSMAT
+43 5 90500 2357
p.nicolayfh-kaerntenat