FH Mobil auf Tour: HTL SchülerInnen unter Strom

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Mit zittriger Hand musste eine Schnecke nachgezogen werden (Simulation von Parkinson, Medizintechnik)
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Abteilungsvorstand Walter Auernig (HTL Mössingerstrasse) mit seinem Kollegen (von rechts nach links)
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Peter Grabner (Netzwerk- und Kommunikationstechnik) erklärt I-Pad APPs
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Engineering & IT

Wie es sich anfühlt mit zittriger Hand zu schreiben, erlebten über 200 SchülerInnen der HTL Mössingerstraße mittels eines angeleiteten Experiments Anfang Juni bei einem weiteren Einsatz mit dem FH Mobil Container direkt bei der Schule. Vorgestellt wurden auch der Robotergreifarm, Sumo-Roboter, Applikationen aus dem Studiengang Netzwerk- und Kommunikationstechnik sowie ein haptisches Gerät welches es ermöglicht unterschiedliche 3D-Strukturen (menschlicher Schädel) zu spüren. Ziel war es Inhalte und Berufsbilder aus den Studiengängen Netzwerk- und Kommunikationstechnik sowie Medizintechnik näher zu bringen.

Abteilungsvorstand Walter Auernig zeigte sich erfreut über die Anknüpfungspunkte zu den Schwerpunkten der Schule in den Bereichen Biomedizin und Elektronik.

Medizintechnik für bessere Lebensqualität

Unter Anleitung von Laboringenieurin Martina Preiml, die den Einsatz an der HTL Mössingerstraße initiierte, konnte mit Zittersimulationen die Beeinträchtigung  am eigenen Leib erfahren werden. Mittels Stromimpulsen wurde das Zittern in den Armen stimuliert und in alltäglichen Situationen wie z.B. das Schreiben geübt. Wirklich schmerzhaft war es aber nicht, resümierten die  SchülerInnen. Diese sogenannte Tremor Simulation wird verwendet um bei der Entwicklung von Applikationen oder technischen Geräten für Klienten  mit speziellen  Bedürfnissen besser einzugehen. Ebenso wichtig für die Therapie ist der Robotergreifarm, welcher im Rahmen eines Projekts zum Thema Armprothesen am FH eigenen 3D Drucker ausgedruckt wurde. Johannes Loretz (Laboringenieur Medizintechnik) demonstrierte mit Hilfe eines dreidimensionalen Schädelmodells auch das haptische Gerät, mit welchem Strukturunterschiede (z.B. Knochen, Haut) selbst ertastet werden können. Dieses dient dazu um spätere Operationstechniken auszuprobieren bzw. bereits in der Entwicklung moderner Geräte auf die Bedürfnisse der ÄrztInnen Rücksicht zu nehmen.

Selbst entwickelte Smartphone Apps

Seit einigen Jahren werden an der FH Kärnten insbesondere im Studiengang Netzwerk- und Kommunikationstechnik APPs entwickelt. Im FH Mobil Container an der HTL Mössingerstraße demonstrierte Peter Grabner (Laboringenieur), wie man sich in einem modernen Museum mit einem I-Pad ausgestattet selbst zurechtfinden kann und welche anderen Apps im Studiengang bereits umgesetzt wurden. Das ebenfalls präsentierte Spektralanalysegerät verdeutlichte Telefonfunknetze und deren Frequenzbreite sowohl beim Senden als auch Empfangen.

FH Mobil Container auf Tour

Der FH Mobil Container bietet die Möglichkeit diverse Labordemonstrationen und Experimente aus allen technischen Studiengängen der FH Kärnten zu erleben. Themen wie Robotik, 3D Druck, Medizintechnik, Active Assisted Living, Regelungstechnik, Internettechnologien oder Geoinformation werden in Form von Projekten aus dem Studienalltag sowie Laborgeräten gezeigt und greifbar gemacht. Der Container ist seit März auf Tour und kostenlos buchbar für Schulen und Partner. Die offene und flexible Gestaltungsmöglichkeit lässt Schwerpunktsetzungen auf Vertiefungsrichtungen zu.

Kontakt:

Mag. Sabine Smeritschnig
Marketing & PR
+43 (0)5 90500 9704
s.smeritschnigfh-kaerntenat