„Drohnen, Frösche, Baggerschaufeln“ – Neues Berufsbild an der Schnittstelle zwischen Technik und Natur

NSFK17_Auftaktveranstaltung_171020_BAU_2.JPG
 | 
alt text
Weiterbildung

 

Der neue Zertifikatslehrgang „Naturschutzfachkraft“ startete mit 16 Studierenden ins Wintersemester 2017/18.

Zum Lehrgangsstart trafen sich Lehrende, Studierende und VertreterInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlichem Leben zum geselligen Gedankenaustausch. Unter den Gästen waren Naturschutzlandesrat Rolf Holub, die Klagenfurter Stadträtin für Wissenschaft und Bildung Ruth Feistritzer, der Leiter der Bergwacht Johannes Leitner und Christoph Aste von der Wirtschaftskammer.

Zertifikatslehrgang Naturschutzfachkraft
Am Lehrplan für die Naturschutzfachkraft finden sich neben den Grundlagen, Naturschutzrecht sowie Baustellen- und Naturschutzmanagement, viele angewandte Bereiche. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen unter anderem das Bergen von Amphibien-, Fisch- oder Fledermauspopulationen, die sachgerechte Rekultivierung oder Anlage eines Biotopes sowie Methoden zur Erfolgskontrolle von Naturschutzmaßnahmen. Dabei stehen auch viele technische Komponenten, wie Drohnen, Mikrosensoren oder Geoinformation zur Verfügung, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen und anwenden lernen.

Der Lehrgang ist berufsbegleitend organisiert. 30 Vortragende aus unterschiedlichen Wissenschafts- und Praxisfeldern vermitteln das erforderliche Wissen und die notwendigen Kompetenzen. Die Ausbildung dauert ein Jahr und wird mit einem naturschutzpraktischen Projekt abgeschlossen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten das akademische Zertifikat „Naturschutzfachkraft“. Die Funktion der Naturschutzfachkraft soll dafür sorgen, dass bei großen Bauvorhaben und Infrastrukturen, an Bauhöfen, in der Energie-, Rohstoff- und Freizeitwirtschaft die Belange des Naturschutzes fachgerecht und kostengünstig behandelt werden.