Attraktives Forschungs- und Studienangebot bringt internationale Studierende an die FH Kärnten

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Von einem Auslandsstudienaufenthalt profitieren nicht nur Studierende selbst, sondern auch die Hochschule im Gesamten. Rund 50 Studierende aus aller Welt absolvieren pro Studienjahr einen Auslandsaufenthalt an der FH Kärnten.
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Presse

Stipendien als Schlüssel zum Auslandsstudium: Rund 50 Studierende aus aller Welt absolvieren pro Studienjahr einen Auslandsaufenthalt an der FH Kärnten. Dazu zählen u. a. international Studierende, die ein englischsprachiges Studium absolvieren, aber auch Erasmus-Studenten in Deutsch gelehrten Studiengängen. Ermöglicht wird dies durch Stipendienprogramme wie ERASMUS+, dem Ernst Mach-Stipendium, dem Marshall Plan Stipendium oder dem Mobilitätsprogramm CEEPUS (Central European Exchange Programme for University Studies).

Zahlreiche internationale Studiengänge werden an der FH Kärnten angeboten, in denen ausschließlich in englischer Sprache gelehrt wird. Dazu zählen zum einen die Masterstudiengänge im Bereich Engineering & IT sowie der Master „International Business Management“ im Bereich Wirtschaft und Management. Großer Beliebtheit unter den internationalen Studierenden erfreut sich auch das in Österreich einzigartige Bachelorprogramm „Intercultural Management“, das komplett in englischer Sprache auf dem Campus Villach der FH Kärnten angeboten wird. Bei den international ausgerichteten technischen und wirtschaftlichen Studiengängen ist großes Interesse vorhanden und auch der Anteil an internationalen Studierenden entsprechend höher. „Von einem Auslandsstudienaufenthalt profitieren nicht nur Studierende selbst, sondern auch die Hochschule im Gesamten“, betont Aleksandra Jama, Leiterin des International Relations Office an der FH Kärnten. „Die Heterogenität im Hörsaal und die dadurch gegebene Interaktion mit Studierenden unterschiedlicher Kulturen trägt wesentlich zum Kompetenzerwerb bei. Nicht nur sprachliche Kompetenzen, sondern auch Kommunikationsfähigkeit, Empathie, kritisches Denken und vor allem globales Bewusstsein werden erworben,“ so Aleksandra Jama weiter, die sich dafür einsetzt, qualifizierte Studierende nach Kärnten zu bringen.

Auslandsstipendium: Eine gute Möglichkeit, sein Studium im Ausland zu finanzieren

Viele unterschiedliche Stipendienprogramme bieten finanzielle Unterstützung für Stipendiaten, ohne diese ein Studienaufenthalt in Österreich nicht möglich wäre. Förderungen aus dem Ernst Mach Stipendienprogramm, das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) finanziert wird, sind attraktive Angebote an Studierende ausländischer Universitäten, einen Studien- oder Forschungsaufenthalt an einer Fachhochschule in Österreich zu absolvieren. Im Rahmen dieses Programms erhalten Studierende außereuropäischer Länder finanzielle Unterstützung für ein vier- bis zehnmonatiges Studium an einer österreichischen Fachhochschule. „In den letzten fünf Jahren haben insgesamt 16 Studierende ein Ernst Mach-Stipendium für ein Studium an der FH Kärnten in den Bereichen Technik und Wirtschaft empfangen,“ so Aleksandra Jama, die sich über den Gewinn ausländischer Studierender freut. „Auch im akademischen Studienjahr 2020/21 begrüßten wir sieben Stipendiaten aus der Ukraine, Kasachstan, Ghana und Brasilien an der FH Kärnten. Ohne die Ernst Mach-Studienförderung wäre für die Studierenden ein Aufenthalt an einer österreichischen Hochschule nicht finanzierbar gewesen.“

Die Marshall Plan Stiftung fördert den akademischen Wissenstransfer von Studierenden und Forschenden zwischen Österreich und den USA mit dem Ziel, die wissenschaftliche Zusammenarbeit der beiden Länder zu fördern. Jährlich werden Stipendien an Studierende mit exzellenter Studienleistung für Forschungsaufenthalte vergeben. Das Stipendienprogramm konzentriert sich vor allem auf Forschungsvorhaben im Bereich der technischen Wissenschaften. 13 Forscher von amerikanischen Hochschulen haben bereits einen Forschungsaufenthalt an der FH Kärnten absolviert. Auch dieses Jahr absolvierte bereits von Mai bis August eine PhD-Studentin der Louisiana State University (USA) im Bereich Spatial Information Management ihren Forschungsaufenthalt auf dem Campus Villach. „Meine Forschung konzentrierte sich auf die Analyse und Vorhersage des Zusammenhangs zwischen Nachtbeleuchtung und Nachtkriminalität“, umreißt Jiyoung Lee ihr Untersuchungsgebiet im Bereich Kriminalgeographie. „Das Studium mit Kollegen und Professoren an der FH ermöglicht es mir, Fallstudien für ein besseres Verständnis soziologischer und umweltbezogener Faktoren in Österreich durchzuführen.“

Im Rahmen des Mobilitätsprogrammes CEEPUS (Central European Exchange Programme for University Studies) unterstützt das BMBWF Studierende und Lehrende in Zentral- und Osteuropa mit Förderungen in einem der 16 CEEPUS-Mitgliedsstaaten. Ziel des Stipendienprogrammes ist es, den wissenschaftlichen Transfer, im Idealfall durch Joint Programme, zu stärken. Das Förderprogramm ermöglicht die akademische Weiterentwicklung von Studierenden und Lehrenden in den teilnehmenden Ländern. Im Sommersemester 2021 hatten wir eine Forscherin aus Bosnien und Herzegowina an der FH Kärnten zu Gast. Mirela Imsirovic forschte im Bereich „Soziale Arbeit“ am Campus Feldkirchen: „Meine Möglichkeit in Österreich zu forschen, bereichert meine Arbeit, auch der Zugang zu Bibliotheken und Literatur, sind besser als in meiner Heimat.“

Erasmus in Kärnten

ERASMUS+ bietet Studierenden die Chance, zwischen drei und 12 Monaten innerhalb der Europäischen Union, sowie Norwegen, Island, Lichtenstein, Republik Mazedonien, Serbien und Türkei, zu studieren. ERASMUS+ Studierende erhalten einen Zuschuss zur Deckung der erhöhten Lebenskosten im Ausland. Die FH Kärnten ist innerhalb dieses Programms mit fast 100 Partnerhochschulen dabei. Als Teil des EU-Bildungsprogramms trägt es zum lebenslangen Lernen bei und zählt zu den erfolgreichsten Hochschul-Austauschprogrammen.

Brücken bauen: Internationalisierung @FH Kärnten

Mit der Implementierung von neuen Initiativen im Erasmus-Programm für 2021-27 wird u. a. auch ein Schwerpunkt auf Inklusion gelegt. In diesem Rahmen soll Studierenden, die keinen Auslandsaufenthalt absolvieren können, die Möglichkeit geboten werden, Kompetenzen innerhalb einer interkulturellen Zusammenarbeit zu erwerben. So werden auch virtuelle Austausch- und Kooperationsmodelle in der Lehre als Alternative und ergänzende Möglichkeit zur Verbesserung einer Reihe von Fähigkeiten an der FH Kärnten weiter ausgebaut. Für die Studierenden-Community an der FH Kärnten bedeutet dies auch eine Erweiterung ihres Kommilitonenkreises um virtuelle Studierende. „Unsere heimischen Studenten sind Studierenden, die ihre Kenntnisse und Kultur aus ihrem Heimatland nach Kärnten bringen, aufgeschlossen und nehmen auch gerne an unserem Buddy-Service teil“, sagt die Leiterin des International Relations Office, Aleksandra Jama. Die sogenannten Buddys unterstützen die Studierenden und informieren sie über den Studienalltag. Außerdem helfen sie bei der Überwindung von Sprachbarrieren und geben Tipps für das Studentenleben in Kärnten. Auch die Studiengänge der FH Kärnten profitieren von den qualifizierten, jungen Menschen, die ihr Know-how weitergeben und neue Sichtweisen einbringen, die die wissenschaftliche Zusammenarbeit befruchten.

Mehr Informationen zum Austauschprogramm an der FH Kärnten:
www.fh-kaernten.at/international/incoming-exchange-students

Kontakt:
FH Kärnten
Mgr. Mgr. Aleksandra Jama, MSc
Leiterin International Relations Office
T: +43 (0)5 90500-7040
E: a.jama[at]fh-kaernten[dot]at