48 h RoboJam in Klagenfurt

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Gesundheit & Soziales

Vom 19.-21.05. fand der 1. RoboJam, veranstaltet von Joanneum Research Robotics, statt. Zwei Ergotherapie Studentinnen brachten ihre ergotherapeutische Expertise bei der Entwicklung des roboterunterstützten Spiels mit ein.

Neben Informatiker_innen und Mechatroniker_innen waren auch zwei unserer Ergotherapiestudentinnen beim RoboJam im Lakeside-Park mit dabei. In 48 Stunden wurde an einem roboterunterstützten Spiel für die Rehabilitation von Patient_innen mit orthopädischen bzw. neurologischen Erkrankungen gearbeitet.

Bericht unserer Studentinnen:

Am Freitag wurde zuerst ein kurzer Einblick über die technische Grundausstattung und die Forschungsschwerpunkte des Instituts im Lakeside-Park durch den stellvertretenden Institutsleiter Dr. Mathias Brandstötter geschaffen. Anschließend erläuterte Daniela Krainer von der FH Kärnten die Rehabilitation von Patient_innen mit Einschränkungen und gab einen groben Überblick über die verschiedensten Erkrankungen und Beeinträchtigungen.

Die Aufgabe bestand in der Entwicklung eines Spiels, bei dem der Roboter mit Patient_innen interagiert und so spielerisch repetitive Bewegungsabläufe trainiert. Nachdem wir einige Stunden mit Brainstorming und Ideenfindung verbracht hatten, ergab sich langsam eine Story für das Spiel und die Gamelogik, die dahinter steckt. Mit Hilfe von Legobausteinen, Knetmasse und einem Eimer voller Spielmais konstruierten wir unseren prototypischen Spielplan und begannen die Spiellogik zu entwerfen und schließlich auch zu programmieren.

Die Verknüpfung des technischen Fachwissens und unsere derzeitigen ergotherapeutischen Kenntnisse ergab für alle Beteiligten eine sehr interessante und lehrreiche Kombination. Wir erhielten Einblick in die Denkweise der Programmierer_innen bzw. Techniker_innen und konnten unser Wissen über Handlungen und Bewegungsabläufe gut einbringen. Das Endergebnis, welches aus einem ausbaufähigen, aber unterhaltsamen und interaktivem Prototypen eines Serious Game zwischen zwei Robotern und einer Person besteht, beeindruckte nicht nur alle Mitglieder, sondern auch die externe Jury. Durch diesen RoboJam wurde einmal mehr sichtbar, dass derartige Spiele und technologische Mittel in Zukunft auch verstärkt in die Rehabilitation von Patient_innen eingebaut und angewendet werden sollten, da es durch die Interaktion und den Spaß mit dem Roboter diese fördert.

Vielen Dank für diese tolle Erfahrung!

Bettina Stöffler und Isabell Kuster

 

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Joanneum Robotics, weitere Bilder