2. Workshop - 3D-Druck in der Ergotherapie

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Gesundheit & Soziales

Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Projektentwicklung & Präsentation" konnten sich Studierende des Studiengangs Ergotherapie und externe TeilnehmerInnen im Wintersemester 2017/18 zum zweiten Mal mit dem Verfahren des 3D-Drucks vertraut machen und gemeinsam Projektideen konzipieren.

3D-Druck als Fertigungsverfahren gilt als Zukunftstechnologie, hat aber auch bereits heute ein breites Anwendungsspektrum, zum Beispiel beim kostengünstigen Erstellen von Prototypen, in der Flugzeugindustrie oder im Modellbau. In der Ergotherapie findet das Verfahren bisher kaum Anwendung, die Anfertigung von Hand- und Fingerschienen, Therapiematerial zum Sensibilitätstraining oder von maßgeschneiderten Mundstücken für querschnittsgelähmte Menschen sind aktuelle Forschungsfelder.

Im Jänner 2018 fand zum zweiten Mal ein Zweitagesworkshop zum Thema statt, der abermals zusammen mit externen PartnerInnen von der Firma Reprap Austria organisiert wurde, hier konnten sich Studierende des dritten Semesters und sechs praktisch tätige KollegInnen aus Klinik, Freiberuflichkeit & Lehre mit dem Verfahren des 3D-Drucks vertraut machen und mögliche Anwendungsideen erproben, von der Konstruktion von Werkstücken am PC, über Anwendung von Scanner-Technologie bis hin zum tatsächlichen Ausdruck der gestalteten Objekte.

Als Abschluss der Lehrveranstaltung wurden von den Studierenden mehrere Projektideen konzipiert, zum Beispiel Sensibilitätstrainingsmaterial für den Schlüsselanhänger („Sensi-Tag“), Hilfsmittel zum Binden von Schnürsenkeln für Kinder („Masche in der Tasche“) oder ein Körperwahrnehmungswürfel („G’spür di-Würfel“) für KlientInnen mit psychiatrischen Krankheitsbildern.