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WS 2019
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Berufspraktikum BOPR 0,0 29,0 B1.02900.50.670
Grundlagen der Gestaltung ILV 2,0 2,0 B1.02900.10.040
Projektarbeit 1: Entwurf und Bedarfsplanung, Hochbau und energieeffizientes Bauen PT+SE 10,0 13,0 M1.02910.10.010
Seminar zum BP SE 0,1 1,0 B1.02900.50.520 
Studio Gebäudelehre 2 ILV 2,0 2,0 B1.02900.30.330
SS 2019
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Diplomarbeit DA 0,0 26,0 M1.02910.40.560
Entwerfen -Projekt 2 (inkl. P.Exkursion) Gruppe A PT+SE 4,0 6,0 B1.02900.20.140
Entwerfen -Projekt 2 (inkl. P.Exkursion) Gruppe B PT+SE 4,0 6,0 B1.02900.20.140
Studio Gebäudelehre 1 ILV 2,0 2,0 B1.02900.20.160
LehrveranstaltungTypSWSECTS-CreditsLV-Nummer
Studio Gebäudelehre 1 ILV 2,0 2,0 B1.02900.20.160
TitelAutorJahr
Biosphärenparkzentrum Salzburger Lungau Hannes Gfrerer 2019
Grenzerfahrung Arnold Franz Schober 2019
Lebensraum Schule Jovana Prokic 2018
Ortskernentwicklung Gemeinde Hüttau Julia Holzmann 2018
Villa Streintz Denise Waltl 2018
experimentierfeld architektur Jasmin Jennefer Juta 2016
Generationenresidenz Nonntal Anita Spitaler 2016
Ortskernentwicklung Keutschach am See Verena Haller 2016
Rethinking Architecture Vanja Šikman 2016
Baulücke Villach Ádám Farkas 2015
Schloss Polheim ein neuer Abschnitt Harald Dielacher 2014
Gerberei Aspang Markt Daniela Kahofer 2013
Sicherheitskompetenzzentrum Feistritz/ Drau Daniela Schrittwieser 2013
Industriegelände Ferndorf Ulrike Mergl 2011
Horizontal verdichteter Wohnbau Christian Probst 2009
Paracelsusbad Salzburg Erhard Steiner 2009
Planungsareal Schloßcafé Porcia, Spittal Ingrid Pulkert 2009
Industriequartier im Wandel der Zeit Jörg Trampitsch 2007
TitelAutorJahr
Biosphärenparkzentrum Salzburger Lungau Hannes Gfrerer 2019
Grenzerfahrung Arnold Franz Schober 2019
TitelAutorJahr
Lebensraum Schule Jovana Prokic 2018
Ortskernentwicklung Gemeinde Hüttau Julia Holzmann 2018
Villa Streintz Denise Waltl 2018
TitelAutorJahr
experimentierfeld architektur Jasmin Jennefer Juta 2016
Generationenresidenz Nonntal Anita Spitaler 2016
Ortskernentwicklung Keutschach am See Verena Haller 2016
Rethinking Architecture Vanja Šikman 2016
TitelAutorJahr
Baulücke Villach Ádám Farkas 2015
TitelAutorJahr
Schloss Polheim ein neuer Abschnitt Harald Dielacher 2014
TitelAutorJahr
Gerberei Aspang Markt Daniela Kahofer 2013
Sicherheitskompetenzzentrum Feistritz/ Drau Daniela Schrittwieser 2013
Industriegelände Ferndorf Ulrike Mergl 2011
Horizontal verdichteter Wohnbau Christian Probst 2009
Paracelsusbad Salzburg Erhard Steiner 2009
Planungsareal Schloßcafé Porcia, Spittal Ingrid Pulkert 2009
Industriequartier im Wandel der Zeit Jörg Trampitsch 2007
TitelAutorJahr
LaufzeitFebruar/2017 - Dezember/2017
Projektleitung
  • Elisabeth Leitner
  • Jasmin Jennefer Juta
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Sonja Elisabeth Hohengasser
  • ForschungsschwerpunktArchitekturtheorie
    Studiengang
  • Architektur
  • Forschungsprogramminternes Projekt
    Förderinstitution/Auftraggeber
  • Fachhochschule Kärnten - Gemeinnützige Privatstiftung
  • <p>Die Architekturvermittlung ist der Brückenschlag zwischen Architektur und Öffentlichkeit. Sie bezeichnet aber weniger eine einmalige Tätigkeit mit vordefiniertem Ergebnis, als Prozesse intensiver Auseinandersetzung, Wahrnehmung, Beurteilung und Partizipation. </p><p>Meine Diplomarbeit experimentierfeld architektur - zwischen feldforschung und vermittlung versteht sich als Grundlagenforschung und persönliche Orientierung im Hinblick auf die Definition und Abgrenzung der Architekturvermittlung, bezüglich ihrer Motive, Potenziale und Anknüpfungspunkte, ihrer Bezugsdisziplinen, in Bezug auf die Rolle der VermittlerInnen, die Zielgruppe, die Vermittlungsmethode und den Kontext der Architekturvermittlung. EINIGE GEDANKEN DER DIPLOMARBEIT FINDEN SICH AM ENDE DIESER PROJEKTBESCHREIBUNG WIEDER. <br>Außerdem ist sie und ihre Ergebnisse der Ausgangspunkt für weitere Forschung, die, und deren Erkenntnisse aus Wissensaneignung und Feldforschung, in meiner Dissertation münden sollen. </p><p>FORSCHUNGSZIELE UND AUSBLICK<br>Wenn die Architekturvermittlung zum Ziel hat, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Architektur partizipieren, muss sie Raumerfahrungen und Raumaneignung ermöglichen. Dabei kann sie einerseits von der These ausgehen, dass beide Aktionen nicht aufgezwungen oder gelehrt werden können, sondern nur einem eigeninitiativen, forschenden, in manchen Fällen angeregten Prozess (zum Beispiel durch ein bestimmtes Material oder Thema) entspringen können. Andererseits kann sie sich auf die Funktionsweise des Gehirns stützen und davon ausgehen, dass viele, mit positiven Emotionen beladene, sich wiederholende und aufeinander aufbauende Bilder, die sich an die Raumaneignung und die Raumerfahrung erinnern, in langzeitigem Interesse an diesen Prozessen resultieren. </p><p>Dafür benötigt die Architekturvermittlung Erfahrungsräume, die zu deren Aneignung auffordern, ein individuelle, von der Zielgruppe selbstbestimmte Experimentierfelder eröffnen , Orte, die eine bewusste, individuelle, spielerische Auseinandersetzung mit dem Raum herausfordern: eine Spiel- und Lernwerkstatt, eine Architekturschule als Dependance zu den Musik- und Theaterschulen, ein Forschungslabor, eine Architekturwerkstatt, ein Leerstandsatelier, ein Kreativbüro, eine Architekturmanufaktur …. Unabhängig von seiner genauen Bezeichnung, einen beständigen Ort der Architekturvermittlung. </p><p>Erste Schritte in Richtung dieses Ortes sind das Kennenlernen und Besuchen verschiedener Referenzprojekte und Initiativen im In- und Ausland sowie die Stärkung und der Ausbau des Netzwerks (Kärnten, Alpen-Adria-Raum, Schulen und Bildungseinrichtungen, Landesschulrat, Architektur Haus Kärnten, Architektur_Spiel_Raum_Kärnten) nach dem Vorbild von bink – Initiative Baukulturvermittlung, einem Zusammenschluss von österreichischen Vermittlungsinitiativen, Vereinen und Einzelpersonen der Architekturvermittlung. Eine enge Kooperation mit dem Architektur Haus Kärnten und dem Architektur_Spiel_Raum_Kärnten (durch personelle Doppelbesetzungen) besteht bereits. <br>Das Erarbeiten eines Jahresprogramms für den Modellversuch eines regelmäßigen Workshopformats und dessen Umsetzung sollen als weiterer Schritt den Bedarf an solchen Angeboten verifizieren und ein „Stammpublikum“ an Kindern und Jugendlichen, die konstant an Workshops und Projekten teilnehmen. Bereits bestehende Einzelbestrebungen und Projekte sollen durch das erarbeitete Programm gebündelt und durch dieses eine gemeinsame Ausrichtung und effizientere Ausnutzung der Ressourcen angestrebt werden. </p><p>RÜCKBLICK MEILENSTEINE 2016<br>• Ausgangspunkt: Diplomarbeit „experimentierfeld architektur – zwischen feldforschung und vermittlung“<br>= Grundlagenforschung und Positionierung<br>• Workshops zur Berufs- und Bildungsorientierung, Kooperation mit der Berufs- und Bildungsorientierung Kärnten<br>• Ausstellung 10 Jahre Architektur_Spiel_Raum_Kärnten im Architektur Haus Kärnten in Klagenfurt<br>Eröffnung am 06.10.2016; Ausstellungsdauer 06.10.2016 bis 18.11.2016<br>• Würdigungspreis des BMWFW<br>• Workshop im Rahmen der Ausstellung 10 Jahre Architektur_Spiel_Raum_Kärnten<br>• bink Symposium in Venedig: Architekturvermittlung im öffentlichen Raum <br>• Vortrag im Rahmen der Ausstellung 10 Jahre Architektur_Spiel_Raum_Kärnten und des bink Netzwerktreffens<br>• bink Netzwerktreffen im Architektur Haus Kärnten in Klagenfurt<br>• Wahlfach Architekturvermittlung<br>• Exkursion in die Kunst- und Architekturschule „bilding“ in Innsbruck<br>• Sommerakademie in Gmünd: Erarbeitung Programm und Workshops</p><p>VORAUSSCHAU MEILENSTEINE 2017<br>• Sommerakademie Gmünd: Fixierung Programm, Bewerbung, Finanzierung, Vorbereitung<br>• Workshops zur Berufs- und Bildungsorientierung<br>• Sommerakademie Gmünd: Umsetzung (3 Workshops), Dokumentation <br>• LehrerInnenfortbildung „Architektur und Pädagogik“ in der Pädagogischen Hochschule Kärnten <br>• Publikation Diplomarbeit (NICHT IN DEN PROJEKTSTUNDEN INKLUDIERT)<br>• Netzwerktreffen und Sitzungen: bink und Architektur_Spiel_Raum_Kärnten<br>• Netzwerk stärken und ausbauen; Ziel = Vernetzung kärntenweit, Alpen-Adria-Raum; Schulen und Bildungseinrichtungen; Vorbild bink <br>• Referenzprojekte, Referenzformate recherchieren und teilweise besichtigen; <br>z.B. Montessori Kinderhaus in Spittal, Blue Cube in Klagenfurt, Kindermalschulen in Kärnten, Arkki in Finnland, Bauhausuniversität in Weimar<br>• Modellversuch (regelmäßiges Workshopformat in Spittal; vgl. AHK): Format und Programm entwickeln, Bewerbung, Finanzierung<br>• Modellversuch (regelmäßiges Workshopformat in Spittal; vgl. AHK): Umsetzung, Evaluierung, ev. Adaptierung, Dokumentation und Nachbearbeitung START: HERBST 2017</p><p> </p><p>WARUM ARCHITEKTURVERMITTLUNG UND WAS VERBIRGT SICH HINTER DEM BEGRIFF? <br>Wenn wir kurz darüber nachdenken, ob es Orte gibt, in denen wir nicht von irgendeiner Form mit der Architektur in Beziehung treten, müssen wir feststellen, dass es solche kaum gibt. Einen Großteil unserer Lebenszeit sind wir von gebauten, künstlichen Räumen umgeben. Künstlich nicht im Sinne von Kunst oder kunstvoll, sondern gleichbedeutend mit von Menschenhand geschaffen. Die Architektur steht in Beziehung zu unserem Lebensraum und Lebensalltag. <br>Im Gegensatz zu persönlichen Vorlieben hinsichtlich Kleidung oder Haarmode, können wir uns der Architektur nicht einfach entziehen. Als gebaute Umwelt ist sie allgegenwärtig und zwingend. Wie Berge, Seen und die Landschaft auch, wird die Architektur als bewegungslos, sogar leblos hingenommen. Räume, Außenräume und öffentlicher Raum mehr als Innenräume, wirken statisch und unbeweglich. Die Tatsache, dass wir sie durch unsere Denk- und Handlungsmuster beeinflussen, vernachlässigen wir oder sind uns dessen gar nicht erst bewusst. <br>Architektur wird meist in Analogie zu anderen Medien wie Sprache, Text, Bild, Skulptur oder Musik gesehen, obwohl wir sie, und die Räume, die sie durch ihr Tätigwerden schafft, im Vergleich zu diesen nicht alleine durch einzelne Sinne wahrnehmen: wir begeben uns in sie, begreifen und erfassen sie mit dem ganzen Körper. Selbst wenn wir, bildlich gesprochen, die Augen vor ihr verschließen, können wir uns ihr nicht entziehen. Ihre Sprache holt uns immer wieder ein und sie selbst sucht ständig die Kommunikation mit uns. </p><p>Es müsste uns daher allen ein Anliegen sein, die Qualität unseres Lebensumfeldes zu steigern und Architektur entstehen zu lassen, die unser Wohlbefinden, unsere Stimmung und unsere Psyche auf positive Weise beeinflusst und unsere Bedürfnisse erfüllt. Die bewusste Auseinandersetzung mit der Architektur oder auch mit ihren Bezugsdisziplinen (Stadt- oder Landschaftsplanung, Raumordnung, Raumgestaltung, Tragwerksplanung, Materialforschung ...) oder nur einigen ihrer Teilaspekte sind die Grundlage dafür.<br>Damit Kinder und Jugendliche als zukünftige Erwachsene auf ein architektonisches Grundwissen bauen und zurückgreifen können, das ihnen hilft ihren Lebensraum zu verstehen und mitzugestalten und an der Architektur zu partizipieren, müssen bewusste, aktive Berührungspunkte mit der Architektur stattfinden. Die Architekturvermittlung kann der notwendige Rahmen – bestehend aus Zeit, Ort, Raum, Material und Ko-Konstrukteur*innen – dafür sein. </p><p>Tatsache ist, dass sich in allen österreichischen Bildungs- und Lehrplänen architekturbezogene Themenbereiche und direkte Nennungen finden lassen. Sowohl in den Bildungsplänen der Kindergärten, die an ihrer Kompetenzorientierung festhalten, als auch in den Lehrplänen der Schulen, die in ihren Reformüberlegungen das ganzheitliche Lernen und das Aneignen von Schlüsselkompetenzen fokussieren, kann die Architekturvermittlung anknüpfen und so beispielgebend für das, sich bereits im Umbruch befindende Bildungssystem in Österreich sein. Die Architektur tritt hier mit der Bildung und Pädagogik in Beziehung, die Architekturvermittlung ist ihr Output. </p><p>ZIELGRUPPE<br>Sie fragen sich, wieso Architektur an Kinder und Jugendliche vermitteln, wo sie scheinbar noch lange keine entscheidende Rolle in unseren Planungsaufgaben spielen? - Genau das sollten sie aber tun, denn sie sind genauso wie Erwachsene Nutzer*innen unserer Planungsaufgaben und Räume, die wir durch unsere Architektur schaffen oder werden von ihnen beeinflusst. Kinder und Jugendliche besitzen eine ganz eigene, besondere Weise sich die Welt anzueignen, sind von ihrer Natur her noch neugierig und begeisterungsfähig. Sie haben einen offenen, naiven Blick, der viel mehr wahrzunehmen vermag, als wir ihnen zutrauen. Sie sind in der Lage Raumsituationen direkt zu empfinden, denn sie sind in ihrer Wahrnehmung, in ihrem Dialog mit ihrer Umwelt noch nicht eingeschränkt durch gelernte Wahrheiten. Kinder konsumieren den Raum durch ihr forschendes Spiel umfassender, als es Erwachsene tun, werden dadurch aber auch intensiver von ihm geprägt und beeinflusst. Die Motivation, mit dem Raum zu interagieren ist ein Ziel der Architekturvermittlung und schon von Geburt an angelegt. Die Architekturvermittlung sollte daher dort ansetzen, wo Kinder noch bewusst mit dem Raum interagieren. Hat sie diesen möglichen Ausgangspunkt nicht genutzt, entsteht ein stetig steigender Nachholbedarf.</p><p>PädagogInnen, solche die sich noch in der Ausbildung befinden und jene, die bereits als solche tätig sind, stellen neben den Kindern und Jugendlichen eine wichtige Zielgruppe der Architekturvermittlung dar. Durch ihr Interesse und intensive, sich ausgehend von ganzheitlicher Bildung wiederholende, Erfahrungen mit ihr, können sie als MultiplikatorInnen der Architektur im schulischen Kontext auftreten und durch ihre Fachexpertise gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die Vermittlungsarbeit leisten.</p><p>BESTEHENDE INITIATIVEN <br>Bestehende Initiativen in Kärnten, Österreich und darüber hinaus, die sich mit der Vermittlung der Architektur an Kinder und Jugendliche als ihr maßgebliches Gegenüber beschäftigen, gehen kollektiv von der Grundannahme aus, dass die Architektur den Alltag der Menschen in hohem Ausmaß betrifft, diese aber nicht bewusst wahrgenommen wird und daher einer „Vermittlung“ bedarf. Ihr Engagement zeigt sich in partizipativen Planungsprozessen, Ausstellungen, Exkursionen, Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, in Kooperationsprojekten mit Schulen und Bildungseinrichtungen, in universitären und außerschulischen Kontexten, in Form von „Architekturschulen“ als Dependance zu den Musik- und Theaterschulen, in Dialogveranstaltungen, in Publikationen, in Lehrfilmen oder in Symposien, um nur einige Aktivitäten zu nennen. <br></p>
    • Fachhochschule Kärnten - gemeinnützige Privatstiftung (Lead Partner)
    • Fachhochschule Kärnten - Gemeinnützige Privatstiftung (Fördergeber/Auftraggeber)
    LaufzeitMärz/2009 - Juli/2009
    Projektleitung
  • Angela Lambea
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Sonja Elisabeth Hohengasser
  • Studiengang
  • Architektur
  • Das Projekt "Neues im Alten" will während des Sommer-Semesters 2009 untersuchen, wie neue und alte Architektur zusammenleben und welche Qualitäten dabei entstehen können. Unsere These ist: Das Neue wird durch das Alte verstärkt und umgekehrt. Wir verstehen die Stadt als ein Palimpsest, das immer wieder überschrieben wird. Im Projekt geht es darum, eine kontemporäre Architektur im Dialog mit der alten Substanz zu entwerfen.Methodisch soll zunächst der Bestand gründlich analysiert werden: die städtebaulichen Strukturen der mittelalterlichen Stadt Gmünd, dann ihre kleinteiligen Raumelemente - und schließlich das Grundstück mit dem Altbau selbst. Chancen und Möglichkeiten sollen zuerst identifiziert - und in der Folge in einem eigenen Entwurf thematisiert werden.In dieser empfindlichen und feingegliederten Stadtstruktur ein Luxus-Hotel mit Pool, Wellness, Gärten, Sportanlegen etc.? Eine unmögliche Aufgabe?Was aber, wenn z.B. das Hotelprogramm in der gesamten Stadt verteilt werden würde? Dann könnte diese Aufgabe wirklich Sinn machen. Wir stellen uns also vor, das Hotel ist überall in der Stadt bzw. die Stadt ist das Hotel. Dabei wollen wir die Gmünder Bürger einbeziehen, Alt-Stadt und Hotel-Stadt sollen sich mischen und voneinander profitieren. Wir verstehen die Stadt und das Hotel als zwei übereinander liegende städtebauliche Teppiche. Dort, wo ein Knoten in der Teppich-Stadt frei ist, kann das Teppich-Hotel die entsprechende Leerstelle besetzen. Beide Strukturen bilden eine Einheit und bedienen sich gegenseitig - so wären zum Beispiel Freizeitangebote und -räumlichkeiten nicht nur den Hotelbesuchern vorbehalten - sondern würden auch von den Gmünder Bürgern mitbenutzt werden.
    LaufzeitJuli/2009 - Jänner/2010
    Projektleitung
  • Sonja Elisabeth Hohengasser
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Joachim Juhart
  • Studiengang
  • Architektur
  • Das vorliegende Projekt umfasst konzeptionelle und technologische Studien für neuartige Betonwaren im Außenbereich, die eine filigrane Bauart und eine ansprechend gestaltete Oberfläche aufweisen. Für die Fa. Mandler, den Auftraggeber, bedeutet das einerseits einen know-how Zuwachs in technischen Fragen. Diese betreffen neue leistungsfähige Materialien für Betonelemente, die Beton-Rezepturoptimierung, alternative Mikrobewehrung, konstruktive Details und die Verarbeitung von Feinkornbeton. Zweitens soll das Unternehmen durch neue Ideen für Formen und Oberflächen aus Beton zukünftig sein Angebotsspektrum erweitern können. Die Leistungen der Technikum Kärnten Forschungsgesellschaft umfassen eine technische Beratung mit begleitender Prüfung von Musterplatten sowie eine Ideenstudie mit Beteiligung von Studierenden der FH.Aus den Arbeiten ergeben sich Empfehlungen bzw. Schlussfolgerungen zur Materialauswahl von hochfestem, selbstverdichtendem Feonkornbeton und alternativer Bewehrung. Erkennstisse über das Tragverhalten von filigranen Platten und über die Dimensionierung filigraner Elemente sind gewonnen worden.Um der Fa. Mandler eine Weiterentwicklungsmöglichkeit bzw. eine Erweiterung ihrer Produktpalette als Kleinunternehmen aufzeigen zu können, wurde dem Projekt ein studentischer Wettbewerb angeschlossen. Die Aufgabe bestand darin, filigrane tragfähige Betonelemente für den Außenbereich mit innovativen zeitlosen Oberflächen zu gestalten. Durch Einlegen von strukturgebenden Materialien in die Schalung konnten Muster für eine Vielzahl unterschiedlicher Betonoberflächen hergestellt werden. Fünf unterschiedliche Entwürfe - von dünnwandigen Multifunktionsmöbeln bis hin zu monolithischen floralen Trennelementen - entstanden, denen die "passende" Oberfläche zugeordnet wurde. Das von einer Jury ausgewählte Projekt wird im Anschluss an diese Studie, die im Rahmen des Innovationsschecks durchgeführt wurde, von der Fa. Mandler als Prototyp umgesetzt.
    LaufzeitMärz/2008 - Juli/2008
    Projektleitung
  • Angela Lambea
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Sonja Elisabeth Hohengasser
  • Studiengang
  • Architektur
  • Ziel der Studienprojekte soll die Planung eines Museums für zeitgenössische Kunst sein, das dafür vorgesehenes Grundstück ist die Burganlage und die angrenzenden Bereiche.Eine klare und mit Material hinterfütterte Aufgabenstellung ist eine wesentliche Voraussetzung, um gute Entwürfe zu ermöglichen. Wir entwickeln zunächst ein Raumprogramm mit Flächen für temporäre und permanente Ausstellungen, ein multifunktionales Foyer, Cafeteria, Buchhandlung, Lagerflächen etc. Das Programm ist flexibel gehalten und entspricht den Volumen nach in etwa der Masse der Burganlage. Dadurch wird sichergestellt, dass der zu planende Museumsneubau an architektonischer Präsenz mithalten kann und schließt nicht aus, dass sogar die Burg selbst Teil des Museumskonzeptes werden kann. In jedem Fall fordert die unmittelbare Nähe eine intensive gestalterische Auseinandersetzung mit der vorhandenen Bausubstanz. Welche Sprache wird ein neues Gebäude wählen: setzt es auf Kontrast oder Harmonie - ein Dialog zwischen alt und neu wird sich nicht vermeiden lassen. Man wird herausfinden müssen, welche Beziehungen der Neubau sowohl mit der Burg - als auch mit der Altstadt- eingehen will. Weiterhin entwirft man hier inmitten außerordentlicher Weitblicke, hat ein Panorama von epischen Dimensionen - und obendrein eine schwierige Topographie zu bewältigen. Und allem voran die Frage: welches Bild ein Museumsgebäude in solch heterogenem Kontext erreichen will.
    LaufzeitMärz/2007 - Juli/2007
    Projektleitung
  • Angela Lambea
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Sonja Elisabeth Hohengasser
  • Studiengang
  • Architektur
  • Das Programm, hat es absichtlich offen gelassen, ob der Entwurf eine Sommerbühne oder ein geschlossenes Theaterhaus werden sollte. Vom Guckkasten bis zur Piscator-Bühne, ist das ganze typologische Spektrum vorhanden.Es sollte aber in jedem Fall eine neue Landmarke für Kärnten geschaffen werden, ein Kulturzentrum von internationaler Bedeutung. Die Grundhypothese sollte sein:was Cannes für den Film bedeutet, könnte Klagenfurt für das Theater werden.Das Grundstück befindet sich am Ufer des Wörthersees, direkt neben dem Strandbad Klagenfurt. Dort kommen etliche Raumkomponenten zusammen: der weite Blick, das Wasser und die Berge ?und direkt angrenzend an die Innenstadtbereiche. Das Projektgrundstück ist die eigentliche Schnittstelle zwischen der Stadt Klagenfurt und dem Wörthersee ? bezüglich Maßstab, Topographie und Historie. Seit Jahrzehnten flaniert der Klagenfurter Bürger an dieser Stelle zur Erholung den Wörthersee entlang. Ein Schwerpunkt des Seminars ist die Auseinandersetzung mit dem Ort. Graphische Analysen und abstrakte Interpretationen des Kontextes sind dabei ein wesentliches Werkzeug des Entwurfsprozesses. Ein Schwerpunkt des Seminars ist die Auseinandersetzung mit dem Ort. Graphische Analysen und abstrakte Interpretationen des Kontextes sind dabei ein wesentliches Werkzeug des Entwurfsprozesses.Bemerkenswert sind die unterschiedlichen Haltungen der Entwürfe gegenüber der Landschaft. Integrierte architektonische Topografien oder Kontrapunkte zur Natur, mal kleinteilig, mal großzügig.Wie schon angedeutet, suggeriert die sehr frei formulierte Aufgabenstellung vielfältigste Entwurfsansätze. Die Studierenden haben diese Freiheit genutzt, um ihre eigenen Schwerpunkte und architektonischen Sprachen zu erforschen und zu verfeinern. Waren in der Anfangsphase erste begründete Entscheidungen getroffen, so wurde von den Studierenden in der weiteren Bearbeitung konzeptionelle Stringenz gefordert.
    LaufzeitFebruar/2017 - Dezember/2017
    Projektleitung
  • Elisabeth Leitner
  • Jasmin Jennefer Juta
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Sonja Elisabeth Hohengasser
  • ForschungsschwerpunktArchitekturtheorie
    Studiengang
  • Architektur
  • Forschungsprogramminternes Projekt
    Förderinstitution/Auftraggeber
  • Fachhochschule Kärnten - Gemeinnützige Privatstiftung
  • <p>Die Architekturvermittlung ist der Brückenschlag zwischen Architektur und Öffentlichkeit. Sie bezeichnet aber weniger eine einmalige Tätigkeit mit vordefiniertem Ergebnis, als Prozesse intensiver Auseinandersetzung, Wahrnehmung, Beurteilung und Partizipation. </p><p>Meine Diplomarbeit experimentierfeld architektur - zwischen feldforschung und vermittlung versteht sich als Grundlagenforschung und persönliche Orientierung im Hinblick auf die Definition und Abgrenzung der Architekturvermittlung, bezüglich ihrer Motive, Potenziale und Anknüpfungspunkte, ihrer Bezugsdisziplinen, in Bezug auf die Rolle der VermittlerInnen, die Zielgruppe, die Vermittlungsmethode und den Kontext der Architekturvermittlung. EINIGE GEDANKEN DER DIPLOMARBEIT FINDEN SICH AM ENDE DIESER PROJEKTBESCHREIBUNG WIEDER. <br>Außerdem ist sie und ihre Ergebnisse der Ausgangspunkt für weitere Forschung, die, und deren Erkenntnisse aus Wissensaneignung und Feldforschung, in meiner Dissertation münden sollen. </p><p>FORSCHUNGSZIELE UND AUSBLICK<br>Wenn die Architekturvermittlung zum Ziel hat, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Architektur partizipieren, muss sie Raumerfahrungen und Raumaneignung ermöglichen. Dabei kann sie einerseits von der These ausgehen, dass beide Aktionen nicht aufgezwungen oder gelehrt werden können, sondern nur einem eigeninitiativen, forschenden, in manchen Fällen angeregten Prozess (zum Beispiel durch ein bestimmtes Material oder Thema) entspringen können. Andererseits kann sie sich auf die Funktionsweise des Gehirns stützen und davon ausgehen, dass viele, mit positiven Emotionen beladene, sich wiederholende und aufeinander aufbauende Bilder, die sich an die Raumaneignung und die Raumerfahrung erinnern, in langzeitigem Interesse an diesen Prozessen resultieren. </p><p>Dafür benötigt die Architekturvermittlung Erfahrungsräume, die zu deren Aneignung auffordern, ein individuelle, von der Zielgruppe selbstbestimmte Experimentierfelder eröffnen , Orte, die eine bewusste, individuelle, spielerische Auseinandersetzung mit dem Raum herausfordern: eine Spiel- und Lernwerkstatt, eine Architekturschule als Dependance zu den Musik- und Theaterschulen, ein Forschungslabor, eine Architekturwerkstatt, ein Leerstandsatelier, ein Kreativbüro, eine Architekturmanufaktur …. Unabhängig von seiner genauen Bezeichnung, einen beständigen Ort der Architekturvermittlung. </p><p>Erste Schritte in Richtung dieses Ortes sind das Kennenlernen und Besuchen verschiedener Referenzprojekte und Initiativen im In- und Ausland sowie die Stärkung und der Ausbau des Netzwerks (Kärnten, Alpen-Adria-Raum, Schulen und Bildungseinrichtungen, Landesschulrat, Architektur Haus Kärnten, Architektur_Spiel_Raum_Kärnten) nach dem Vorbild von bink – Initiative Baukulturvermittlung, einem Zusammenschluss von österreichischen Vermittlungsinitiativen, Vereinen und Einzelpersonen der Architekturvermittlung. Eine enge Kooperation mit dem Architektur Haus Kärnten und dem Architektur_Spiel_Raum_Kärnten (durch personelle Doppelbesetzungen) besteht bereits. <br>Das Erarbeiten eines Jahresprogramms für den Modellversuch eines regelmäßigen Workshopformats und dessen Umsetzung sollen als weiterer Schritt den Bedarf an solchen Angeboten verifizieren und ein „Stammpublikum“ an Kindern und Jugendlichen, die konstant an Workshops und Projekten teilnehmen. Bereits bestehende Einzelbestrebungen und Projekte sollen durch das erarbeitete Programm gebündelt und durch dieses eine gemeinsame Ausrichtung und effizientere Ausnutzung der Ressourcen angestrebt werden. </p><p>RÜCKBLICK MEILENSTEINE 2016<br>• Ausgangspunkt: Diplomarbeit „experimentierfeld architektur – zwischen feldforschung und vermittlung“<br>= Grundlagenforschung und Positionierung<br>• Workshops zur Berufs- und Bildungsorientierung, Kooperation mit der Berufs- und Bildungsorientierung Kärnten<br>• Ausstellung 10 Jahre Architektur_Spiel_Raum_Kärnten im Architektur Haus Kärnten in Klagenfurt<br>Eröffnung am 06.10.2016; Ausstellungsdauer 06.10.2016 bis 18.11.2016<br>• Würdigungspreis des BMWFW<br>• Workshop im Rahmen der Ausstellung 10 Jahre Architektur_Spiel_Raum_Kärnten<br>• bink Symposium in Venedig: Architekturvermittlung im öffentlichen Raum <br>• Vortrag im Rahmen der Ausstellung 10 Jahre Architektur_Spiel_Raum_Kärnten und des bink Netzwerktreffens<br>• bink Netzwerktreffen im Architektur Haus Kärnten in Klagenfurt<br>• Wahlfach Architekturvermittlung<br>• Exkursion in die Kunst- und Architekturschule „bilding“ in Innsbruck<br>• Sommerakademie in Gmünd: Erarbeitung Programm und Workshops</p><p>VORAUSSCHAU MEILENSTEINE 2017<br>• Sommerakademie Gmünd: Fixierung Programm, Bewerbung, Finanzierung, Vorbereitung<br>• Workshops zur Berufs- und Bildungsorientierung<br>• Sommerakademie Gmünd: Umsetzung (3 Workshops), Dokumentation <br>• LehrerInnenfortbildung „Architektur und Pädagogik“ in der Pädagogischen Hochschule Kärnten <br>• Publikation Diplomarbeit (NICHT IN DEN PROJEKTSTUNDEN INKLUDIERT)<br>• Netzwerktreffen und Sitzungen: bink und Architektur_Spiel_Raum_Kärnten<br>• Netzwerk stärken und ausbauen; Ziel = Vernetzung kärntenweit, Alpen-Adria-Raum; Schulen und Bildungseinrichtungen; Vorbild bink <br>• Referenzprojekte, Referenzformate recherchieren und teilweise besichtigen; <br>z.B. Montessori Kinderhaus in Spittal, Blue Cube in Klagenfurt, Kindermalschulen in Kärnten, Arkki in Finnland, Bauhausuniversität in Weimar<br>• Modellversuch (regelmäßiges Workshopformat in Spittal; vgl. AHK): Format und Programm entwickeln, Bewerbung, Finanzierung<br>• Modellversuch (regelmäßiges Workshopformat in Spittal; vgl. AHK): Umsetzung, Evaluierung, ev. Adaptierung, Dokumentation und Nachbearbeitung START: HERBST 2017</p><p> </p><p>WARUM ARCHITEKTURVERMITTLUNG UND WAS VERBIRGT SICH HINTER DEM BEGRIFF? <br>Wenn wir kurz darüber nachdenken, ob es Orte gibt, in denen wir nicht von irgendeiner Form mit der Architektur in Beziehung treten, müssen wir feststellen, dass es solche kaum gibt. Einen Großteil unserer Lebenszeit sind wir von gebauten, künstlichen Räumen umgeben. Künstlich nicht im Sinne von Kunst oder kunstvoll, sondern gleichbedeutend mit von Menschenhand geschaffen. Die Architektur steht in Beziehung zu unserem Lebensraum und Lebensalltag. <br>Im Gegensatz zu persönlichen Vorlieben hinsichtlich Kleidung oder Haarmode, können wir uns der Architektur nicht einfach entziehen. Als gebaute Umwelt ist sie allgegenwärtig und zwingend. Wie Berge, Seen und die Landschaft auch, wird die Architektur als bewegungslos, sogar leblos hingenommen. Räume, Außenräume und öffentlicher Raum mehr als Innenräume, wirken statisch und unbeweglich. Die Tatsache, dass wir sie durch unsere Denk- und Handlungsmuster beeinflussen, vernachlässigen wir oder sind uns dessen gar nicht erst bewusst. <br>Architektur wird meist in Analogie zu anderen Medien wie Sprache, Text, Bild, Skulptur oder Musik gesehen, obwohl wir sie, und die Räume, die sie durch ihr Tätigwerden schafft, im Vergleich zu diesen nicht alleine durch einzelne Sinne wahrnehmen: wir begeben uns in sie, begreifen und erfassen sie mit dem ganzen Körper. Selbst wenn wir, bildlich gesprochen, die Augen vor ihr verschließen, können wir uns ihr nicht entziehen. Ihre Sprache holt uns immer wieder ein und sie selbst sucht ständig die Kommunikation mit uns. </p><p>Es müsste uns daher allen ein Anliegen sein, die Qualität unseres Lebensumfeldes zu steigern und Architektur entstehen zu lassen, die unser Wohlbefinden, unsere Stimmung und unsere Psyche auf positive Weise beeinflusst und unsere Bedürfnisse erfüllt. Die bewusste Auseinandersetzung mit der Architektur oder auch mit ihren Bezugsdisziplinen (Stadt- oder Landschaftsplanung, Raumordnung, Raumgestaltung, Tragwerksplanung, Materialforschung ...) oder nur einigen ihrer Teilaspekte sind die Grundlage dafür.<br>Damit Kinder und Jugendliche als zukünftige Erwachsene auf ein architektonisches Grundwissen bauen und zurückgreifen können, das ihnen hilft ihren Lebensraum zu verstehen und mitzugestalten und an der Architektur zu partizipieren, müssen bewusste, aktive Berührungspunkte mit der Architektur stattfinden. Die Architekturvermittlung kann der notwendige Rahmen – bestehend aus Zeit, Ort, Raum, Material und Ko-Konstrukteur*innen – dafür sein. </p><p>Tatsache ist, dass sich in allen österreichischen Bildungs- und Lehrplänen architekturbezogene Themenbereiche und direkte Nennungen finden lassen. Sowohl in den Bildungsplänen der Kindergärten, die an ihrer Kompetenzorientierung festhalten, als auch in den Lehrplänen der Schulen, die in ihren Reformüberlegungen das ganzheitliche Lernen und das Aneignen von Schlüsselkompetenzen fokussieren, kann die Architekturvermittlung anknüpfen und so beispielgebend für das, sich bereits im Umbruch befindende Bildungssystem in Österreich sein. Die Architektur tritt hier mit der Bildung und Pädagogik in Beziehung, die Architekturvermittlung ist ihr Output. </p><p>ZIELGRUPPE<br>Sie fragen sich, wieso Architektur an Kinder und Jugendliche vermitteln, wo sie scheinbar noch lange keine entscheidende Rolle in unseren Planungsaufgaben spielen? - Genau das sollten sie aber tun, denn sie sind genauso wie Erwachsene Nutzer*innen unserer Planungsaufgaben und Räume, die wir durch unsere Architektur schaffen oder werden von ihnen beeinflusst. Kinder und Jugendliche besitzen eine ganz eigene, besondere Weise sich die Welt anzueignen, sind von ihrer Natur her noch neugierig und begeisterungsfähig. Sie haben einen offenen, naiven Blick, der viel mehr wahrzunehmen vermag, als wir ihnen zutrauen. Sie sind in der Lage Raumsituationen direkt zu empfinden, denn sie sind in ihrer Wahrnehmung, in ihrem Dialog mit ihrer Umwelt noch nicht eingeschränkt durch gelernte Wahrheiten. Kinder konsumieren den Raum durch ihr forschendes Spiel umfassender, als es Erwachsene tun, werden dadurch aber auch intensiver von ihm geprägt und beeinflusst. Die Motivation, mit dem Raum zu interagieren ist ein Ziel der Architekturvermittlung und schon von Geburt an angelegt. Die Architekturvermittlung sollte daher dort ansetzen, wo Kinder noch bewusst mit dem Raum interagieren. Hat sie diesen möglichen Ausgangspunkt nicht genutzt, entsteht ein stetig steigender Nachholbedarf.</p><p>PädagogInnen, solche die sich noch in der Ausbildung befinden und jene, die bereits als solche tätig sind, stellen neben den Kindern und Jugendlichen eine wichtige Zielgruppe der Architekturvermittlung dar. Durch ihr Interesse und intensive, sich ausgehend von ganzheitlicher Bildung wiederholende, Erfahrungen mit ihr, können sie als MultiplikatorInnen der Architektur im schulischen Kontext auftreten und durch ihre Fachexpertise gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die Vermittlungsarbeit leisten.</p><p>BESTEHENDE INITIATIVEN <br>Bestehende Initiativen in Kärnten, Österreich und darüber hinaus, die sich mit der Vermittlung der Architektur an Kinder und Jugendliche als ihr maßgebliches Gegenüber beschäftigen, gehen kollektiv von der Grundannahme aus, dass die Architektur den Alltag der Menschen in hohem Ausmaß betrifft, diese aber nicht bewusst wahrgenommen wird und daher einer „Vermittlung“ bedarf. Ihr Engagement zeigt sich in partizipativen Planungsprozessen, Ausstellungen, Exkursionen, Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, in Kooperationsprojekten mit Schulen und Bildungseinrichtungen, in universitären und außerschulischen Kontexten, in Form von „Architekturschulen“ als Dependance zu den Musik- und Theaterschulen, in Dialogveranstaltungen, in Publikationen, in Lehrfilmen oder in Symposien, um nur einige Aktivitäten zu nennen. <br></p>
    • Fachhochschule Kärnten - gemeinnützige Privatstiftung (Lead Partner)
    • Fachhochschule Kärnten - Gemeinnützige Privatstiftung (Fördergeber/Auftraggeber)
    LaufzeitJuli/2009 - Jänner/2010
    Projektleitung
  • Sonja Elisabeth Hohengasser
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Joachim Juhart
  • Studiengang
  • Architektur
  • Das vorliegende Projekt umfasst konzeptionelle und technologische Studien für neuartige Betonwaren im Außenbereich, die eine filigrane Bauart und eine ansprechend gestaltete Oberfläche aufweisen. Für die Fa. Mandler, den Auftraggeber, bedeutet das einerseits einen know-how Zuwachs in technischen Fragen. Diese betreffen neue leistungsfähige Materialien für Betonelemente, die Beton-Rezepturoptimierung, alternative Mikrobewehrung, konstruktive Details und die Verarbeitung von Feinkornbeton. Zweitens soll das Unternehmen durch neue Ideen für Formen und Oberflächen aus Beton zukünftig sein Angebotsspektrum erweitern können. Die Leistungen der Technikum Kärnten Forschungsgesellschaft umfassen eine technische Beratung mit begleitender Prüfung von Musterplatten sowie eine Ideenstudie mit Beteiligung von Studierenden der FH.Aus den Arbeiten ergeben sich Empfehlungen bzw. Schlussfolgerungen zur Materialauswahl von hochfestem, selbstverdichtendem Feonkornbeton und alternativer Bewehrung. Erkennstisse über das Tragverhalten von filigranen Platten und über die Dimensionierung filigraner Elemente sind gewonnen worden.Um der Fa. Mandler eine Weiterentwicklungsmöglichkeit bzw. eine Erweiterung ihrer Produktpalette als Kleinunternehmen aufzeigen zu können, wurde dem Projekt ein studentischer Wettbewerb angeschlossen. Die Aufgabe bestand darin, filigrane tragfähige Betonelemente für den Außenbereich mit innovativen zeitlosen Oberflächen zu gestalten. Durch Einlegen von strukturgebenden Materialien in die Schalung konnten Muster für eine Vielzahl unterschiedlicher Betonoberflächen hergestellt werden. Fünf unterschiedliche Entwürfe - von dünnwandigen Multifunktionsmöbeln bis hin zu monolithischen floralen Trennelementen - entstanden, denen die "passende" Oberfläche zugeordnet wurde. Das von einer Jury ausgewählte Projekt wird im Anschluss an diese Studie, die im Rahmen des Innovationsschecks durchgeführt wurde, von der Fa. Mandler als Prototyp umgesetzt.
    LaufzeitJuli/2009 - Jänner/2010
    Projektleitung
  • Sonja Elisabeth Hohengasser
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Joachim Juhart
  • Studiengang
  • Architektur
  • Das vorliegende Projekt umfasst konzeptionelle und technologische Studien für neuartige Betonwaren im Außenbereich, die eine filigrane Bauart und eine ansprechend gestaltete Oberfläche aufweisen. Für die Fa. Mandler, den Auftraggeber, bedeutet das einerseits einen know-how Zuwachs in technischen Fragen. Diese betreffen neue leistungsfähige Materialien für Betonelemente, die Beton-Rezepturoptimierung, alternative Mikrobewehrung, konstruktive Details und die Verarbeitung von Feinkornbeton. Zweitens soll das Unternehmen durch neue Ideen für Formen und Oberflächen aus Beton zukünftig sein Angebotsspektrum erweitern können. Die Leistungen der Technikum Kärnten Forschungsgesellschaft umfassen eine technische Beratung mit begleitender Prüfung von Musterplatten sowie eine Ideenstudie mit Beteiligung von Studierenden der FH.Aus den Arbeiten ergeben sich Empfehlungen bzw. Schlussfolgerungen zur Materialauswahl von hochfestem, selbstverdichtendem Feonkornbeton und alternativer Bewehrung. Erkennstisse über das Tragverhalten von filigranen Platten und über die Dimensionierung filigraner Elemente sind gewonnen worden.Um der Fa. Mandler eine Weiterentwicklungsmöglichkeit bzw. eine Erweiterung ihrer Produktpalette als Kleinunternehmen aufzeigen zu können, wurde dem Projekt ein studentischer Wettbewerb angeschlossen. Die Aufgabe bestand darin, filigrane tragfähige Betonelemente für den Außenbereich mit innovativen zeitlosen Oberflächen zu gestalten. Durch Einlegen von strukturgebenden Materialien in die Schalung konnten Muster für eine Vielzahl unterschiedlicher Betonoberflächen hergestellt werden. Fünf unterschiedliche Entwürfe - von dünnwandigen Multifunktionsmöbeln bis hin zu monolithischen floralen Trennelementen - entstanden, denen die "passende" Oberfläche zugeordnet wurde. Das von einer Jury ausgewählte Projekt wird im Anschluss an diese Studie, die im Rahmen des Innovationsschecks durchgeführt wurde, von der Fa. Mandler als Prototyp umgesetzt.
    LaufzeitMärz/2009 - Juli/2009
    Projektleitung
  • Angela Lambea
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Sonja Elisabeth Hohengasser
  • Studiengang
  • Architektur
  • Das Projekt "Neues im Alten" will während des Sommer-Semesters 2009 untersuchen, wie neue und alte Architektur zusammenleben und welche Qualitäten dabei entstehen können. Unsere These ist: Das Neue wird durch das Alte verstärkt und umgekehrt. Wir verstehen die Stadt als ein Palimpsest, das immer wieder überschrieben wird. Im Projekt geht es darum, eine kontemporäre Architektur im Dialog mit der alten Substanz zu entwerfen.Methodisch soll zunächst der Bestand gründlich analysiert werden: die städtebaulichen Strukturen der mittelalterlichen Stadt Gmünd, dann ihre kleinteiligen Raumelemente - und schließlich das Grundstück mit dem Altbau selbst. Chancen und Möglichkeiten sollen zuerst identifiziert - und in der Folge in einem eigenen Entwurf thematisiert werden.In dieser empfindlichen und feingegliederten Stadtstruktur ein Luxus-Hotel mit Pool, Wellness, Gärten, Sportanlegen etc.? Eine unmögliche Aufgabe?Was aber, wenn z.B. das Hotelprogramm in der gesamten Stadt verteilt werden würde? Dann könnte diese Aufgabe wirklich Sinn machen. Wir stellen uns also vor, das Hotel ist überall in der Stadt bzw. die Stadt ist das Hotel. Dabei wollen wir die Gmünder Bürger einbeziehen, Alt-Stadt und Hotel-Stadt sollen sich mischen und voneinander profitieren. Wir verstehen die Stadt und das Hotel als zwei übereinander liegende städtebauliche Teppiche. Dort, wo ein Knoten in der Teppich-Stadt frei ist, kann das Teppich-Hotel die entsprechende Leerstelle besetzen. Beide Strukturen bilden eine Einheit und bedienen sich gegenseitig - so wären zum Beispiel Freizeitangebote und -räumlichkeiten nicht nur den Hotelbesuchern vorbehalten - sondern würden auch von den Gmünder Bürgern mitbenutzt werden.
    LaufzeitMärz/2008 - Juli/2008
    Projektleitung
  • Angela Lambea
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Sonja Elisabeth Hohengasser
  • Studiengang
  • Architektur
  • Ziel der Studienprojekte soll die Planung eines Museums für zeitgenössische Kunst sein, das dafür vorgesehenes Grundstück ist die Burganlage und die angrenzenden Bereiche.Eine klare und mit Material hinterfütterte Aufgabenstellung ist eine wesentliche Voraussetzung, um gute Entwürfe zu ermöglichen. Wir entwickeln zunächst ein Raumprogramm mit Flächen für temporäre und permanente Ausstellungen, ein multifunktionales Foyer, Cafeteria, Buchhandlung, Lagerflächen etc. Das Programm ist flexibel gehalten und entspricht den Volumen nach in etwa der Masse der Burganlage. Dadurch wird sichergestellt, dass der zu planende Museumsneubau an architektonischer Präsenz mithalten kann und schließt nicht aus, dass sogar die Burg selbst Teil des Museumskonzeptes werden kann. In jedem Fall fordert die unmittelbare Nähe eine intensive gestalterische Auseinandersetzung mit der vorhandenen Bausubstanz. Welche Sprache wird ein neues Gebäude wählen: setzt es auf Kontrast oder Harmonie - ein Dialog zwischen alt und neu wird sich nicht vermeiden lassen. Man wird herausfinden müssen, welche Beziehungen der Neubau sowohl mit der Burg - als auch mit der Altstadt- eingehen will. Weiterhin entwirft man hier inmitten außerordentlicher Weitblicke, hat ein Panorama von epischen Dimensionen - und obendrein eine schwierige Topographie zu bewältigen. Und allem voran die Frage: welches Bild ein Museumsgebäude in solch heterogenem Kontext erreichen will.
    LaufzeitMärz/2007 - Juli/2007
    Projektleitung
  • Angela Lambea
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Sonja Elisabeth Hohengasser
  • Studiengang
  • Architektur
  • Das Programm, hat es absichtlich offen gelassen, ob der Entwurf eine Sommerbühne oder ein geschlossenes Theaterhaus werden sollte. Vom Guckkasten bis zur Piscator-Bühne, ist das ganze typologische Spektrum vorhanden.Es sollte aber in jedem Fall eine neue Landmarke für Kärnten geschaffen werden, ein Kulturzentrum von internationaler Bedeutung. Die Grundhypothese sollte sein:was Cannes für den Film bedeutet, könnte Klagenfurt für das Theater werden.Das Grundstück befindet sich am Ufer des Wörthersees, direkt neben dem Strandbad Klagenfurt. Dort kommen etliche Raumkomponenten zusammen: der weite Blick, das Wasser und die Berge ?und direkt angrenzend an die Innenstadtbereiche. Das Projektgrundstück ist die eigentliche Schnittstelle zwischen der Stadt Klagenfurt und dem Wörthersee ? bezüglich Maßstab, Topographie und Historie. Seit Jahrzehnten flaniert der Klagenfurter Bürger an dieser Stelle zur Erholung den Wörthersee entlang. Ein Schwerpunkt des Seminars ist die Auseinandersetzung mit dem Ort. Graphische Analysen und abstrakte Interpretationen des Kontextes sind dabei ein wesentliches Werkzeug des Entwurfsprozesses. Ein Schwerpunkt des Seminars ist die Auseinandersetzung mit dem Ort. Graphische Analysen und abstrakte Interpretationen des Kontextes sind dabei ein wesentliches Werkzeug des Entwurfsprozesses.Bemerkenswert sind die unterschiedlichen Haltungen der Entwürfe gegenüber der Landschaft. Integrierte architektonische Topografien oder Kontrapunkte zur Natur, mal kleinteilig, mal großzügig.Wie schon angedeutet, suggeriert die sehr frei formulierte Aufgabenstellung vielfältigste Entwurfsansätze. Die Studierenden haben diese Freiheit genutzt, um ihre eigenen Schwerpunkte und architektonischen Sprachen zu erforschen und zu verfeinern. Waren in der Anfangsphase erste begründete Entscheidungen getroffen, so wurde von den Studierenden in der weiteren Bearbeitung konzeptionelle Stringenz gefordert.
    sonstige Publikationen
    TitelAutorJahr
    Ausdruck 06 - Baustoff UHPC - ultra high performance concrete Publikationsreihe der Studiengänge für Architektur und Bauingenieurwesen, Ausgabe 06, Baustoff UHPCNigst, P., Stiller, A., Hohengasser, S., Juhart, J.2009

    sonstige Publikationen
    TitelAutorJahr
    Ausdruck 06 - Baustoff UHPC - ultra high performance concrete Publikationsreihe der Studiengänge für Architektur und Bauingenieurwesen, Ausgabe 06, Baustoff UHPCNigst, P., Stiller, A., Hohengasser, S., Juhart, J.2009


    Verwenden Sie für externe Referenzen auf das Profil von Sonja Elisabeth Hohengasser folgenden Link: www.fh-kaernten.at/mitarbeiter-details?person=s.hohengasser