Wissenschaftstheorie der DDS (SE)

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Course numberB3.07290.01.410
Course codeWisstheo
Curriculum2018
Semester of degree program Semester 1
Mode of delivery Presencecourse
SPPW1,0
ECTS credits2,0
Language of instruction German

Die Studierenden
* können den wissenschaftlichen vom alltäglichen Zugang zur Welt unterscheiden.
* können Grundbegriffe und Positionen der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie skizzieren.
* sind mit dem wissenschaftstheoretischen Hintergrund der DDS vertraut und können deren Grundgedanken darlegen.

Bisherige Lehrveranstaltungen laut Studienplan

In der Lehrveranstaltung wird ein Abriss über die Entstehungsgeschichte des wissenschaftlichen Zugangs zur Welt geliefert und in die Grundbegriffe und Positionen der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie eingeführt (traditionelle versus kritische Theorie, naturwissenschaftliches versus geisteswissenschaftliches Paradigma). Was unterscheidet einen wissenschaftlichen von einem alltäglichen Zugang zur Welt?

Die Disability Studies und die Diversity Studies als relativ junge Wissenschaften, ihre Grundgedanken und ihr wissenschaftstheoretischer Hintergrund stehen im Mittelpunkt, bis hin zur feministischen Wissenschaftstheorie. Durch das sozial-konstruktivistische Modell von Behinderung wird erkennbar, dass Behinderung nicht nur als ein individuelles Problem zu definieren, sondern zugleich als gesellschaftliche Konstruktion zu begreifen ist, die einem historischen Wandel unterliegt.

Bergemann, N. (2006): Wege der Wissenschaft. Einführung in die Wissenschaftstheorie. Wiesbaden.

Carrier, M. (2011): Wissenschaftstheorie zur Einführung. Hamburg.

Dederich, M. (2007): Körper, Kultur und Behinderung. Eine Einführung in die Disability Studies. Bielefeld.

Meidl, Chr. N. (2009): Wissenschaftstheorie für Sozialforscher*innen. Wien.

Schülein, J. A.; Reitze, S. (2016): Wissenschaftstheorie für Einsteiger. Wien.

Waldschmidt, A. (2017): Handbuch Disability Studies. Wiesbaden.

Wiltsche, Harald A. (2013): Einführung in die Wissenschaftstheorie. Wien.

LV-immanenter Prüfungscharakter