The Occupational Therapy Process in Geriatrics including Therapy Concepts (ILV)

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Course numberB3.06680.50.050
Course codeEPG
Curriculum2016
Semester of degree program Semester 5
Mode of delivery Presencecourse
SPPW2,0
ECTS credits2,0
Language of instruction German

Die Studierenden haben einen Überblick über das Aufgabengebiet und die Anforderungen an eine Ergotherapeutin/eines Ergotherapeuten im Bereich Geriatrie/Gerontopsychiatrie; können die Rahmenbedingungen der ergotherapeutischen Arbeit in diesem Bereich beschreiben und die Wechselwirkungen zwischen Rahmenbedingungen und therapeutischen Möglichkeiten erläutern; können die speziellen Grundlagen der Ergotherapie in diesem Bereich darstellen und ergotherapeutisches Handeln auf der Basis dieses Wissens begründen; wissen, dass im Falle einer geriatrischen Problemstellung alle Bezugsrahmen in Betracht gezogen werden müssen, wissen um die Bedeutung der Biographie für die ergotherapeutische Intervention Bescheid; kennen den Zusammenhang zwischen Problemen/Ressourcen in der Handlungsperformanz des Menschen und Krankheits- und Störungsbildern; wissen um die Bedeutung und kennen mögliche Formen/Strategien der Zusammenarbeit mit Angehörigen und anderen Bezugspersonen; können den ergotherapeutischen Prozess entsprechend der vorliegenden Problemstellungen sowie unter Berücksichtigung der speziellen Lebenssituation alternder Menschen modifizieren, insbesondere die bereits erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für Lösungsstrategien von Problemstellungen fachspezifisch einsetzen, ergotherapeutische Maßnahmen zur Untersuchung und Behandlung auswählen und ihre Wahl begründen sowie die Maßnahmen an ausgewählte Problemstellungen anpassen und sie praktisch umsetzen.

EP, PMET, AP, KMH, GFÖ, ORTH, CHIR, NEU, KLKO, IMED, SOZET,

Überblick über Indikationen, Arbeitsfelder, Zielsetzung, Rolle bzw.
den spezifischen Beitrag der Ergotherapeutin/des Ergotherapeuten
im Team; spezifische fachbereichsrelevante Rahmenbedingungen;
Bedeutung der Biographie für die ergotherapeutische Intervention;
Zusammenhang zwischen Problemen/Ressourcen in der
Handlungsperformanz und folgenden ausgewählten Krankheits- und
Störungsbildern, sowie Durchführung des ergotherapeutischen
Prozesses unter besonderer Berücksichtigung der Kriterien für die
Auswahl und Anwendung ergotherapeutischer Maßnahmen bei:
Multimorbidität, chron. progrediente Erkrankungen,
Sturzproblematik, gerontopsychiatrische Störungsbilder, Demenz,
akute Verwirrtheit, Sinnesbehinderungen, Morbus Parkinson,
Hemiplegie und Insult, Osteoporose, orthopäd. Probleme im Alter,
Inkontinenz; psychologische Aspekte sowie eigene Erfahrungen und
Einstellungen zu/m Alter, Verluste, Trauer, Tod und Sterben;
Ergotherapie bei Menschen in der letzten Lebensphase;
Angehörigenberatung, bzw. -anleitung;

Geriatrische Rehabilitation im therapeutischen Team
(M.Runge, G.Rehfeld; Thieme),
Ergotherapie im ArbeitsfeldGeriatrie (C.Habermann, C.Wittmershaus; Thieme),
Ergotherapiebei Demenzerkrankungen (G.Schaade; Springer), Gerontologie,Geriatrie und Gerontopsychiatrie (B.Nigg, S.Steidel; Facultas Universitätsverlag),
Ergotherapie in der Geriatrie (W.Matthes, Verlag modernes Leben, Selbständigkeit im Alter erhalten (C.Berting-Hüneke, D.Krause, D.Lüttje; Springer),
Stürze und Sturzprävention (R.Tideiksaar; Huber),