Ergotherapeutischer Prozess in der Orthopädie und Chirurgie inkl. Therapiekonzepte Gruppe 2 (ILV)

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LehrveranstaltungsleiterIn:

 Bettina Regenfelder

Dr.

 Martin Schusser , MSc. M.Ed.

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LV-NummerB3.06680.30.080
LV-KürzelEP-OrtCh
Studienplan2016
Studiengangssemester 3. Semester
LehrveranstaltungsmodusPräsenzveranstaltung
Semesterwochenstunden / SWS5,0
ECTS Credits5,0
Unterrichtssprache Deutsch

Die Studierenden haben einen Überblick über das Aufgabengebiet und die Anforderungen an eine Ergotherapeutin/einen Ergotherapeuten im Bereich Orthopädie/Chirurgie; können die Rahmenbedingungen der
ergotherapeutischen Arbeit in diesem Bereich beschreiben und die
Wechselwirkungen zwischen Rahmenbedingungen und
therapeutischen Möglichkeiten erläutern; können die speziellen
Grundlagen der Ergotherapie in diesem Bereich darstellen und
ergotherapeutisches Handeln auf der Basis dieses Wissens
begründen; kennen den Zusammenhang zwischen
Problemen/Ressourcen in der Handlungsperformanz des Menschen
und Krankheits- und Störungsbildern; können den ergotherapeutischen
Prozess entsprechend der vorliegenden Problemstellungen
modifizieren, insbesondere die bereits erworbenen Kenntnisse,
Fähigkeiten und Fertigkeiten für Lösungsstrategien von
Problemstellungen fachspezifisch einsetzen, ergotherapeutische
Maßnahmen zur Untersuchung und Behandlung auswählen und ihre
Wahl begründen sowie die Maßnahmen an ausgewählte
Problemstellungen anpassen und sie praktisch umsetzen; kennen
forschungsrelevante Aspekte der ergotherapeutischen Intervention
in diesen Bereichen,

APG, PSY, MEDT, BWA, KMHA, EP, PMET, SPAOE, SPANS

Spezifischen Beitrag der Ergotherapeutin/des Ergotherapeuten
im Team; spezifische fachbereichsrelevante Rahmenbedingungen;
Schwerpunkt biomechanischer Bezugsrahmen unter Berücksichtigung der anderen Komponenten sowie der soziokulturellen Aspekte; Zusammenhang zwischen Problem/Ressourcen in der Handlungsperformanz und ausgewählten Krankheits- und Störungsbildern aus Chirurgie und Orthopädie, sowie Durchführung des ergotherapeutischen Prozesses unter besonderer Berücksichtigung der Kriterien für die Auswahl und Anwendung ergotherapeutischer Maßnahmen bei: Erkrankungen und Verletzungen von Hand und Arm (sympathische Reflexdystrophie, Amputationen/Replantationen, Finger-, Hand- und Unterarmfrakturen, Fingergelenkverletzungen, Beuge- und
Strecksehnenverletzungen, Verletzungen peripherer Nerven, Carpaltunnensyndrom, Dupuytren'sche Kontraktur, Verbrennungen,
Tendovaginitis; Erkrankungen und Verletzungen von Ellenbogen,
Schulter, Fuß, Knie, Hüfte, Wirbelsäule (Arthrosen, Gelenkersatz,
Weichteilerkrankungen, Amputationen/Replantationen,...), Polytraumen,..... (standardisierte) Untersuchungsverfahren (z.B. Nine-Hole-Pegtest, Monofilamente, Dynamometer,.....) Theoretischer Hintergrund (Ursprung und Entwicklung, leitende Idee und Prinzipien, etc.), spezifische Maßnahmen, Methoden und Mittel, Indikationen sowie Evaluationsmöglichkeiten ausgewählter Therapiekonzepte:

Bücher: Klinikleitfaden Orthopädie (S.Breusch, H.Mau, D.Sabo;
Urban und Fischer), Taschenlehrbuch Orthopädie und
Unfallchirurgie (N.Wülker; Thieme); Ergotherapie in der
Orthopädie (A.Haselblatt; Stam-Verlag), Ergotherapie in der
Handrehabilitation 1 und 2 (B.Waldner-Nielsson; Springer),
kurzgefasste Handchirurgie (J.Rudigier; Thieme),
Rheumatologie in Kürze (B.M.Villiger, M.Seitz; Thieme);
Schulterrehabilitation in der Orthopädie und Traumatologie
(C.Hauser-Bischof; Thieme), die große orthopädische
Rückenschule (D.Wottke; Springer), Kinderorthopädie in der
Praxis (F.Hefti; Springer), künstlicher Gelenkersatz (J.Jerosch,
J.Heisl, B.Hehl, M.M.Overbeck; Pflaum)
Diverse Fachzeitschriften

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