Ergotherapeutischer Prozess in der Kinder- und Jugendheilkunde Gruppe 1 (ILV)

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LehrveranstaltungsleiterIn:

FH-Prof.in

 Angelika Mitterbacher , MSc. MEd

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Mag.

 Maximilian Theiss
LV-NummerB3.06680.20.050
LV-KürzelEPKiJu
Studienplan2016
Studiengangssemester 2. Semester
LehrveranstaltungsmodusPräsenzveranstaltung
Semesterwochenstunden / SWS5,0
ECTS Credits5,0
Unterrichtssprache Deutsch

Die Studierenden haben einen Überblick über das Aufgabengebiet und die Anforderungen an eine Ergotherapeutin/eines Ergotherapeuten im
Bereich Kinder- und Jugendheilkunde; können die Rahmenbedingungen der ergotherapeutischen Arbeit in diesem Bereich beschreiben und die Wechselwirkungen zwischen Rahmenbedingungen und therapeutischen Möglichkeiten erläutern; können die speziellen Grundlagen der Ergotherapie in diesem Bereich darstellen und ergotherapeutisches Handeln auf der Basis dieses Wissens begründen; die Studierenden wissen, dass im Falle pädiatrischer Problemstellungen alle Bezugsrahmen in Betracht gezogen werden müssen; kennen die besondere Bedeutung von Spiel in der pädiatrischen Ergotherapie; wissen um die Bedeutung und kennen mögliche Formen/Strategien der Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Bezugspersonen des Kindes; kennen den Zusammenhang zwischen Problemen/Ressourcen in der Handlungsperformanz des Menschen und Krankheitsbildern, sowie Entwicklungsstörungen; können den ergotherapeutischen Prozess entsprechend der vorliegenden Problemstellungen modifizieren, insbesondere die bereits erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für Lösungsstrategien von Problemstellungen fachspezifisch einsetzen, ergotherapeutische Maßnahmen zur Untersuchung und Behandlung auswählen und ihre Wahl
begründen sowie die Maßnahmen an ausgewählte Problemstellungen
anpassen und sie praktisch umsetzen; die Studierenden kennen forschungsrelevante Aspekte der ergotherapeutischen Intervention auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendheilkunde, sowie der beruflichen Integration von Jugendlichen; die Studierenden kennen aktuelle, ergotherapeutisch relevante Therapiekonzepte und wissen, bei welchen Problemstellungen diese zur Anwendung kommen können; haben praktische Fertigkeiten in der Anwendung der Therapiekonzepte erworben; kennen forschungsrelevante Aspekte auf dem Gebiet der Therapiekonzepte und können wissenschaftliche Erkenntnisse und Phänomene zur beruflichen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung nutzbar machen.

APG, MEDT, PSY, EP, PMET,BWA, AA, KMHA,HGA1-4

fachsbereichsrelevante Rahmenbedingungen; Elternarbeit bzw.
interdisziplinäre Zusammenarbeit; Auswahl und Anwendung
ergotherapeutischer Maßnahmen bei Frühgeborenen, bei
Fehlbildungen des Nervensystems, des Muskel- und Skelettsystems,
bei genetischer Aberration, ICP, Schädel-Hirn-Trauma, bei
neuromuskulären Erkrankungen, Entwicklungsstörung der Motorik,
Dyspraxie, Perzeptionsstörungen, Aufmerksamkeits- und
Hyperaktivitätsstörungen, Entwicklungsstörungen schulischer
Fertigkeiten, Lernbehinderung, Intelligenzminderung, bei
Mehrfachbehinderungen, bei Sinnesbehinderungen und bei Kinderund
Jugendpsychiatrischen bzw. psychosomatischen
Problemstellungen (Autismus), internistischen Erkrankungen;
(Standardisierte) Befundungsverfahren
Theoretischer Hintergrund (Ursprung und Entwicklung,
leitende Idee und Prinzipien, etc.), spezifische Maßnahmen,
Methoden und Mittel, Indikationen sowie
Evaluationsmöglichkeiten ausgewählter Therapiekonzepte

Entwicklungsdiagnostik bei Kindern (W.K.Frankenburg,
S.M.Thornton, M.E.Cohrs, Thieme)
Pädiatrie (F.C.Sitzmann; Thieme)
ergotherapeutische Arbeitsbereiche in der Pädiatrie (H.Becker;U.Steding-Albrecht; Thieme)
Ergotherapie bei Kindern
mit Wahrnehmungsstörungen (A.Nacke; Thieme);
Sensorische Integration (S.Smith-Roley; E.L.Blanchet; R.C.Schaaf; Springer);
Kinderbehandlungen nach dem Bobathkonzept (A.Seller;
Pflaum);
motorische Entwicklung bei Cerebralparesen (B.Bobath, K.Bobath; Thieme),
Wahrnehmungsstörung und Wahrnehmungsförderung (A. D. Fröhlich, Universitätsverlag Winter)

Modulprüfung