Diagnostisches Fallverstehen Gruppe 2 (UE)

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LehrveranstaltungsleiterIn:

Dipl.-Päd.

 Elisabeth Prattes , MSc
LV-NummerB3.0520v.30.010
LV-KürzelDFall
Studienplan2014
Studiengangssemester 3. Semester
LehrveranstaltungsmodusPräsenzveranstaltung
Semesterwochenstunden / SWS2,0
ECTS Credits2,0
Unterrichtssprache Deutsch

Die Studierenden sind in der Lage, zu einem diagnostischen, rekonstruktiven Fallverstehen. Dieses Verständnis der Lebens-, und Strukturzusammenhänge befähigt sie zu einem Partizipation ermöglichenden individuums- und situationsadäquaten sozialarbeiterischen Handeln.

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In der Lehrveranstaltung werden unterschiedliche diagnostische Ansätze vorgestellt, die sozialarbeiterische Fälle systematisch bewerten können. Diese ermöglichen psychosoziale Belastungen, aber auch Potenziale und Ressourcen der Lebenspraxis zu beleuchten. Rekonstruktive Verfahren verfolgen das Ziel, die sinnunterlegten Strukturmuster der Persönlichkeitsbildung herauszuarbeiten, während standardisierte den Anspruch haben, zuverlässige Informationen angemessen zu erfassen. Die unterschiedlichen Zugänge werden im Sinne einer integrativen Diagnostik gesehen und ihre Instrumentarien kritisch reflektiert.

Gahleitner, Silke Birgitta (Hrsg.) (2013). Biopsychosoziale Diagnostik in der Kinder- und Jugendhilfe. Interprofessionelle und interdisziplinäre Perspektiven. Stuttgart: Kohlhammer.Schrapper, Christian (Hrsg.) (2004). Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen in der Jugendhilfe. Anforderungen, Konzepte, Perspektiven. Weinheim: Juventa.

LV-immanenter Prüfungscharakter und LV-abschließende Prüfung