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Berufsorientierung und Arbeitsmarktintegration

Ausgangslage

Arbeit ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Dies gilt unbestritten, denn die „Wege ins Paradies“ – gepflastert mit einem bedingungslos garantierten Mindesteinkommen für jedermann ohne Verpflichtung zur Erwerbsarbeit – sind Utopie. Österreich ist wie alle anderen Länder Europas eine Arbeitsgesellschaft und wird dies aufgrund unseres arbeitszentrierten Wohlfahrtsregimes noch lange bleiben.

Im Unterschied zu den wirtschaftsschwachen Ländern verzeichnet Österreichs Arbeitsmarkt eine vergleichsweise niedrige Arbeitslosigkeit. Gleichwohl wird die aktuelle Lage seitens der Politik wie auch in der Bevölkerung als dramatisch wahrgenommen.

Dabei zeigt sich der Arbeitsmarkt als komplex und voller Dynamik. Für manche ist das Tempo zu rasant, andere sehen sich in einem Irrgarten voller Möglichkeiten und sind unsicher, was für sie passt. Sie sind deshalb auf professionelle Unterstützung durch Qualifizierung und Beratung angewiesen, um ihren Weg in Ausbildung, Beruf und Beschäftigung zu finden und zu halten. Riskante Berufsbiografien zu bewältigen haben

  • Mitarbeiter/innen – durchaus auch langjährig Berufstätige, die beim Tempo und den Anforderungen nur schwer Schritt halten können. Ihnen droht Jobverlust;
  • junge Menschen mit geringen Qualifikationen, die für sich wenig oder keine Einstiegschancen in Ausbildung und Beruf sehen;
  • Menschen, die aus anderen Ländern mit ihrem Kultur- und Sprachhintergrund zu uns kommen und Zugang zur Arbeitswelt suchen und sich in unserer Gesellschaft zurechtfinden wollen;
  • Menschen, die aus persönlichen, sozialen oder gesundheitlichen Gründen ihre Berufskarriere unterbrochen haben und nun einen Wiedereinstieg suchen.
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