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Praxisorientierung

Michael Schwetz, Bachelorstudiengang Soziale Arbeit

Im Sommer 2016 war ich Praktikant der Sozialen Arbeit im Psychosozialen Dienst auf der Station für Persönlichkeits- und Belastungsstörungen und Trauma im Universitätsklinikum Hamburg/Eppendorf.

Dort konnte ich einigen PatientInnen in herausfordernden Situationen beratend und unterstützend zur Seite stehen. Beispielsweise zur Überwindung von sozialen Schwierigkeiten bei Mittellosigkeit, Wohnungslosigkeit oder bei der Ausbildungs- und Beschäftigungssuche. Insbesondere durfte ich einen Patienten mit Borderline in einer Einzelfallarbeit selbständig begleiten.

Die Vermittlung in therapeutische Nachsorgeeinrichtungen und rehabilitative Angebote und Beratung zu sozialen Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen gehörten ebenso zu meinem Aufgabengebiet.

Recherchetätigkeiten, Dokumentationen, Teilnahme an diversen Sitzungen, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen des Klink Alltages, sowie Hospitation in unterschiedlichen Abteilungen der Klinik rundeten das Tätigkeitsfeld ab.

Ich durfte viele Lernerfahrungen machen, insbesondere konnte ich diverse Beratungstechniken aus der Theorie in die Praxis umsetzen und ich erlernte den Umgang mit suizidgefährdeten KlientInnen oder mit Menschen mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung. Die Arbeit im multiprofessionellen Team war herausfordernd, ebenso die Konfrontation mit persönlichen Grenzen und Irritationen, wodurch ich mich besser abzugrenzen lernte und teamfähiger wurde. Ich durfte diverse Vorgehensweisen, Zugänge und Methoden der SozialarbeiterInnen der verschiedenen Abteilungen kennen lernen. Das alles hat nicht nur meine Fach- und Beratungskompetenz erweitert, sondern auch mein Selbstbewusstsein gestärkt.

Persönlich kann ich auf ein gelungenes Praktikum, viele Eindrücke und Erfahrungen, ein hilfsbereites Team und eine schöne Zeit in Hamburg zurück blicken.

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