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Durch Technik Leben retten

Der Einsatz technischer Geräte in der Medizin und die elektronische Verarbeitung von medizinischen Daten sind heute bereits unverzichtbar für die Gewährleistung eines qualitativ hochwertigen Gesundheitssystems. Der Blick in medizinische und therapeutische Einrichtungen der Gegenwart macht es deutlich, wie umfassend das Betätigungsfeld für MedizintechnikerInnen heute ist.

Klassische Anwendungsfelder der Medizintechnik sind die Diagnoseunterstützung für medizinische ExpertInnen, die Erfassung, Übertragung, Speicherung und Visualisierung von medizinisch-relevanten Daten unter Berücksichtigung aller sicherheitsrelevanten Aspekte sowie die Adaption von Technik für ein längeres selbstbestimmtes Leben (Active Assisted Living).

Studienzweige:

  • Medizininformatik
  • Medizintechnische Systeme

 

Studieninhalte

Im Studiengang Medizintechnik steht die technologische Weiterentwicklung von Behandlungsprozessen und diagnostischen Methoden im Vordergrund. Ziel ist es einerseits den Behandlungsablauf für PatientInnen zu optimieren, andererseits soll eine langfristige positive wirtschaftliche Entwicklung für den medizinischen Dienstleister (z.B. Krankenhäuser, therapeutische Einrichtungen) gewährleistet werden.

Zu Beginn des Studiums werden die Studierenden aus unterschiedlichen höher bildenden Schulen durch gemeinsame Grundlagenvorlesungen, wie z.B.  Anatomie, Physiologie und Informatik auf die darauf aufbauenden Vorlesungen vorbereitet.

Als Grundlage für die Entwicklung von intelligenten Systemen im klinischen, therapeutischen und häuslichen Umfeld wird in der  Medizininformatik die gesamte Informationsverarbeitungskette von Bio- und Vitalsensoren bis zu Speicherung in einem zentralen System behandelt.

Damit Messdaten über Sensoren aufgenommen, sicher übertragen und  zentral gespeichert (ELGA) werden können, wird besonderes Augenmerk auf die Kommunikation zwischen den Sensoren und den eingebetteten Systemen (z.B. Arduino, Raspberry Pi) sowie mobilen Geräten (Android, iOS, Windows Phone) gelegt.

Die Inhalte des Studienzweigs „Medizintechnische Systeme“ umfassen die gesamte medizintechnische Verarbeitungskette von der Bild-und Signalentstehung, über die Erfassung und Verarbeitung bis hin zur Visualisierung dieser Daten, da in der modernen Medizin bildgebende Verfahren (z.B. Ultraschall, CT, Thermografie) einen Großteil der diagnostisch relevanten Daten liefern.

Neben diesen Kernthemen werden Schwerpunkte in den Bereichen Betriebswirtschaft, Business-English und Projektmanagement behandelt, um einen nahtlosen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen.

Niveau der Qualifikation
  • 1. Zyklus (Bachelor)
Studiendauer
  • 6 Semester
ECTS Credits
  • 180
Organisationsform
  • Vollzeit
Studienbeitrag
  • € 363,36
ÖH-Beitrag
  • € 19,20
Akademischer Grad
  • Bachelor of Science in Engineering
Unterrichtssprache
  • Deutsch
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