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Studienprogramm Geoinformation und Umwelt

Mit Computern die Umwelt modellieren, damit wir sie verstehen

Die Geoinformation in Kombination mit modernen Technologien und ihren Kernthemen digitale Erfassung, Analyse, Verarbeitung, Bereitstellung und Darstellung geografischer Phänomene und räumlicher Zusammenhänge liefert Lösungen zum besseren Verständnis unserer Umwelt. Die Methoden der Geoinformation werden vielseitig verwendet, etwa im Umweltschutz, bei der Routen- und Einsatzplanung, bei der Kriminalanalyse, bei der Auswahl von Standorten für erneuerbare Energietechnologien, beim Schutz ökologisch wertvoller Räume oder in digitalen Stadtplänen.

Virtuelle Rundgänge

Fachhochschule Kärnten
Geoinformation und Umwelt

Europastraße 4
9524 Villach
T: +43 (0)5 / 90500-2007
F: +43 (0)5 / 90500-2210 
https://www.facebook.com/GeoCUAS
geo(at)fh-kaernten.at

In den ersten zwei Semestern werden erste Einblicke in die Geoinformation sowie Basiswissen in Informatik, Mathematik, und Statistik vermittelt. Ziel des Studiums ist es, Studierenden Problemlösungskompetenzen, wissenschaftlich basiertes, interdisziplinäres Denken und Arbeiten sowie technisches Know-how zu vermitteln. Die Schwerpunkte beinhalten folgende Themen:

  • GIS-Grundlagen und GI-Technologien
  • Design und Entwicklung von GI-Systemen und -Applikationen (z.B. WebGIS, Geo-Apps)
  • Analytik, Räumliche Analyse und Statistik
  • Datenmodellierung und Geodatenbanken
  • Kartografie und Visualisierung
  • Angewandte Projekte, starker Praxisbezug


Durch das Berufspraktikum im sechsten Semester haben die Studierenden die Möglichkeit, das erworbene Wissen praxisorientiert anzuwenden und ihre Kompetenzen "on-the-job" zu erweitern. Das Berufspraktikum ist wichtiger Baustein der fachhochschulischen Ausbildung und stellt sicher, dass der Übergang zwischen akademischer Theorie und praktischer Umsetzung, zwischen Hochschule und Berufskarriere, nahtlos verläuft.

AbsolventInnen haben ausgezeichnete und spannende Jobchancen im nationalen und internationalen Umfeld. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, wie z.B.

  • Umweltschutz und Umweltmonitoring,
  • Katastrophenmanagement von Naturgefahren,
  • Statistik und Bevölkerungsanalysen,
  • Standortanalysen und Geomarketing
  • Kriminalanalyse und Sicherheitsmanagement

1000 GIS-Anwendungen und Jobmöglichkeiten “gisgeography.com/gis-applications-uses“!

„Wir suchen Leute, die Spaß am Analysieren von Verkehrsdaten und Programmieren von intermodalen Routenplanern haben!"

"Unsere Arbeit ist es, mit innovativen Ideen und Lösungen die Mobilitiät der Zukunft in einer vernetzten Welt mitzugestalten.“

Dr.-Ing. Stefan Krampe, Geschäftsführer TraffiCon

 

 

"Geoinformation and spatial analysis is an important underlying technology behind many of Google's products and services, over half the searches people do while using their mobile phones are about locations for example, and location technologies are fundamental to many of the most popular android apps"

Ed Parsons, Geotechnical Technologist of Google

"Wir sind als Technisches Büro im Bereich Wasserbau tätig und beschäftigen uns mit Planung, Ausschreibung und Bauaufsicht u. a. im Rahmen des Hochwasserschutzes, des Gewässerrückbaues und der Wasserkraft (v.a. Fischaufstiegshilfen). Unser Angebot umfasst zudem die gesamte Messtechnik im Wasserbau (terrestrisch, aus der Luft, unter Wasser), die geoinformatische Datenverarbeitung sowie numerische Modellierungen (Hydrodynamik und Feststoff - 1D/2D/3D). 

Wir suchen engagierte, verlässliche und kommunikative MitarbeiterInnen, die in der heutigen digitalisierten und schnelllebigen Zeit neben der Anwendung von hochtechnisierten Methoden den Blick auf das Wesentliche im Planungs- und Ausführungsprozess lernen wollen und ihren Hausverstand nicht an eine Handelskette verloren haben."

DI Dr. Peter Mayer
Geschäftsführender Gesellschafter flussbau IC GesmbH

Arbeitsplatz: 
flussbau iC GesmbH, Villach
 

Jobtitel:
Projektmitarbeiterin
Jobprofil:
Durchführung von Projekten in den Bereichen Gefahrenzonenplanung und Hochwasserschutz.
 

Statement:
Gerade im Bereich der Gefahrenzonenplanung und des Hochwasserschutzes gibt es eine Menge an räumlichen Daten. Flüsse werden vermessen und 3D-Modelle aufgebaut. Hydraulische Simulationen liefern Informationen über die Ausbreitung des Wassers bei Hochwasser. Dabei spielt die Qualität der Geodaten eine wichtige Rolle. Je genauer die Vermessung und das hydraulische Netz, desto plausibler sind die Ergebnisse. Die Ergebnisse werden, unter anderen, mittels Geoinformationssystemen visualisiert.

 

Arbeitsplatz:
TraffiCon - Traffic Consultants GmbH, Salzburg
 

Jobtitel:
Geoinformatiker
 

Jobprofil:
Bei TraffiCon arbeite ich an Software-Projekten mit, die Lösungen für den Verkehrsbereich bieten, wie z.B. Routing für Radfahrer, Info-Anwendungen für den öffentlichen Verkehr und den Güterverkehr auf der Schiene. Meine Tätigkeiten umfassen Konzeption und Umsetzung von Applikationen für mobile Devices und Desktop Clients. Dabei programmiere ich sowohl am Front- als auch am Back-End von Systemen.
 

Statement:
Geoinformation ist bei der Sammlung, Auswertung und Analyse von dynamischen Verkehrsdaten nicht mehr wegzudenken. Fragen nach der „sichersten Radfahrroute in Salzburg“, der „schnellsten intermodalen Verkehrsroute in Frankfurt/Main Montags um 8.00 Uhr Früh“ oder der „nächstgelegenen Anschlussbahn für Spediteure“ werden durch angewandte Geoinformatik täglich beantwortet. Und: der Verkehrsbereich bietet spannende Forschungs- und Consultingprojekte für Geoinformatiker.

Arbeitsplatz:
Magistrat der Landeshauptstadt Linz

 

Jobtitel:
Geoinformations- und Vermessungstechniker

 

Statement:
"In der Abteilung Vermessung und Geoinformation (VGI) beschäftige ich mich mit Themen der zukünftigen städtebaulichen Entwicklung, der Vermessung sowie der Erstellung projektbezogener GIS-Anwendungen. Die Aktualität der Naturbestandsdaten des gesamten Stadtgebietes Linz - sowohl in 2D als auch in 3D -  bildet dabei eine wesentliche technische Plangrundlage. Das WebGIS – das interne GIS der Stadt Linz – ist eine Web-Anwendung, die einen Großteil der zentral gespeicherten Geodaten allen berechtigten Usern im Intranet hochqualitativ zur Verfügung stellt. Individuelle und einfache Workflows ermöglichen auch nicht technischen Dienststellen ihre eigenen Geodaten einzugeben."

 

 

Arbeitsplatz:
Kapsch TrafficCom AG

 

Jobtitel:
Software Architect

 

Jobprofil:
Die Kapsch TrafficCom AG ist ein global agierendes Unternehmen, das unterschiedlichste Projekte im Umfeld Tolling und Intelligent Transportation System (ITS) durchführt. Konkret reicht das Portfolio von nation-wide Mautsystemenen (Österreich, Tschechien, Polen,...), über Verkehrsleitsysteme im urbanen Raum bis hin zu Mautlösungen im räumlich kleineren Massstab (z.B. Golden Gate Bridge). Meine Aufgabe als Software Architekt ist der Entwurf und die Konzeption von Applikation und Services welche Teile dieser Lösungen sind, sowie die technische Verantwortung in der Umsetzung dieser Projekte. Parallel sind wir in Klagenfurt damit beschäftigt, den Entwicklungsprozess, durch unterschiedliche Massnahmen, global zu optimieren um die Effizienz der Entwicklung zu steigern.

 

Statement:
"Auch wenn ich in meiner täglichen Arbeit nicht mehr allzu oft konkrete GIS Fragestellungen behandle, bleibt das Thema trotzdem präsent. Natürlich hat auch ein Mautsystem einen starken räumlichen Bezug. In GNSS Systemen erfolgt z.B. die Übertragung von Koordinaten von einem Device im LKW ins Backoffice die in verschiedenen Schritten verarbeitet werden und letztlich dazu führen, dass der LKW Maut zahlen muss. Mein GIS Background mit dem damit verbundenen Verständnis für die Natur von räumlichen Daten hilft mir dabei bessere Entscheidungen als Software Architekt zu treffen."

 

 

 

Arbeitsplatz:
Abteilung Geoinformation und Liegenschaft beim Amt der Oö. Landesregierung in Linz

 

Jobtitel:
Mitarbeiter im Referat Fernerkundung und Services

 

Jobprofil:
Mein Aufgabenbereich umfasst die Abnahme, Bereitstellung und das Management von Fernerkundungsdaten aus Luftbildern und Laserscanbefliegungen. Dazu gehört u.a. der  Aufbau sowie die Wartung von Geodatenbanken, Analyse von Fernerkundungsdaten sowie die Optimierung von Workflows mittels Programmierung/Skripting und die Betreuung von technischen Vermessungsleistungen.

 

Statement:
Genauso wie in vielen anderen Bereichen werden auch in der Landesverwaltung Informationen mit geografischem Bezug verwendet, um effiziente Entscheidungsprozesse bei raumbezogenen Planungen zu unterstützen. Damit stellen diese Geodaten eine wesentliche Grundlage für viele Bereiche wie Wasserwirtschaft, Straßenbau, Forstwesen, Katastrophenschutz, etc. dar. Besonders die aus der Fernerkundung gewonnen bzw. abgeleiteten Daten (z.B.: digitale Orthophotos, digitales Gelände- und Oberflächenmodell, etc.) spielen für viele Anwendungen wie Gefahrenzonenpläne, Sichtbarkeitsanalysen, Solarpotenzialkataster eine grundlegende Rolle. Die Abteilung Geoinformation und Liegenschaft sieht sich als Geo-Servicestelle, um ein äußerst breites Spektrum an Dienstleistungen durch eine landesweite Geodateninfrastruktur abzudecken.

 

 

 

Der erfolgreiche Abschluss des Bachelorstudiums Geoinformation und Umwelt berechtigt zu einem Masterstudium im Bereich Engineering & IT an der Fachhochschule Kärnten im Umfang von 4 Semestern sowie zu einem Masterstudium im Bereich Engineering & IT an einer anderen FH oder Universität gemäß FHStG § 6 (4).

Der englischsprachige Studiengang „Spatial Information Management“ bildet ExpertInnen für den nationalen als auch internationalen Markt aus. Angewandte Forschung und praxisbezogener Unterricht, räumliche Entscheidungsunterstützung und Geosimulationen, Distributed Computing, Data Mining, und digitale Bildverarbeitung sind nur einige Aspekte, die den Masterstudiengang auszeichnen. Die Master-AbsolventInnen sind nach dem Studium in der Lage Lösungsstrategien für unterschiedliche Anwendungsbereiche selbständig zu konzipieren und umzusetzen sowie ExpertInnen in der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

 

 

Im verpflichtenden Berufspraktikum setzen Sie Ihre im Studium erworbenen Kenntnisse um und haben so bis zum Ende der Ausbildung bereits praktische Erfahrung gesammelt. Das Praktikum kann weltweit gemacht werden und dauert in der Regel 12 bis 15 Wochen.

"Während des  6.  Semesters  habe  ich  mein  Pflichtpraktikum   in   Maun,   Botswana,   absolviert.  In einem  kleinen  Büro  an  den  Ufern des Okavango-Deltas konnte ich an meinem Projekt arbeiten.  Durch die  Arbeit  selbst,  das  Erstellen  von  digitalen  Karten  für  GPS-Geräte,    hatte  ich  die  Möglichkeit  durch  Botswana  zu  reisen  und  somit  die  Natur  zu  erleben  und  diverse  Tiere  zu  sehen.  Dabei  war  der  Kontakt  mit  der  einheimischen  Bevölkerung  und  deren  Kultur  eine  sehr  interessante  Erfahrung,  da  die  Lebensgewohnheiten   sich   stark   von   den   europäischen unterscheiden."

"Ich absolvierte mein Berufspraktikum am „Department of Geography“ an der „University of Canterbury“ in Christchurch, Neuseeland. Dort arbeitete ich an einer mobilen Applikation für Tsunami-Evakuierungsrouten und konnte am Ende der 15 Wochen einen funktionstüchtigen Prototyp aufweisen. Neben meinem Berufspraktikum hatte ich natürlich auch die Gelegenheit Land und Leute kennenzulernen. Die „Kiwis“ (so nennen sich die Neuseeländer selbst) sind ein äußerst freundliches und nettes Volk und es entstanden einige neue Freundschaften. Auch landschaftlich hat Neuseeland einiges zu bieten: unzählige Nationalparks auf der Süd- und Nordinsel, Hügellandschaften, Geysire und erloschene Vulkane, Gletscher, eine einzigartige Tierwelt und tiefblaue Seen gehören zu den Dingen, die die Landschaft Neuseelands prägen."

"Unser zwölfwöchiges Berufspraktikum absolvierten wir am „Department of Geography“ der „University of St Andrews“ in Schottland. Dort arbeiteten wir an einer Software zur Visualisierung und Analyse von Sportdaten. Verschiedene Firmen bieten teureTrackingsysteme und Sportanalysen an, die für unterschiedliche Sportarten wie Fußball, Rugby usw. zum Einsatz kommen. Die erhobenen Daten und deren Auswertungen, wie z. B. die zurückgelegte Distanz, Spitzengeschwindigkeiten und Passgenauigkeit eines Spielers, dienen den Coaches als Grundlage zur Verbesserung des Spiels. Im Zuge des Berufspraktikums konnten wir erfolgreich einen kostengünstigen Prototyp umsetzen. Die Positionen der Spieler wurden mit unterschiedlichen GPS-Geräten aufgenommen und in einer räumlichen Datenbank abgelegt. Für jeden Spieler wurde für einen bestimmten Zeitpunkt seine „Area of Domination“ (Bereich den der Spieler beherrscht) mit Hilfe von Voronoi Diagrammen berechnet. Je größer dieser Bereich ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Spieler (z.B. Stürmer im Fußball) erfolgreich zum Abschluss kommt. Zusätzlich wurden weitere Indikatoren wie zum Beispiel die Laufqualitäten der Spieler, ausgewertet und graphisch als Trajektorien, Zeitreihen und Tabellen repräsentiert.

Natürlich beschäftigten wir uns während unseres Berufspraktikums nicht ausschließlich mit Datenbanken und Programmierung. In diesem Zeitraum hatten wir auch genug Zeit Land und Leute kennenzulernen. St Andrews ist vor allem als Golf-Mekka und durch die renommierte über 600 Jahre alte Universität bekannt. In dem kleinen Städtchen an der schottischen Ostküste setzt sich der Großteil der Einwohner aus Studierenden zusammen. Durch diese Vielzahl an jungen Leuten kommt das Nachtleben natürlich nicht zu kurz. In der unmittelbaren Umgebung befinden sich die Highlands und die Hauptstadt Edinburgh, die für jeden Besucher ein absolutes Muss sind. Für uns ist jetzt schon klar, dass wir nach Schottland zurückkehren werden, da wir die Zeit dort sehr genossen haben."

 

 

"Ich konnte die Möglichkeit eines Auslandpraktikums bei der Kantonspolizei Zürich in der Schweiz nutzen. Die Stadt Zürich war für drei Monate meine neue Heimat. Dank meiner sehr freundlichen und hilfsbereiten Gastfamilie konnte ich mich sehr schnell einleben und das Leben in einer neuen, etwas größeren und sehr teuren Stadt genießen. Mein Arbeitgeber war die Kantonspolizei Zürich. Die Abteilung, in welcher ich tätig war, bestand größtenteils aus ehemaligen Polizisten. Nach einer kurzen Einführung konnte ich sofort mit der Bearbeitung meines Themas „Verbrechensvorhersage unterschiedlicher Deliktarten anhand des Risk Terrain Modeling“ beginnen. Eines der ersten Ergebnisse zeigte einen Hotspot.

Des Weiteren konnte ich diverse Einblicke des Polizeialltages erhalten, das forensische Labor besuchen, ein Schiesstraining absolvieren, die Spezialeinheit der  Kantonspolizei beobachten, sowie den Umgang mit frisch konfiszierten Betäubungsmitteln nachverfolgen. Dies waren für mich einmalige Möglichkeiten, die ich bestimmt nie wieder oder nicht bald wieder erleben werde. Ein Auslandsemester ist eine tolle Erfahrung und lohnt sich auf jeden Fall. Rückblickend betrachtet würde ich sofort wieder nach Zürich gehen. Ich vermisse schon jetzt die Arbeit und das tolle Team der Kantonspolizei Zürich."

Internationale Gastprofessoren wie Dr. Michael Leitner von der Louisiana State University oder Dr. Piotr Jankowski von der San Diego State University behandeln in den Lehrveranstaltungen spannende und aktuelle Fragestellungen aus dem Bereich Geoinformation. Zudem sind wir strategischer Partner der internationalen GI_Forum Konferenz (Kontaktperson Dr. Adrijana Car). Information zu weiteren zahlreichen Projekten und Kooperationen finden Sie in unserem Newsletter sowie auf unserer Forschungsseite.

 

 

Marshall Plan Stipendium

Die Austrian Marshall Plan Foundation vergibt jährlich Stipendien an Studierende an österreichischen und amerikanischen Hochschulen für Forschungsaufenthalte mit Schwerpunkt Technik und Naturwissenschaften in den USA und Österreich (mind. 3 Monate). Die Stipendienhöhe beträgt je nach Aufenthaltsdauer bis zu 10.000 Euro und richtet sich an Bachelor-, Master- und PhD-Studierende aus naturwissenschaftlichen Fächern.

Studierende des aktuell laufenden Studiums Geoinformation und Umwelttechnologien haben bisher sehr erfolgreich an internationalen Projekten gearbeitet.

Comparing the suitability of strava and endomondo GPS tracking data for bicycle travel pattern alaysis

Die Analyse von GPS Daten, die mobile Fitness-Applikationen beim Radfahren aufzeichnen, stand im Mittelpunkt des Berufspraktikums von Dariia Strelnikova. Im Rahmen eines Marshallplan Stipendiums erhielt sie die Möglichkeit zu einem Forschungsaufenthalt in den Vereinigten Staaten. Gemeinsam mit einem Team der Universität Florida wurden die Ergebnisse über raumzeitliche Muster während der Aktivität am Fahrrad gesammelt um die Radweginfrastruktur zu verbessern.

Mein Berufspraktikum im 6. Semester des Bachelorstudiengangs „Geoinformation und Umwelttechnologien“ habe ich von Februar bis Anfang Juni 2015 in den USA, in Baton Rouge, an der Louisiana State University (LSU) am Department für Geologie und Anthropologie absolviert. Mein Betreuer Dr. Michael Leitner ist dort als „Full-Time“ Professor in der Lehre und Forschung tätig und ermöglichte mir somit diesen großartigen Auslandsaufenthalt. Das Ziel meiner Forschungsarbeit war es die drei wichtigsten statistischen Kriminalitätsvorhersagemethoden Hot Spot Analysen, Near Repeat Analysen und Risk Terrain Modeling miteinander zu vergleichen. Dabei wurden die Vor- und Nachteile der drei Analysemethoden aufgezeigt, um in weiterer Folge die passende Methode für die Stadtpolizei Wels auswählen zu können. Neben meinem Praktikum an der LSU hatte ich auch die Möglichkeit sehr viele neue und nützliche Kontakte zu knüpfen und Teile der Vereinigten Staaten kennenzulernen. Jedem dem die Möglichkeit für solch ein Praktikum geboten wird sollte die Chance im Ausland arbeiten oder studieren zu können auf jeden Fall nutzen.

My proposal on “Application of Spatial Exploratory Global Uncertainty-Sensitivity Analysis for Flood Protection Scenarios” has been accepted from Marshall Plan Scholarship, so that my journey to Austria began on the 1st of June! I was pretty sure that it would be a rewarding summer in terms of both research and fun, and neither CUAS nor Villach falsified me.

I am currently a geography PhD student in a joint doctoral program between San Diego State University and University of California, Santa Barbara. I have been studying my PhD since 2013 and my major subject area is Geographic Information Science. Specifically, I am a research assistant in a National Research Funded project called “A Spatiotemporal Approach to Sensitivity Analysis in Human Environment Systems Models”. Align with this project; my main research area is uncertainty and sensitivity analysis (U-SA) for spatially explicitly models. Therefore, my proposed study in CUAS is focused on an environmental model, flood damage estimation, considering the importance of the model output and how effective it is in decision making process. Eco-hydrological modeling of flood damage assessment often employs spatially explicit models, which are prone to uncertainty in their input and output data. A modeling approach, which quantifies both uncertainty and sensitivity, is a mandatory step to increase the quality of decision making in spatially explicit models. This research on spatially-explicit models, aims to provide an effective tool for assessment of the quality in output and therefore leading an optimization for the land suitability and resource allocation problems. Considering the environmental conditions in Austria, this makes a suitable candidate region to implement the proposed research methodology.

During my stay in Villach, the technical meetings and discussing that I made with the faculty helped me to form my model and understand the existing conventional methods applied for flood damage estimation. Especially, the help and guidance of Dr. Gernot Paulus has a paramount importance in my research. Moreover, I also had chance to deal with another research subject with Christopher Erlacher which is quite parallel to my PhD subject interest and has very fruitful results. Therefore, these three months period help me to deal two different research problems with the generous support of CUAS faculty.

Besides involving in research, I was also happy to take the advantage of being in the center of Eastern Europe. Especially, being able to travel three countries in a day without having a jetlag was very enjoyable.  I made short trips to Udine, Graz, and Salzburg since I enjoy the history and architecture in a city a lot. Moreover, I visited Ljubljana and Lake Bled in Slovenia for my birthday. Although I was alone, the beauty of the nature and foods cheered me up! In this summer, the most different experience in Villach was Kirchtag for me. It was a traditional festival where people eat special food and dance in their traditional clothes. I had also chance of trying one dress, thanks to my roommate. Finally, I finished my summer time in Budapest and Vienna, which are the best places to farewell the Austria and Europe. 

I am grateful for my unforgettable memories in Austria, especially to the people that I met at FH and my roommates who helped me to survive and ease my life in Villach.  I am pretty sure that those people will turn to lifelong friends.

 

My three months at FH Kaernten have been both productive and enjoyable. I was able to use this time to create a simulation model of the potential trajectories of wolf recolonization of Austria from the ground up. It was a tremendous learning experience for me and it also yielded some interesting outputs and results. In addition, was able to find time to explore the region, cycling over a thousand km in the nearby countryside and travelling further afield during weekends (with trips to Innsbruck, Vienna, Italy, Slovenia, and the UK). I found the department in general, and Dr. Paulus in particular, to be extremely supportive and helpful in pursuing this new research, and I’m very thankful to the Marshallplan foundation for making it all possible.

 

Empirical Assessment of an Autonomous Lighter Than Air (ALTA) Imaging/Sensing Platform for Environmental Monitoring

The Autonomous Lighter Than Air (ALTA) platform is a balloon-borne platform to capture aerial imagery for low-altitude aerial photogrammetry. It’s also a low-cost oblique and vertical aerial imagery collection system.

 

Based on the characteristics of ALTA platform and the need of three dimensional modeling, a method of 3D building or architecture modeling using the aerial images from ALTA platform has been assessed empirically. Firstly, we have captured oblique and vertical images of any building or architecture from the camera of ALTA plat-form through several missions in Villach, Carinthia, Austria. Secondly, several-angle and different altitude images including vertical images and oblique images captured by the ALTA platform were utilized for the detail measure of building dense point cloud, surface and texture extraction in 3D model reconstruction using different photogrammetric solutions.

These reconstructed 3D models are also visualized online taking 3D point clouds of them on potree-based 3D web visualization tool. It is demonstrated from the mission result that ALTA platform for low-altitude aerial photogrammetry can be used in the construction of 3D building production, fine modeling and visualization. The 3D point cloud reconstruction from 2D aerial images of the pilgrimage church of Maria Siebenbrünn is shown in figure 1.

 

Experience

It was really a great experience to work this kind of pragmatic research work and also great to have support from Austrian Marshall Plan Foundation during the accomplishment of this research work in Austria. My lead project supervisor Dr. Gernot Paulus, Professor, Department of Geoinformation and Environmental Technologies, Carinthia University of Applied Sciences (CUAS), Villach, Austria gave me encouragement to complete this work and participated actively and dynamically during the data acquisition of my work.

 

My co-lead supervisor of this project Dr. Naphtali David Rishe, Professor, School of Computing and Information Sciences (SCIS), Florida International University (FIU), Miami, FL, USA initiated this collaboration research work and monitored the progress of this work. Daniel SIchler, MSc student from CUAS gave me the support and company during data acquisition. The administrative and technical staff of the Geoinformation and Environmental Technologies department of CUAS provided me any required support during my stay.

 

Finally, I actually travelled to nearby locations of Villach, Austria for the first time and also I enjoyed the Marshall plan excursion for one day at the end of our stay to Italy and Slovenia. All in all, it was a great experience!


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*  Namensänderung ab WS 2018 (ehemals Geoinformation & Umwelttechnologien) | unter Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Gremien

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