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  • Engineering & IT

    4 Bachelor-Studiengänge, 8 Master-Studiengänge,
    1 Weiterbildungslehrgang

    Infomaterial  | Bewerbung

  • Let`s Cluster Graz

    Über 700 Besucher/innen, mehr als 50 Aussteller und alles rund um die Themen Electronic Based Systems, RFID und Smart Cities/Homes. Die FH Kärnten machte unter anderem mit ihrem Besucher-Tracking von sich reden.  lesen Sie mehr

Forschung

Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen Industrie und Wissenschaft stellen einen entscheidenden wirtschaftlichen Faktor sowohl für die Fachhochschule Kärnten, als auch für die kooperierenden Unternehmen dar. Im Rahmen gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsvorhaben können auch lokale klein- und mittelständische Unternehmen von der praxisorientierten, wissenschaftlichen Themenkompetenz der MitarbeiterInnen des Studienbereiches Engineering & IT profitieren.

Der Rückfluss von Ergebnissen aus der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung in die Lehre garantiert eine auf die Bedürfnisse der Industrie und Wissenschaft abgestimmte Gestaltung der Studieninhalte. Daher ist eine erfolgreiche Kooperation und Zusammenarbeit eine gewinnbringende Entwicklung für beide Seiten.

Science and Energy Labs

Mit 1.600 Quadratmeter Fläche und der Option auf Erweiterung gehören die „Science and Energy Labs“ zu den größten und bestausgestatteten Laboren in Südösterreich.

Eine ehemalige Produktionshalle bot die Gelegenheit zur Einrichtung der nötigen Räumlichkeiten, die vom gesamten Studienbereich Engineering & IT genutzt wird.

Die forschungsbezogenen Kernkompetenzen des Studienbereichs Engineering & IT liegen in den Feldern: 

Im Bereich der raumbezogenen Informationsverarbeitung liegt der Fokus auf Anwendungsdesign und Systementwicklung unter Einbeziehung von modernen Technologien. Forschungsbezogene Kernkompetenzen im Studiengang  Geoinformation & Umwelttechnologien sind:

  • Erfassung, Modellierung, Integration, Analyse und Visualisierung raumbezogener  Informationen und Prozesse.
  • Management von Innovationen und Technologien in der Geoinformation

Unsere Forschungsprojekte sind in den folgenden drei Forschungsschwerpunkten angesiedelt:

  • Location Based Systems Solutions
  • Geoinformation und Decision Support
  • Innovations- und Technologiemanagement in der Geoinformation
  • Location Based Systems Solutions

Dieser F&E Schwerpunkt fokussiert auf Standort-bezogenen Informationen durch den Einsatz von Methoden und Technologien aus

  • Geoinformatik
  • Web Science und
  • Mobile Technologies

Unsere F&E Tätigkeiten führen wir mit unseren Kooperationspartnern in unterschiedlichen Anwendungsbereichen wie Umwelt, Bildung, Privacy & Security durch. Spezifische Lösungen aus diesen Anwendungsbereichen sind z.B. Sensor Planning, Web Mapping, Game-based Learning, Monitoring Risks, Privacy Management und Crime Analysis.
 

Geoinformation und Decision Support
Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „GIS und Decision Support” werden durch die Verknüpfung von räumlichen Informationen und mathematischen Methoden zur Simulation und Optimierung komplexe „Was wäre, wenn– Szenarien“ für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete (z.B. Risikomanagement von Naturgefahren, Standortplanung, Energieeffizienz, Umweltmonitoring) entwickelt. Unsere Kompetenzen umfassen hier:

  • Konzeptionelle Daten- und Prozeßmodellierung
  • Management von Geodaten
  • Räumliche Analyse und kartographische Visualisierung
    Geosimulation
  • Räumliche Entscheidungsunterstützungssysteme
     

Innovations- und Technologiemanagement in der Geoinformation
Das Technologiemanagement umfasst die Einführung und Umsetzung von Methoden zur Auswahl, Entwicklung und Implementierung von neuen Technologien der Geoinformation. Auf dieser technologischen Basis werden unter Einbeziehung von Markttrends und Kundenanforderungen neue GIS-Applikationen und –Systeme entwickelt. Innovative Ansätze und Wege im Technologietransfer sollen einerseits die Zusammenarbeit mit Unternehmen und NPO´s stärken und andererseits die Entwicklung von Spin-off´s unterstützen. Unsere Forschungsaktivitäten konzentrieren sich in diesen Bereich auf.

  • Geomarketing und
  • Business Intelligence

Der Forschungsschwerpunkt Embedded Systems und Mechatronische Systeme deckt ein weites Feld auf dem Gebiet der elektronischen und mechatronischen Systemtechnik ab. Basierend auf den bisher abgewickelten Forschungs- und Entwicklungsprojekten lässt er sich in folgende thematische Bereiche unterteilen:

  • Mikroelektronik und Systemintegration
  • Digitale Signal-und Bildverarbeitung
  • Simulation von Strukturen und Multiphysik-Systeme
  • Echtzeitfähige Regelsysteme
  • Robotik und Prothetik
  • Online Labs
  • Maschinenbau / Leichtbau

Mikroelektronik und Systemintegration
Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Mikroelektronik verbindet den Studienbereich mit nationalen und internationalen Partnern sowohl in der Industrie als auch in der Wissenschaft. Die Mikroelektronik-Forschergruppe bildet ein Kompetenzzentrum für VLSI-Design mit großer Erfahrung auf folgenden Gebieten:

  • digitales VLSI-Design
  • analoges und mixed-signal VLSI-Design
  • high performance analoges und digitales Design mit VDSM-Technologien
  • RF CMOS design (LNA, mixer, …) unter Verwendung von VDSM-Technologien


Robotik und Prothetik
Die Natur nachzuahmen und eine menschenähnliche Maschine zu entwickeln, ist eine der herausforderndsten Aufgaben, die sich Ingenieure stellen. Am Studienbereich Systems Engineering wurde ein humanoider Roboter entwickelt, mit dem verschiedene Aufgaben getestet werden können, die ein moderner Roboter lösen muss. Auch Weiterentwicklungen wie autonome Navigation oder robuste Regelung können durchgeführt werden. Der Roboter wird zusätzlich als Fußballspieler bei den Wettbewerben des RoboCup erfolgreich eingesetzt.


Online Labs
Das „Center of Competence in Online Laboratories and Open Learning“ (CCOL2) entwickelt und realisiert spezielle Lösungen im Bereich des Online Engineering zusammen mit Partnern aus der ganzen Welt. Gemeinsam mit dem MIT in Boston, USA werden zum Beispiel für Studierende elektronische Experimente über das Internet zur Verfügung gestellt. Online Engineering ist eine der zukünftigen  Entwicklungslinien in e working Umgebungen in vielen Bereichen der Gesellschaft, nicht nur in Bildungseinrichtungen, sondern auch in der Industrie.

Die Forschungsschwerpunkte des Studiengangs Medizinische Informationstechnik decken ein breites Feld auf dem Gebiet der Technik im Gesundheitswesen ab. Basierend auf den bisher abgewickelten Forschungs- und Entwicklungsprojekten und in Übereinstimmung mit den Schwerpunkten in der Lehre ergeben sich in folgende thematische Bereiche:

  • Medizinische Informatik
  • Medizinische Technik
  • Medizinische Bildverarbeitung und Mustererkennung
  • Krankenhaus IT
  • Active Assisted Living

Die Schwerpunkte im Detail:

 Medizinische Informatik
Die Schwerpunkte in der Medizinischen Informatik erstrecken sich von medizinischen Grundlagen über die Konzeptionierung und Umsetzung von Anwendungen im Bereich der Telemedizin bis hin zu Medizinischen Informationssystemen. Speziell in der Telemedizin werden Themen wie Sensorik, Telekommunikation, Sicherheit und verschiedene grafische Visualisierungstechniken wie 2D / 3D Animation und Simultion sowie der Verschmelzung der Realität mit der Virtuell Reality (Augmented Reality) eingesetzt.

Medizinische Technik
Mit Hilfe medizinischer Geräte können Krankheiten, Verletzungen oder Behinderungen erkannt, verhütet, überwacht, behandelt oder gelindert werden. Mit unserer Arbeit in Lehre und Forschung leisten wir nicht nur einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität von medizintechnischen Geräten und Verfahren, sondern verschaffen der medizinischen Versorgung einen Fortschritt und steigern die Lebensqualität von Patienten/Patientinnen.

Bildgebende diagnostische Geräte, welche den Schwerpunkt im Bereich Medizinische Technik bilden, gehören zu den kompliziertesten und am häufigsten verwendeten Medizinprodukten. Durch ihren Einsatz ist man in der Lage, den Menschen in voller Größe bis ins tiefste Innere dreidimensional abzubilden, ohne ihn zu berühren.

Die Weiterentwicklung bildgebender Verfahren stellt das mit großem Abstand bedeutsamste medizinische Forschungsgebiet dar. Abhängig von der Fragestellung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, welche es erlauben, strukturelle (morphologische) oder funktionelle (physiologische) Informationen zu erhalten.

Medizinische Bildverarbeitung und Mustererkennung
Der Einsatz und die Bedeutung von Bildverarbeitungstechnologien in der Medizin haben in den vergangenen Jahrzehnten rasant zugenommen. Moderne Visualisierungsverfahren sowie die schnelle und automatisierte Auswertung biomedizinischer Bilddaten unterstützen Ärzte/Ärztinnen und Laboranten/Laborantinnen heute bei der Analyse von Gewebe- oder Organveränderungen sowie bei der Diagnosestellung und Therapieplanung im medizinischen Alltag. Durch den Einsatz modernster Bildverarbeitungssoftware kann oft ein objektiveres und präziseres Ergebnis erreicht und der Zeitaufwand für Untersuchungen und Analysen reduziert werden. Denkbar sind die automatische Interpretation und Auswertung der gesamten Palette von 2-, 3- oder auch 4-dimensionalen Systeme.

Krankenhaus IT
Eine wichtige Rolle in der Weiterentwicklung der Krankenhausinformatik so genannte eHealth Portale ein, die unterschiedliche Informationssysteme auf Basis von Internettechnologien vernetzen. Durch diese Integration der Gesundheitsdaten, die als äußerst sensibel eingestuft sind, werden die zuvor genannten Ziele erreicht, jedoch muss die Informationssicherheit in hohem Maße berücksichtigt werden. Neben den klassischen Aspekten der Informationssicherheit, wie beispielsweise Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität, die mittels kryptographischer Methoden realisiert werden können, gibt es darüber hinaus Bereiche, die noch den Entwurf und die Entwicklung neuer Verfahren erfordern.

Active Assisted Living
Active Assisted Living (AAL, auch: altengerechte Assistenzsysteme für ein umgebungsunterstütztes, gesundes und unabhängiges Leben) ist ein Bereich, der sich mit dem Einsatz und der Entwicklung von Technik befasst, die den Alltag von SeniorInnen oder Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen erleichtern und ihnen ein eigenständiges, zufriedenes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen soll. Bedingt durch den demografischen Wandel wird AAL auch aus gesellschaftlicher Sicht immer wichtiger.

Leistungsfähige technische Netze sind die Grundvoraussetzung für die Wertschöpfung durch neue informationstechnische Produkte im öffentlichen, wirtschaftlichen und privaten Bereich. Sogenannte „Service Provider“ sind auf technische Plattformen angewiesen, um ihre Dienstleistungen zur Verfügung stellen oder vermarkten zu können. Folgende Themen werden in diesem Rahmen behandelt:

  • Netzmodellierung und Simulation
  • Software Engineering
  • Modellbildung und Simulation in der Automatisierungstechnik
  • Neue didaktische Methoden und Technologien für die Wissensvermittlung
  • Sport-Telematik

 

Netzmodellierung und Simulation
Netzwerke weisen einen hohen Komplexitätsgrad auf. Dies erfordert simulations- und optimierungsgestützte Entscheidungsfindungen. Aktuell werden an wirtschaftliche Dritte Simulationslösungen für die Errichtung von Datennetzen transferiert – Referenzkunden sind die Telekom Austria und die Österreichische Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH. Die Simulationen basieren auf realen Geodaten und erlauben die Berechnung kostenoptimierter Next-Generation-Networks sowie die Betrachtung der damit verbundenen Investitionsrisiken.

Software Engineering
Das Forschungsgebiet transferiert Know How im Bereich Software Engineering im Rahmen der Informatik-Ausbildung an Studierende und im Rahmen von Wirtschaftskontakten an industrielle Nachfrager. Dies beinhaltet die Vermittlung von SW-Engineering Skills (z.B. Management von SW-Projekten) und die Analyse, Definition, Evaluierung, Anwendung und Institutionalisierung moderner Vorgehensmodelle in der Software-Entwicklung. Besonderes Augenmerk wird derzeit auf „Agile Software Practices/Processes“ gelegt.

Sport-Telematik
Dieser Schwerpunkt beschäftigt sich mit den Belangen der Informations- und Kommunikationstechnik im Sport. Von der Planungsphase bis zum Wettkampf wird ein professioneller Telematik-Support für Sportveranstalter angeboten, wie z.B.:

  • Innovative Timing & Tracking Systeme
  • Sport Event IT-Network-Engineering
  • Visualisierung von Sport-Informationen

Die selbstentwickelten Hard- und Softwarelösungen zeichnen sich durch Ad-hoc -Einsatzfähigkeit, Hochflexibilität, Robustheit und Hochzuverlässigkeit aus.

Kontakt

"Die angewandte Forschung und Entwicklung ist ein wesentlicher Bestandteil des Studienbereiches Engineering & IT und dient insbesondere der Qualität und der Aktualität der akademischen Ausbildung, dem Erkenntnisgewinn in den Wissenschaftsgebieten sowie dem Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft. Kompetentes Fachpersonal, ein solides Netzwerk zu Hochschulen und Wirtschaftspartnern bilden gemeinsam mit sehr gut ausgestatteten Laboren die Grundlage für eine erfolgreiche anwendungsorientierte Forschung. Mit zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten und Aktivitäten zählt Engineering & IT zu den forschungsstärksten Studienbereichen innerhalb der FH Kärnten."

FH-PROF. DI DR. CHRISTIAN MENARD
Studienbereichsleiter Engineering & IT Studiengangsleiter Medizintechnik 

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