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Kärntner Forscher entwickeln neuartige Sensoren für kollaborative Roboter

Partnermeldung Joanneum Research: Im Rahmen des Projekts „CapSize“ entwickelt ein institutsübergreifendes Forscherteam der JOANNEUM RESEARCH (ROBOTICS – Institut für Robotik und Mechatronik), der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Institut für Intelligente Systemtechnologien) und der Fachhochschule Kärnten (Studiengang Integrated Systems and Circuits Design), einen modularen „Mensch-Roboter-Arbeitsbereich“, in dem eine Person sicher und intuitiv mit einem Roboter zusammenarbeiten und interagieren kann.

Intelligente Produktionsprozesse werden zukünftig in Kärntens Industrie- und Produktionsunternehmen eine wichtige Rolle für die Erhaltung und Stärkung des Standorts spielen. Deutlich gesteigert wird in diesem Zusammenhang auch der Bedarf der Industrie an kollaborativen Robotern, welche in einem geteilten Roboter-Mensch-Arbeitsumfeld eingesetzt werden und dabei keine Gefahr für den Menschen darstellen sollen. Eine der wichtigsten Anforderungen an diese Roboter und die Arbeitsumgebung ist die innerhalb des Systems sichere und zuverlässige Wahrnehmung der Umgebung mithilfe geeigneter Sensorik.

Das Forschungsprojekt „CapSize“ greift diese Anforderungen auf und widmet sich der Entwicklung einer modularen Mensch-Roboter-Arbeitszelle, in der ein Mensch sicher und intuitiv mit dem Roboter zusammenarbeiten und interagieren kann. Ein neuartiges Sensorsystem zur Umgebungswahrnehmung wird dabei vollständig in den Arbeitsbereich beziehungsweise am Roboter integriert und ermöglicht eine weitgehende Vermeidung von „Blind Spots”. Durch diese neue Schlüsseltechnologie kann ein interaktiver und sicherer kollaborativer Mensch-Roboter-Arbeitsbereich eingerichtet werden. Die im Zuge des Projekts entwickelten Wahrnehmungssensoren werden zudem als Mensch-Roboter-Interface verwendet, um mit Hilfe von Handzeichen eine intuitive Interaktion mit dem Roboter zu ermöglichen. Damit soll sich auch die Akzeptanz der Roboter als „zukünftige Arbeitskollegen“ erhöhen.

Der Startschuss für das Forschungsprojekt „CapSize“ erfolgte am 17. Oktober 2018 im Lakeside Science & Technology Park Klagenfurt. Das über drei Jahre laufende Projekt wird von den Forschungseinrichtungen ROBOTICS – Institut für Robotik und Mechatronik der JOANNEUM RESEARCH, der Alpen-Adria Universität Klagenfurt und der FH Kärnten durchgeführt und aus Mitteln des EFRE Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

Dank der Vernetzung und Bündelung der Kompetenzen der Kärntner Forschungseinrichtungen im Rahmen dieses Projekts werden die Zukunftsbereiche Robotik, Sensorik und Mikroelektronik in Kärnten weiter verstärkt. Internationale Sichtbarkeit erlangte dieses Forschungsfeld Anfang Oktober 2018 im Rahmen des „1st Workshop of Proximity Perception in Robotics“ auf der weltweit führenden und größten Robotik-Konferenz IEEE/RSJ International Conference on Intelligent Robots and Systems (IROS2018). Organisiert wurde der Workshop von JOANNEUM RESEARCH ROBOTICS in Kooperation mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, sowie dem Forschungsinstitut Inria (Frankreich) sowie dem KIT - Karlsruher Institut für Technologie (Deutschland).

Weiterführende Links:
Homepage: www.cap-size.at
Projektvideo: https://www.cap-size.at/media/

Kontakt FH Kärnten:
Dongning Zhao, PhD
E: d.zhao(at)fh-kaerntenat
T: 05 90500 2174

Kontakt Joanneum Research / Robotics:
DI Dr. Stephan Mühlbacher-Karrer
E: stephan.muehlbacher-karrer(at)joanneumat
T: 0316-876 2006
www.joanneum.at/robotics

Kontakt Alpen-Adria-Universität Klagenfurt:
Univ.-Prof. Dr. Hubert Zangl
E: hubert.zangl(at)aauat
T: +43 463 2700 3562
www.aau.at/sat

 

 

 

Das Kärntner „CapSize“-Projektteam: v.l.n.r.: FH-Prof. DI Dr. Johannes Sturm (FH Kärnten), DI Dr. Stephan Mühlbacher-Karrer (JR ROBOTICS), Univ.-Prof. Dr. Hubert Zangl (AAU)

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