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Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagementsystem

Anfang März 2016 erhielt die FH Kärnten die Zertifizierungsurkunde für ihr Qualitätsmanagementsystem.

Geprüft wurde das Qualitätsmanagementsystem (QMS) von der Evaluationsagentur evalag (Baden-Württemberg) im Rahmen eines umfassenden Auditverfahrens im Jahr 2015. Fünf GutachterInnen aus dem Hochschulsektor in Österreich, Deutschland und Dänemark überzeugten sich im Rahmen einer zweitägigen Vor-Ort-Begehung von der Leistungsfähigkeit der FH Kärnten in Bezug auf ihre Strategie und ihren Entwicklungsplan, die Qualitätssicherung für Studium & Lehre, Forschung & Entwicklung, Internationalisierung, Personal und Weiterbildung sowie von den für eine Qualitätsentwicklung notwendigen Informationssystemen. Positiv bewertet wurden auch die exzellente Unterstützung durch die serviceorientierte Verwaltung und die ausgeprägte Qualitätskultur an der Hochschule.

Für die weitere Entwicklung des QMS wurden vom GutachterInnenteam wertvolle Empfehlungen gegeben, die in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Hochschule und des QMS in den kommenden Jahren einfließen werden.

Die Zertifizierung gilt für die nächsten sieben Jahre.

Download Auditgutachten

v.l.: Marianne Frick
(Leitung Qualitätsmanagement &
Organisationsentwicklung,
Projektleitung)
und Susanne Dungs
(Projektverantwortung)
freuen sich über die
erfolgreiche Zertifizierung.
v.l.: Rektor Peter Granig,
Projektgruppe
Claudia Palank, Marianne Frick,
Eva Bstieler, Susanne Dungs,
Franz Riemelmoser,
Geschäftsführer Siegfried Spanz
(nicht im Bild: Christina Staubman,
Kai Brauer, Thomas Walter).
  • Partizipation und Kommunikation: Die Qualitätsstrategie der FH Kärnten basiert auf dem Verständnis einer Qualitätskultur, die Partizipation und Kommunikation als wesentliche Prinzipien der Qualitätsentwicklung berücksichtigt.
  • Gestaltung von Freiräumen: Als lernende Organisation, die vom Know-how ihrer Mitglieder getragen ist, will die Hochschule in ihrer Steuerung ausreichend Freiräume für Kreativität und Innovation schaffen, um Entwicklung zu ermöglichen. 
  • Strukturen zur Gestaltung eines kritischen Diskurses: Das Qualitätsmanagement dient dazu, einen kritischen Diskurs anzuregen, zu steuern und ihm einen Rahmen zu geben.
  • Prozessorientierung und Transparenz: Der mit dem Qualitätsmanagementsystem ausgestaltete Rahmen gibt Orientierung und gewährleistet die Transparenz der Prozesse im Sinne eines akkordierten Wissens über die Abläufe.
  • Zielgerichtete Steuerung: Zugleich erfolgt damit eine Systematisierung der Steuerung der kontinuierlichen Qualitätsentwicklung in den einzelnen Leistungsbereichen.

Der Hochschulentwicklungsplan mit den darin festgelegten Qualitätszielen, die Organisationsstruktur sowie das Wirksamwerden der Qualitätskultur bilden die Grundlage für die Planung und die daraus entstehenden Umsetzungsmaßnahmen. Prozess- und Projektmanagement-Methoden unterstützen die Umsetzung. 

Die Bestimmung dessen, was unter guter Qualität verstanden wird, erfolgt in den einzelnen Leistungs- und Querschnittsbereichen. Über geeignete Evaluationsverfahren werden systematische und fundierte Hinweise zur Verbesserung, Weiterentwicklung und Erneuerung erhoben und analysiert, um die Hochschule kontinuierlich weiterzuentwickeln. Für jeden Leistungsbereich (Studium und Lehre, Forschung und Entwicklung, hochschulische Weiterbildung) sowie für die Querschnittsbereiche Internationalisierung und Personal sind Evaluationsverfahren festgelegt, die ständig weiterentwickelt werden. 

Die jeweils verantwortlichen Gremien und Funktionsbereiche der Hochschule erarbeiten auf Basis der Qualitätsergebnisse Verbesserungsmaßnahmen. Der Qualitätskreislauf erfolgt auf allen Ebenen (Hochschulebene, Ebene der Studienbereiche bzw. Studiengänge und der Servicebereiche) der Hochschule sowie in Interaktion zwischen den Bereichen. Die Qualitätskultur bezieht auch Arbeitsgruppen sowie die MitarbeiterInnen in das Prinzip der zielgerichteten Qualitätsentwicklung mit ein. Qualität entsteht im Wirkungskreis jedes Hochschulmitglieds.

Richtlinien und Prozesse geben die Orientierung vor. Support-Prozesse sowie die Infrastruktur unterstützen die Hochschule in der Wertschöpfung. Sie werden laufend aktualisiert und verbessert.

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