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Presse

 

Strategieprozess der Fachhochschule Kärnten

Ziel des Strategieprozesses ist es, die hohe Lehr- und Forschungsqualität beizubehalten bzw. weiterzuentwickeln, die Attraktivität für Studierende zu erhöhen, die langfristigen Weiterentwicklungsmöglichkeiten der FH zu sichern und die Effizienzpotenziale auszuschöpfen.

Im Herbst des vergangenen Jahres wurde auf Basis einer Untersuchung durch das Institut für höhere Studien (IHS) ein Strategieprozess an der Fachhochschule Kärnten gestartet. Das IHS bescheinigte der FH Kärnten eine gute und effiziente Arbeit, Potenziale liegen laut IHS-Studie in der engeren Verzahnung von fachlich verwandten Studienplänen. Mittelfristig würde dies eine Zusammenführung von Studiengängen und Schwerpunktsetzung an bestimmten Standorten bedingen.

Der Vorschlag, der konstruktiv in der Aufsichtsratssitzung vom 25. März diskutiert wurde, war mittelfristig die Ansiedelung der technischen Studiengänge in Villach sowie des Bereichs Gesundheit & Soziales in Klagenfurt, um eine klare Profilbildung für die Standortstädte zu erzielen.

Eine Entscheidung wurde vertagt. Bei einer Klausur im Mai sollen mehrere Alternativen geprüft und die weitere Vorgehensweise festgelegt werden.

FH Kärnten: Neue Ordnung der Studienstruktur

Die FH Kärnten ordnet ihre Studienstruktur neu. Vier Studienbereichsleiter sind nun für die akademischen Kompetenzfelder verantwortlich.

Bislang waren die rund 30 Studiengänge (Bachelor und Master) der FH Kärnten neun Studienbereichen zugeordnet. Künftig werden die Studienangebote der FH Kärnten organisatorisch in vier Kompetenzfeldern zusammengefasst, nämlich den Bereichen Engineering & IT, Wirtschaft & Management, Gesundheit & Soziales sowie Bauingenieurwesen & Architektur. Die neue Organisationsstruktur soll vor allem mehr Synergien in Lehre und Forschung ermöglichen. Sie schafft die Grundlage für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung der angebotenen Studiengänge. Zugleich werden weitere Effizienzpotenziale erschlossen. „Mit diesem Schritt verbreitern wir die Basis für die Entwicklung neuer Studienangebote. Wichtig ist uns aber auch, dass die vorhandenen Studienangebote der FH Kärnten nach der Neuorganisation fortgeführt werden.“, erklärt Geschäftsführer Siegfried Spanz die Vorteile.  „Zum einen werden die vorhandenen Profile im Zuge der Organisations- und Studienreform nicht nur erhalten, sondern nach Möglichkeit weiter geschärft. Zum anderen wird es eine stärkere Verzahnung und Abstimmung zwischen den einzelnen Curricula geben, so dass Studienwechsel erleichtert werden und die Durchlässigkeit von Bachelor- zu Masterstudien insgesamt erhöht wird“, ergänzt Rektor Dietmar Brodel.

Die neuen Verantwortlichen für die einzelnen Studienbereiche sind:

Engineering & IT FH-Prof. DI Dr. Thomas Klinger
Wirtschaft & Management Rektor FH Prof. Dr. Dietmar Brodel
Gesundheit & Soziales FH-Prof. Dr. Bringfriede Scheu
Bauingenieurwesen & Architektur FH-Prof. DI Walter Schneider

 

Die personelle Besetzung der Studienbereichsleitungen wurde in der vergangenen Woche von der Kollegialen Hochschulleitung beschlossen, die Umsetzung der neuen Struktur erfolgt standortunhängig zum Start des neuen Studienjahrs ab dem 1. Oktober 2011.