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Organisation

Die Kärntner Hochschulkonferenz & das Land Kärnten

Gemeinsam Zukunft gestalten

Am 10. Oktober 2012 haben sich die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die Fachhochschule Kärnten und die Pädagogische Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule zur Kärntner Hochschulkonferenz zusam­mengeschlossen, um die gemeinsamen Kräfte noch besser zu bündeln, Synergien zu nutzen und „Kärnten neu zu denken“.

Die Kärntner Hochschulen sind entscheidende bildungspolitische Zentren, die maßgeblich dazu beitragen, die kommenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und zur Prosperität des Landes. Der gemeinsame Kärntner Hochschulraum führt zu Profilschärfung und Ausbau des Standortvorteils, zu einer Verdichtung des gemeinsamen Forschungsprofils und zu einer höheren Kooperationsfähigkeit untereinander und mit der Wirtschaft.

Wettbewerb und Transparenz im internationalen Bildungsmarkt steigen ständig. Eine gemeinsame Positionierung der Kärntner Hochschulen ist deshalb von zentraler Wichtigkeit für die Zukunft des gesamten Bildungsstandorts und für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes Kärnten.

Die Erwartungen von Studierenden an ihre Hochschulen ändern sich: Anpassungs- und Spezialisierungsprozesse müssen immer schneller vollzogen werden, um national und international erfolgreich und konkurrenzfähig agieren zu können. Gemeinsam sind die Herausforderungen in Internationalisierungsprogrammen,Infrastrukturthemen und Hochschuldidaktik effizienter und besser zu bewältigen.

Gerade in einem ressourcenarmen Land wie Kärnten ist Bildung ein wesentlicher Erfolgsfaktor und ein solides Fundament für die Zukunft: Sie entscheidet über die Entwicklungschancen, die Lebensqualität und den Wohlstand der nächsten Generationen, und über die Befähigung, die „Grand Challenges“, vor denen unsere Gesellschaft steht, aktiv und gestalterisch zu bewältigen.

  • Erarbeitung von Strategien für die Entwicklung des Kärntner Hochschulraums in enger Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten;
  • Schärfung und Stärkung eines gemeinsamen Profils zur Lenkung von Studierendenströmen aus dem In- und Ausland;
  • Erarbeitung von gemeinsamen Positionen zu gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und hochschulstrategischen Fragestellungen;
  • Koordinierte Zusammenarbeit mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur Entwicklung einer gemeinsamen Strategie „Kärnten neu denken“.
  • Interdisziplinäre und überinstitutionelle Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung zu den von der EU definierten „Grand Challenges“;
  • Sicherstellung von Personal- und Infrastrukturinvestitionen des Bundes in die Region durch konkordante Zusammenarbeit von Land, Städten und Hochschulen.

Die Kärntner Hochschulen erfüllen einen zentralen gesellschaftlichen Auftrag, sind Qualifikationsmotoren der Wirtschaft und Impulsgeber für Innovationen. Sie entwickeln Potenziale von der Basiskompetenz bis zur Schlüsselqualifikation und tragen durch die Ausbildung und Beschäftigung qualifizierter Arbeitskräfte entscheidend zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts bei. Die Kärntner Hochschulen machen die kommende Generation fit für die Zukunft, und gewährleisten die entscheidenden Blicke über den Tellerrand in einer humanen, sozial kohärenten, emotional gefestigten, aufgeklärten, lernfähigen, innovations- und leistungsorientierten Gesellschaft.

Die Voraussetzungen für den Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsstandort Kärnten sind herausfordernd, aber vielversprechend. Bei seiner nachhaltigen Absicherung und zukunftsorientierten Weiterentwicklung spielt das Land Kärnten eine maßgebliche Rolle: es stellt die politischen Weichen, um gemeinsam mit der Kärntner Hochschulkonferenz tragfähige Zukunftskonzepte zu erarbeiten und sich auch auf Bundesebene als kompetitiver Forschungs- und Bildungsstandort zu positionieren. Deshalb wird die Zusammenarbeit zwischen Kärntner Hochschulkonferenz und Land Kärnten in Zukunft weiter intensiviert: Je koordinierter und bewusster hier alle Akteure an einem Strang ziehen und sich zu einer produktiven gemeinsamen Entwicklungsstrategie bekennen, desto besser gelingt es auch, Bundesmittel für weitere Schwerpunktbildungen und Infrastrukturmaßnahmen anzusprechen. Gemeinsam sind wir stärker — mental, real und als Hochschulstandort.

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