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Architektur und Konstruktion im Dialog

Vom 27. Mai bis 1. Juni arbeiteten über 100 junge BauingenieurInnen und ArchitektInnen der Hochschulen Biberach, Cottbus und der FH Kärnten gemeinsam an einem Tragwerksentwurf.

Bereits zum 7. Mal fand der beliebte Tragwerkslehre-Workshop statt, in diesem Jahr zum ersten Mal an der Hochschule in Biberach. Exkursion führte die Studierenden nach Stuttgart, um sich dort von realisierten Türme und Brücken, unter anderem von Jörg Schlaich, inspirieren zu lassen. Im Anschluss arbeiteten die Studierenden in interdisziplinären Teams gemeinsam an einem architektonischen Konzept und Tragwerksentwurf für eine Fuß- und Radwegebrücke über die Memminger Straße, die ganz in der Nähe der Hochschule in Biberach entstehen soll.

Die Studierenden mussten sich bereits im Vorfeld auf den Workshop vorbereiten und bekamen folgende Aufgabenstellung:
Erstellung eines Entwurfes, Darstellung der Entwurfsidee in einem Arbeitsmodell und in Handskizzen. Mit den angefertigten Unterlagen und dem Modell wurde jeder Studierende einem gruppeninternen Wettbewerb zugeteilt. Nach Findung der 3er-Gruppen hatte jede Gruppe intern die Möglichkeit zu entscheiden, welcher Vorentwurf der drei Mitglieder schlussendlich ausgearbeitet wird. Konnte sich die Gruppe auf keinen der drei Entwürfe einigen, wurde diese Entscheidung durch das Projektteam der Lehrenden unterstützt.

Nicht nur die Studierenden, auch die Lehrenden der drei Hochschulen betreuten die Projekte dieser Woche in kompetenzenübergreifenden Teams aus ArchitektInnen und TragwerksplanerInnen. Ein Vortrag von Andreas Keil, Partner und langjähriger Mitarbeiter im Büro schlaich bergermann partner in Stuttgart bot den Studierenden einen umfassenden Einblick in die Welt des Brückenbaus und vermittelte notwendige Grundlagen für die Brückenprojekte der Studierenden.

Am Ende der Workshopwoche wurden die Projekte in der „Lounge“ der HS Biberach präsentiert.

Randbedingungen
Als Randbedingung stand die Qualität der Konstruktion, die einen spannenden Dialog mit ihrer Architektur eingehen sollte, im Vordergrund. Das Brückenbauwerk sollte von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden und war barrierefrei auszubilden. Die geforderte Mindestbreite war min. 3.00m und ein Lichtraumprofil über die Memminger Straße war vorzusehen.

Projektteam
Karen Eisenloffel, Robert Maziul, Konrad Frommelt Tragwerksplanung - BTU Cottbus
Steffen Reimann Architektur - BTU Cottbus
Irmgard Lochner-Aldinger Tragwerksplanung - HS Biberach
Andrea Nothelfer, Wolfgang Brune, Stephan Albrecht Architektur - HS Biberach
Jasmin Kindler, Reinhold Wetschko Architektur - FH Kärnten
Gert Eilbracht, Christoph Huber Tragwerksplanung - FH Kärnten

MEHR ZUM PROJEKT IN UNSEREM PROJEKTRAUM

Wir bedanken uns bei dem Team der HS Biberach für die Möglichkeit der Zusammenarbeit, für die Organisation und für die Gastfreundschaft.

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