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Mitarbeiterdetails

Berufspraktikum 1.1. und Praxisreflexion Gruppe 7 (ILV)

LehrveranstaltungsleiterIn:

FH-Prof. Dr.

 Marco Kachler , BSc LL.M.

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LV-Nummer B3.06651.20.260
LV-Kürzel BPReflex
Studienplan 2016
Studiengangssemester 2. Semester
Lehrveranstaltungsmodus Präsenzveranstaltung
Semesterwochenstunden / SWS 0,5
ECTS Credits 4,0
Unterrichtssprache Deutsch
Die Studierenden haben einen profunden Überblick und sind in der Lage, basierend auf der ärztlichen Anordnung den biomedizinischen Analyseprozess (Präanalytik, Analytik, Postanalytik) unter Supervision durchzuführen, d.h.
die Anforderung in Bezug auf die zu erstellenden Analysen nachzuvollziehen und zu beurteilen, ob das zur Verfügung stehende Untersuchungsmaterial für die angeforderten biomedizinischen Analysen geeignet ist;
zu beurteilen, welche Daten und Parameter zur Patienten- und Probenidentifikation notwendig sind;
die Gewinnung des Untersuchungsmaterials fachgerecht und eigenständig durchzuführen und mittels professioneller Gesprächsführung bei Informations-, Beratungs- und Aufklärungsgesprächen eine Vertrauensbasis zum Patienten oder zur Patientin bzw. den Angehörigen unter Berücksichtigung kultureller und religiöser Bedürfnisse, Lebensweisen und Werthaltungen herzustellen;
das erworbene Wissen über Messvorgang, Auswertung, methodenspezifische Messwerte, Messergebnisse und Berechnungsverfahren umzusetzen;
Maßnahmen zur Proben-, Reagenzien- und Gerätevorbereitung unter Wahrung qualitätssichernder Kriterien und unter Berücksichtigung der Einflussgrößen und Störfaktoren durchzuführen, methodenspezifische technische und biologische Störfaktoren zu erkennen und adäquat zu reagieren;
geeignete laboranalytische Schritte und Maßnahmen anzuwenden;
die Bearbeitung des Probenmaterials probengutspezifisch und laborlogistisch effizient zu organisieren;
Analysen aus dem Untersuchungsmaterial mit den entsprechenden Mess-, Nachweis- und Beurteilungsverfahren unter Supervision durchzuführen;
zelluläre Strukturen und Strukturveränderungen mikroskopisch zu beurteilen und zu quantifizieren;
Analyseergebnisse zu beurteilen, unter Supervision technisch zu validieren, zu dokumentieren, weiterzuleiten und zu archivieren;
die Verwahrung von Untersuchungsmaterialien und Reagenzien sachgemäß durchzuführen;
Hygienemaßnahmen sach- und bedarfsgerecht anzuwenden.
Die Studierenden lernen die eigenen Fähigkeiten hinsichtlich fachlicher, organisatorischer, koordinierender sowie administrativer Berufsanforderungen realistisch einzuschätzen und sind in der Lage nach berufsrechtlichen, ökonomischen und ökologischen Grundsätzen zu arbeiten.
Darüber hinaus sind die Studierenden in der Lage, die kardiovaskuläre, pulmologische und neurophysiologische Funktionsdiagnostik nach ärztlicher Anordnung durchzuführen. Weiters sind Sie befähigt, lebensbedrohliche Zustände, die auch im Rahmen der funktionsdiagnostischen Untersuchung auftreten können, zu erkennen und entsprechende Erste Hilfe zu leisten. Sie sind in der Lage, einen für die ärztliche Diagnostik bzw. Therapieüberwachung qualitätsgesicherten funktionsdiagnostischen Befund zu erstellen, mittels Informationstechnologien zu dokumentieren und adäquat dem klinischen Personal die Ergebnisse zu kommunizieren.
Alle Module aus dem 1. Semester
Praktikumsvorbereitung; Interaktion mit der Praktikumsbetreuung;
Umsetzung des fachlich-methodischen Wissens und Könnens bei der Durchführung:
A) Biomedizinischer Analyseverfahren im medizinischen Laboratorium in den Bereichen: Klinische Chemie, Hämatologie, Hämostaseologie, Histologie, Zytologie;
Funktionsdiagnostik (in der Atemphysiologie);
gemäß Praktikumsplan und -ordnung
Supervision in Bezug auf Konfliktsituationen und Kommunikationsschwierigkeiten im multiprofessionellen Team; Umgang mit fachlicher Kritik, Fehlerbewusstsein und Reflexion des beruflichen Handelns und des persönlichen Lernfortschrittes hinsichtlich fachlich-methodischer, sozialkommunikativer und wissenschaftlicher Kompetenzentwicklung
Supervision im Umgang mit ungewohnten Situationen mit schwerkranken bzw. sterbenden Patienten. Bewältigung von dabei auftretenden Emotionen
Beruflicher Umgang mit Krankheit und Sterben, situationsangemessen und unter Berücksichtigung der eigenen Möglichkeiten
Dokumentation und Präsentation des Berufspraktikums
Bücher, Fachzeitschriften, Arbeitsanleitungen und Internetseiten entsprechend dem aktuellen Wissensstand in den Fachgebieten;
Berufspraktikum, Praxisreflexion, Seminar, Projektarbeit
Modulprüfung
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