Qualitäts-Check von virtuellen Städten für Microsoft
Beinahe jeder weiß den Nutzen von Routenplanern sowie frei verfügbaren Kartendiensten im Internet zu schätzen. War bisher eine 2-dimensionale Karte die bewährte Darstellungsform, so geht nun der Trend hin zu einer realitätsnahen 3-dimensionalen Visualisierung von Landschaften und Städten.Um dieser Entwicklung zu folgen, hat Microsoft einen revolutionären Ansatz entwickelt um aus hochauflösenden Luftbildern 3D-Stadtmodelle zu berechnen. Diese neuartige Modellierung kann vollautomatisch ohne jegliche menschliche Interaktion durchgeführt werden und ermöglicht so einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Mitbewerbern am 3D-Geo-Markt. Für die Verwendung im Online-Kartendienst Microsoft Virtual Earth wurde die Qualität der 3D-Städte bis jetzt nur visuell und manuell überprüft. Hier setzt die Diplomarbeit von Bernhard Schachinger an, der in seiner Arbeit Methoden zur Untersuchung der Genauigkeit entwickelte und erfolgreich an einem 3D-Modell von Graz testen konnte. Diese Untersuchungsmethoden basieren auf einem Vergleich von automatisch modellierten 3D-Städte mit Geodaten, die auf herkömmliche Weise (z.B. Vermessungen, GPS) erfasst wurden. Die Ergebnisse seiner Arbeit wurden von Microsoft bereits für Virtual Earth übernommen.
Neben dem praktischen Nutzen seiner Arbeit, freut sich Bernhard Schachinger vor allem über den 2. Platz beim Diplomarbeitswettbewerb des Gründerzentrums Build! und der Fachhochschule Kärnten bei dem jährlich innovative Arbeiten ausgezeichnet werden.








