Kompetenzfelder

Kontakt

FH-Prof. DI Dr. Christian Menard

T: +43 (0)5 90500-3223
E:  c.menard(at)fh-kaernten.at

Primoschgasse 10
A-9020 Klagenfurt

Medizinische Technik und Informatik

Die Forschungsschwerpunkte des Studienbereichs Medizinische Informationstechnik decken ein breites Feld auf dem Gebiet der Technik im Gesundheitswesen ab. Basierend auf den bisher abgewickelten Forschungs- und Entwicklungsprojekten und in Übereinstimmung mit den Schwerpunkten in der Lehre ergeben sich in folgende thematische Bereiche:

Medizinische Informatik

Die Schwerpunkte in der Medizinischen Informatik erstrecken sich von medizinischen Grundlagen über die Konzeptionierung und Umsetzung von Anwendungen im Bereich der Telemedizin bis hin zu Medizinischen Informationssystemen. Speziell in der Telemedizin werden Themen wie Sensorik, Telekommunikation, Sicherheit und verschiedene grafische Visualisierungstechniken wie 2D / 3D Animation und Simultion sowie der Verschmelzung der Realität mit der Virtuell Reality (Augmented Reality) eingesetzt.

Medizinische Technik

Mit Hilfe medizinischer Geräte können Krankheiten, Verletzungen oder Behinderungen erkannt, verhütet, überwacht, behandelt oder gelindert werden. Mit unserer Arbeit in Lehre und Forschung leisten wir nicht nur einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität von medizintechnischen Geräten und Verfahren, sondern verschaffen der medizinischen Versorgung einen Fortschritt und steigern die Lebensqualität von Patienten/Patientinnen.

Bildgebende diagnostische Geräte, welche den Schwerpunkt im Bereich Medizinische Technik bilden, gehören zu den kompliziertesten und am häufigsten verwendeten Medizinprodukten. Durch ihren Einsatz ist man in der Lage, den Menschen in voller Größe bis ins tiefste Innere dreidimensional abzubilden, ohne ihn zu berühren.

Die Weiterentwicklung bildgebender Verfahren stellt das mit großem Abstand bedeutsamste medizinische Forschungsgebiet dar. Abhängig von der Fragestellung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, welche es erlauben, strukturelle (morphologische) oder funktionelle (physiologische) Informationen zu erhalten.

Medizinische Bildverarbeitung und Mustererkennung

Der Einsatz und die Bedeutung von Bildverarbeitungstechnologien in der Medizin haben in den vergangenen Jahrzehnten rasant zugenommen. Moderne Visualisierungsverfahren sowie die schnelle und automatisierte Auswertung biomedizinischer Bilddaten unterstützen Ärzte/Ärztinnen und Laboranten/Laborantinnen heute bei der Analyse von Gewebe- oder Organveränderungen sowie bei der Diagnosestellung und Therapieplanung im medizinischen Alltag. Durch den Einsatz modernster Bildverarbeitungssoftware kann oft ein objektiveres und präziseres Ergebnis erreicht und der Zeitaufwand für Untersuchungen und Analysen reduziert werden. Denkbar sind die automatische Interpretation und Auswertung der gesamten Palette von 2-, 3- oder auch 4-dimensionalen Systeme.

Krankenhaus IT

Eine wichtige Rolle in der Weiterentwicklung der Krankenhausinformatik so genannte eHealth Portale ein, die unterschiedliche Informationssysteme auf Basis von Internettechnologien vernetzen. Durch diese Integration der Gesundheitsdaten, die als äußerst sensibel eingestuft sind, werden die zuvor genannten Ziele erreicht, jedoch muss die Informationssicherheit in hohem Maße berücksichtigt werden. Neben den klassischen Aspekten der Informationssicherheit, wie beispielsweise Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität, die mittels kryptographischer Methoden realisiert werden können, gibt es darüber hinaus Bereiche, die noch den Entwurf und die Entwicklung neuer Verfahren erfordern.