Skip navigation

News-Details

Tag der Forschung 2017

Mehr als 100 ForscherInnen sind der Einladung zum „Tag der Forschung“ gefolgt. Neben der Präsentation der Forschungsstrategie 2016-2022 lud das Ambiente im Schloss Maria Loretto zum Netzwerken und fachlichen Austausch ein.

In den Tag der Forschung startete Harry Gatterer, seines Zeichens Trendforscher und Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, mit einer mitreißenden Keynote. Sein Impulsvortrag „Digitale Erleuchtung in Beziehung mit der Welt“ brachte spannende Aspekte zum Thema Digitalisierung in der Zukunft hervor. Die Zukunft und Trends von morgen voraus zu sagen, war aber nicht Kern seines Eröffnungsreferates. Vielmehr brachte er seine Vorstellungen zum Ausdruck, wie wir die Welt von morgen sehen könnten. Insbesondere die Empfehlung den bereits inflationär verwendeten Begriff „Digitalisierung“  mit einem konkreten Thema zu benennen, regte zum Nachdenken an. Die Darstellung der „Digitalisierung“  - Daten, Dinge und Menschen zu verknüpfen, zeigte er in konkreten Beispielen auf und lieferte dabei einen optimistischen Blick in die Zukunft, wenn der Mensch in alle Betrachtungen mit einbezogen wird.

Molekularbiologin Renée Schroeder hat in ihrer erfrischenden und hochinteressanten Keynote „Was ist Leben“, das Thema in vielen Facetten durchdrungen und Erkenntnisse aus Physik und Chemie in ihrem Vortrag gebündelt. Dass naturwissenschaftliche Inhalte von hoher Sachlichkeit so präsentiert werden können, dass diese in einem positiven Sinn auch populärwissenschaftlich wirken, war ein Erlebnis für die anwesenden Zuhörer. Die Leiterin des Departments für Biochemie und Zellbiologie an der Universität Wien erklärte in ihrem Vortrag, dass vor etwa 70.000 Jahren der Mensch erstmals imstande war, etwas zu denken, das es nicht gibt. Die Vorstellung wichtiger Ereignisse aus dieser Zeit legte anschaulich dar, wie wir Menschen uns und die Welt heute begreifen.

Die Präsentation der Forschungsstrategie 2016-2022 von Vizerektor Peter Granig, welche den Mitarbeitern nun auch in gebundener Form vorliegt, zeigt wichtige Meilensteine zur Weiterentwicklung der Forschungsaktivitäten an der FH Kärnten auf. Insbesondere der Förderung von Forschungsgruppen und der interdisziplinären Forschung, welche an unserer Hochschule aufgrund der vier Studienbereiche prädestiniert ist, werden hohe Chancen zur Lukrierung von Forschungsgeldern zugesprochen.

Von großem Interesse für die anwesenden ForscherInnen war auch die Präsentation der Ausschreibungsunterlagen für die Bildung von Forschungsgruppen (ZFF_+). Der 1. Call der neuen Förderschiene startet mit 1. Juli 2017 und wird für Forschungsgruppen eine längerfristige Finanzierung mit 50.000 € pro Jahr und Gruppe für eine maximale Laufzeit von fünf Jahren bereitstellen.

Trendforscher Harry Gatterer

Molekularbiologin Renée Schroeder

Top