Soziale Arbeit: Entwickeln und Gestalten

Besuch bei der Hebamme und Trägerin des alternativen Nobelpreises Ina May Gaskin

Am 20. Mai besuchte Dorothea Rüb, STG-Leiterin des STG Hebammen, Ina May Gaskin in Tennessee.

Die  US-amerikanische Hebamme Ina May Gaskin erhielt im vergangenen Dezember in Stockholm den Alternativen Nobelpreis für ihr Lebenswerk. In einem langen Gespräch berichtete die Hebamme und Autorin von ihrer Arbeit und ihrem Engagement für “The Safe Motherhood Quilt Project”. In diesem werden die Namen und Daten der vielen Frauen bewahrt, die seit 1982 im Zusammenhang mit der Geburt gestorben sind. Die Müttersterblichkeit in den USA ist hoch und steigt weiter an.

Das Komitee begründete seine Entscheidung damit, dass Ina May Gaskin Geburtsmethoden lehrt und verbreitet, die Frauen in den Mittelpunkt stellen und die Gesundheit von Mutter und Kind fördern. Sie sei eine Pionierin der Hebammenaus- und -weiterbildung und bewahre ein einzigartiges Wissen: ”…she combines scientific evidence and analysis with her own broad experience in exercising natural medicine. Ina May Gaskin is a role model for midwives who still dare to think in different paths, trying to implement more humane obstetrics in their countries, and providing women with the chance to choose the way of giving birth that seems right for them.”

Weitere Informationen  http://www.rightlivelihood.org/inamay_gaskin.html; http://www.inamay.com/

 

Share: