Soziale Arbeit

Studienbereich
Gesundheit & Soziales

Bachelor of Arts in Social Sciences (BA)

6 Semester

180 ECTS-Punkte

25 Studienplätze

Vollzeit

Studiengebühr € 363,36 pro Semester

FH Standort: Feldkirchen

 

Fh Mankalan

Fachtagung "In das Soziale investieren" - 14. Juni 2012

 

 

Von 2011 bis 2012 wurde an der Fachhochschule Feldkirchen eine empirische

Studie zur Kärntner Sozialwirtschaft durchgeführt. Ziel war es die Vielfalt und die

gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Bedeutung der Sozialwirtschaft in Kärnten

abzubilden. Im Rahmen der Fachtagung am 14. Juni werden die Ergebnisse der

empirischen Studie präsentiert und die sich daraus ergebenden Zukunftsthemen

und - perspektiven der Kärntner Sozialwirtschaft diskutiert.

Siehe auch: Verweis

Berufsbegleitendes Studium
Soziale Arbeit berufsbegleitend

Sozialwirtschaft & Sozialmanagement

Welche Herausforderungen stellt die moderne Gesellschaft an die Soziale Arbeit? Was beeinflusst und wer gestaltet ihre Rahmenbedingungen? Diese Fragen verweisen auf sozialpolitische und volkswirtschaftliche Zusammenhänge.

Graphik zur Organisation von SozialwirtschaftIm Wahlpflichtfach „Sozialwirtschaft und Sozialmanagement“ werden diese Fragen systematisch aufgenommen. Die Sozialwirtschaft stellt mit ihrer breiten Vielfalt an unterschiedlichen sozialen Trägern wie Vereinen, GesmbH, Stiftungen usw. einen bedeutenden volkswirtschaftlichen Bereich in Europa dar. Sie umfasst allein in Österreich mehrere Tausend Träger mit einigen Zehntausend Beschäftigten.

Die Sozialwirtschaft – aus der Makroperspektive betrachtet – steht zwischen Markt und Staat. Zu klären ist: Welche besondere Rolle spielt die Sozialwirtschaft in der Gesellschaft? Wodurch unterscheiden sich „Soziale Unternehmen“ und gemeinnützige Einrichtungen von anderen gesellschaftlichen Bereichen, insbesondere Unternehmen der Wirtschaft? Wie wird die Sozialwirtschaft finanziert? Gelten im „sozialen Markt“ ebenfalls Prinzipien von Effizienz und Wettbewerb?

Können Sie sich vorstellen, zukünftig Leitungsaufgaben zu übernehmen und aktiv zur Weiterentwicklung von Organisationen beizutragen? Hier geht es um die Mikroperspektive von Organisation. Welche wesentlichen betriebswirtschaftlichen und fachlichen Steuerungsinstrumente gibt es (Qualitätsmanagement, Rechnungswesen, Controlling, Personalmanagement, Marketing, strategische Steuerung, Jugendhilfeplanung, Evaluation)? Welche Anforderungen werden an die Leitung einer Einrichtung gestellt? In Übungen versetzen Sie sich in die Leitungsrolle und erfahren, wie sie diese ausfüllen können.

Im Wahlpflichtfach „Sozialwirtschaft und Sozialmanagement“ lernen Sie somit die organisierte Soziale Arbeit umfassend kennen. Das Managementwissen hilft Ihnen, sich sicherer im Feld zu bewegen, an träger- und einrichtungsübergreifenden Diskussionen kompetent teilzunehmen und bei gestaltungsbezogenen Aufgaben mitzuwirken.

Wichtige Themen  sind:

  • Einführung in zentrale Begriffe der Sozialwirtschaft und des Sozialmanagements
  • Funktionale Verortung und Aufgabenbestimmung der Sozialen Arbeit im Wohlfahrtsmix
  • Reflexion der Sozialen Arbeit im Kontext der Ökonomisierungsthese 
  • Kennenlernen betriebswirtschaftlicher und fachlicher Steuerungsinstrumente 
  • Verstehen von Organisationen und ihren Veränderungs- und Entwicklungsprozessen
  • Konzepte zur Leitung von Organisationen und
  • Instrumente zur Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 


Die Praxis Sozialer Arbeit ist im Wandel begriffen; durch die Einführung und Verstetigung neuer Steuerungsmodelle sowie der Debatte um die Ergebnisse und Erkenntnisse von PISA Studien und der OECD Modelle und deren Konsequenzen ergeben sich eine Reiher normativer, strategischer und operativer Dimensionen, Positionen und Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes- und Jugendalters. Um diese Erkenntnisse und Entwicklungen mit in- und ausländischen Experten zu diskutieren wurde der INAS Fachkongress vom

7. bis 9. März 2012 in Berlin

initiiert. Themenschwerpunkte reichen von den Voraussetzungen und Rahmenbedingungen psycho-sozialer Grundversorgung über die Planung, Organisation und Steuerung sozialer Infrastruktur bis hin zur Qualifizierung und Fortbildung von Fachkräften im Kontext des Sozialmanagements in Organisationen des Kindes- und Jugendalters.

Berlin und sein Bürgermeister Klaus Wowereit freuen sich, diesen länderübergreifenden Kongress begrüßen zu dürfen.

Nähere Details entnehmen Sie bitte dem Folder.