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Neues COIN Projekt von der FFG genehmigt

„HiPerComp: High Performance Composite Structures – Verbindung von Hochleistungswerkstoffen für nachhaltiges Bauen und Verstärken“ - 1,46 Millionen Euro ermöglichen innovative Entwicklungen auf hohem Niveau

Im Rahmen der Förderauschreibung COIN - kurz für Cooperation & Innovation – bekam FH-Prof. Dr. Norbert Randl vom Studienbereich Bauingenieurwesen&Architektur den Zuschlag für ein neues Forschungsprojekt zur Entwicklung neuer Bauweisen aus Hochleistungswerkstoffen mit einem Volumen von 1,46 Millionen Euro.

Insgesamt wurden bei COIN 100 Anträge eingereicht. Der Bund genehmigte davon 21 Projekte – 13 davon im FH-Sektor - mit einem Förderbudget von 15,8 Miollionen Euro. COIN ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Sie hat das Ziel, die Innovationsleistung Österreichs durch bessere und breitere Umsetzung von Wissen in Innovation zu verbessern sowie die Forschungs- und Technologieentwicklungstätigkeit von Unternehmen - insbesondere von KMU - zu erhöhen.

Etablierung eines neuen Forschungsfeldes

Mit dem genehmigten Projekt HiPerComp werden durch gezielten Kompetenz-, Kapazitäts- und Infrastrukturaufbau das Forschungsfeld „Bauen mit Hochleistungswerkstoffen“ etabliert und in Kooperation mit Wirtschaftspartnern konkrete Bauteil- und Baustoffentwicklungen initiiert.

Der inhaltliche Hauptfokus des gegenständlichen Forschungsvorhabens liegt darin Hochleistungswerkstoffe wie hochfeste Betone (z.B. UHPC - Ultra High Performance Concrete) und hochfeste Stähle, die sich durch besonders günstige Festigkeitseigenschaften, Robustheit und Dauerhaftigkeit bei reduziertem Materialbedarf auszeichnen, mit konventionellen Werkstoffen wie auch untereinander zu verbinden und für neue Bauanwendungen in Form ausführungsreifer prototypischer Verbundbauteile nutzbar zu machen. Auf diese Wiese werden dauerhafte, nachhaltige und ressourcenschonende Bauweisen für den Neubau wie auch das Bauen im Bestand generiert.

Aus entwicklungsstrategischer Sicht sollen die an der FH Kärnten vorhandenen Kompetenzen verschiedener Fachbereiche in einem interdisziplinären Team gebündelt und mit dem Aufbauvorhaben Ressourcen und Infrastruktur geschaffen werden, sodass ein künftiges Innovationszentrum für das „Bauen mit Hochleistungswerkstoffen“ als kompetente Anlaufstelle und Ansprechpartner für die Bauwirtschaft etabliert werden kann.

Das geplante Projekt baut auf Erkenntnissen von Forschungsarbeiten auf, die an der FH Kärnten in Kooperation mit Universitäten und Industriepartnern bereits erfolgreich durchgeführt wurden.

Methodisch basieren die Forschungsaktivitäten auf experimentellen Untersuchungen im neu errichteten Prüflabor der FH Kärnten in Villach und beinhalten in einem ganzheitlichen Ansatz werkstoff- und herstellungstechnologische Analysen und insbesondere Bruchversuche an maßstäblichen Bauteilen. Anwendungsorientierte Entwicklungsaufgaben sollen in Kooperation mit Wirtschaftspartnern (Fertigteilerzeuger, Baustoffproduzenten, Stahlbauunternehmen) erarbeitet und unter anderem in Diplomarbeiten abgehandelt werden.

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